PULS – Pause machen

Einheit | Andacht
Einheit | Andacht

PULS – Pause machen

Materialart: Andacht
Zielgruppen: Jugendliche, Junge Erwachsene, Kinder (7-11 Jahre)
Einsatzgebiete: Evangelisation/ missionarisches Event, Events + Projekte, Freizeiten, Gruppenstunde
Verband: EJW - Evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Redaktion: Sport&Glaube
Zeitbedarf: 5-7 Min. (Vorbereitung: - Min.)
Bibelstelle: Markus 6,30-44 anzeigen
Bibelstelle
Markus 6,30-6,44

Die Rückkehr der Jünger

Matthäus 14,13; Lukas 9,10

30Die Apostel kamen zu Jesus zurück.

Sie berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten.

31Er sagte zu ihnen:

»Kommt mit an einen ruhigen Ort, nur ihr allein,

und ruht euch ein wenig aus.«

Denn ständig kamen und gingen die Leute.

Sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen.

32Also fuhren sie mit dem Boot

an eine abgelegene Stelle, um für sich allein zu sein.

Jesus macht 5000 Menschen satt

Matthäus 14,14-21; Lukas 9,11-17; Johannes 6,1-13

33Die Leute sahen sie abfahren,

und viele erkannten, wo sie hinwollten.

So strömten sie auf dem Landweg

aus allen umliegenden Orten herbei

und kamen noch vor ihnen dorthin.

34Als Jesus ausstieg, sah er die große Volksmenge.

Da bekam er Mitleid mit den Menschen,

denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben.

Darum lehrte er sie lange.

35So vergingen viele Stunden.

Da kamen seine Jünger zu ihm und sagten:

»Es ist eine einsame Gegend hier,

und es ist schon sehr spät.

36Schick doch die Leute weg.

Dann können sie

in die umliegenden Höfe und Dörfer gehen

und sich etwas zu essen kaufen.«

37Aber Jesus antwortete:

»Gebt doch ihr ihnen etwas zu essen.«

Da sagten sie zu ihm: »Sollen wir etwa losgehen

und für 200 Silberstücke Brot kaufen

und es ihnen zu essen geben?«

38Jesus fragte sie: »Wie viele Brote habt ihr dabei?

Geht und seht nach.«

Als sie es herausgefunden hatten,

sagten sie: »Fünf, und zwei Fische

39Dann ordnete Jesus an: »Alle sollen sich

in Gruppen zum Essen im grünen Gras niederlassen.«

40So setzten sich die Leute

in Gruppen zu hundert oder zu fünfzig.

41Dann nahm Jesus die fünf Brote und die zwei Fische.

Er blickte zum Himmel auf und dankte Gott.

Dann brach er die Brote in Stücke

und gab sie seinen Jüngern, die sie verteilen sollten.

Auch die zwei Fische ließ er an alle austeilen.

42Die Leute aßen, und alle wurden satt.

43Danach sammelten sie die Reste von Brot und Fisch,

die sie übrig gelassen hatten – zwölf Körbe voll.

44Es waren 5000 Männer,

die von den Broten gegessen hatten.

BasisBibel 2012/2020, © Deutsche Bibelgesellschaft

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Bei den Jüngern und Jesus ist immer viel los. Sie reisen von Ort zu Ort und haben immer viele Menschen um sich herum die ihnen zuhören. Immer wieder nimmt sich Jesus kurze Auszeiten um zu beten. Oft geht er dazu auf einen Berg oder an einen anderen verlassenen Ort. In Markus 6, Vers 31 sagt er zu seinen Jüngern: „Kommt mit an einen ruhigen Ort, nur ihr allein und ruht euch ein wenig aus.“ Kurz zuvor kommen sie von einer Reise zurück. Er steigt mit ihnen auf ein Schiff um auf die andere Seite des Sees zu fahren. Die Jünger brauchen einfach mal eine Pause. Es wird beschrieben das sie davor nicht einmal Zeit zum Essen fanden.

Jesus wusste was auf die Jünger direkt danach wieder zukommt, denn die Leute haben gesehen wo sie hinwollten und sind ihnen auf dem Landweg gefolgt. Jesus redete lange zu ihnen und als es dunkel wurde fragten ihn die Jünger, was die ganzen Menschen den Essen sollten. Es waren circa 5000 Männer mit ihren Frauen und Kindern die Jesus zugehört hatten und er antwortete den Jüngern, bringt mir was wir an Essen dabeihaben. Es waren 5 Brote und 2 Fische. Jesus dankte Gott und befahl seinen Jüngern das Essen an die Menschen zu verteilen. Zu ihrem Erstaunen reichte das Essen für alle Menschen und es blieb sogar etwas übrig.

Für die Jünger sicher eine riesige Aufgabe so vielen Menschen das Essen zu verteilen und zu schauen das alle Menschen satt werden. Sie haben es geschafft. Vielleicht aber auch nur, weil Jesus mit ihnen davor eine Pause gemacht hat?

Wie ist das bei uns? Haben wir immer genug Energie um die anstehenden Aufgaben zu bewältigen oder schaffen wir manches nicht? Im Stress und der Hektik des Alltags vergessen wir manchmal auf uns und unseren Körper zu hören. Wir schießen über das Ziel hinaus, wir haben vergessen Pause zu machen. Oder dachten wir hätten keine Zeit dafür gehabt. Dabei ist es doch so wichtig. Die Bibelstelle zeigt uns, dass auch Pause machen zum Leben dazu gehört, damit man gewappnet ist für das was kommt.

Im Sport wird für uns das Ganze noch deutlicher. Wir erzielen keine besseren Erfolge, wenn wir jeden Tag trainieren. Wir brauchen Pause um danach wieder voller Energie Sport treiben zu können. Die meisten von euch die eine Teamsportart in einem Verein machen, werden zwischen 1- und 3-mal in der Woche trainieren. Die Tage dazwischen ist Pause. Die Pause ist fest und gehört genauso zum Sport wie die aktive Phase des Trainierens. Oft erscheint uns das sinnvoll und richtig. Manchmal, gerade wenn man auf ein wichtiges Ziel hinarbeitet, übernimmt man sich dann aber doch, weil man denkt man muss noch besser werden oder da geht noch mehr. Wir sind voller Tatendrang. Oft geht das aber nicht gut, weil wir dann erschöpft sind, wenn es eigentlich darauf ankommt. Deswegen ist es gut wenn unser Körper uns ein Zeichen gibt, wann genug ist oder unser Trainer uns an Pausen erinnert oder auch wenn Gott uns dazu auffordert einfach mal inne zu halten.

Jesus ist uns ein Vorbild, das auch Pause zum Leben dazugehört. Er nimmt sich oft ganz bewusst Zeit dafür. Nimm du dir doch auch vor, ab und zu ganz bewusst Pause zu machen!

  • Autor / Autorin: Julia Peter
  • © EJW - Evangelisches Jugendwerk in Württemberg
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