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Einheit: Segen weitergeben

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 45-60 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: A3 Papier, A4 Papier, Stift(e), Besen, Tassen (und Tee), Figur(en), Karteikarten, Bilderrahmen (und Material zum Verzieren), Seil
Bibelstelle: 1. Mose 14,1-24
1. Mose 14,1-14,24

14

Abram errettet Lot und wird von Melchisedek gesegnet

1Und es begab sich zu der Zeit des Königs Amrafel von Schinar, Arjochs, des Königs von Ellasar, Kedor-Laomers, des Königs von Elam, und Tidals, des Königs von Völkern, 2dass sie Krieg führten mit Bera, dem König von Sodom, und mit Birscha, dem König von Gomorra, und mit Schinab, dem König von Adma, und mit Schemeber, dem König von Zebojim, und mit dem König von Bela, das ist Zoar. 3Diese kamen alle zusammen in das Tal Siddim, das jetzt das Salzmeer ist. 4Denn sie waren zwölf Jahre dem König Kedor-Laomer untertan gewesen und im dreizehnten Jahr waren sie von ihm abgefallen.

5Darum kamen Kedor-Laomer und die Könige, die mit ihm waren, im vierzehnten Jahr und schlugen die Refaïter zu Aschterot-Karnajim und die Susiter zu Ham und die Emiter in der Ebene Kirjatajim 6und die Horiter auf ihrem Gebirge Seïr bis El-Paran, das an die Wüste stößt. 7Danach wandten sie um und kamen nach En-Mischpat, das ist Kadesch, und schlugen das ganze Gebiet der Amalekiter, dazu die Amoriter, die zu Hazezon-Tamar wohnten.

8Da zogen aus der König von Sodom, der König von Gomorra, der König von Adma, der König von Zebojim und der König von Bela, das ist Zoar, und rüsteten sich, zu kämpfen im Tal Siddim 9mit Kedor-Laomer, dem König von Elam, und mit Tidal, dem König von Völkern, und mit Amrafel, dem König von Schinar, und mit Arjoch, dem König von Ellasar, vier Könige gegen fünf. 10Das Tal Siddim aber war voller Erdharzgruben. Und die Könige von Sodom und Gomorra wurden in die Flucht geschlagen und fielen da hinein, und was übrig blieb, floh auf das Gebirge. 11Da nahmen sie alle Habe von Sodom und Gomorra und alle Vorräte und zogen davon. 12Sie nahmen auch mit sich Lot, Abrams Brudersohn, und seine Habe, denn er wohnte in Sodom, und zogen davon.

13Da kam einer, der entronnen war, und sagte es Abram an, dem Hebräer, der da wohnte im Hain Mamres, des Amoriters, des Bruders von Eschkol und Aner. Diese waren mit Abram im Bund. 14Als nun Abram hörte, dass seines Bruders Sohn gefangen war, wappnete er seine Knechte, dreihundertachtzehn, in seinem Hause geboren, und jagte ihnen nach bis Dan 15und teilte seine Schar des Nachts, fiel mit seinen Knechten über sie her und schlug sie und jagte sie bis nach Hoba, das nördlich der Stadt Damaskus liegt. 16Und er brachte alle Habe wieder zurück, dazu auch Lot, seines Bruders Sohn, mit seiner Habe, auch die Frauen und das Volk.

17Als er nun zurückkam von dem Sieg über Kedor-Laomer und die Könige mit ihm, ging ihm entgegen der König von Sodom in das Tal Schawe, das ist das Königstal. 18Aber Melchisedek, der König von Salem, trug Brot und Wein heraus. Und er war ein Priester Gottes des Höchsten 19und segnete ihn und sprach: Gesegnet seist du, Abram, vom höchsten Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat; 20und gelobt sei Gott der Höchste, der deine Feinde in deine Hand gegeben hat. Und Abram gab ihm den Zehnten von allem.

21Da sprach der König von Sodom zu Abram: Gib mir die Leute, die Güter behalte für dich! 22Aber Abram sprach zu dem König von Sodom: Ich hebe meine Hand auf zu dem Herrn, dem höchsten Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat, 23dass ich von allem, was dein ist, nicht einen Faden noch einen Schuhriemen nehmen will, damit du nicht sagest, du habest Abram reich gemacht, 24ausgenommen, was die Knechte verzehrt haben; doch lass die Männer Aner, Eschkol und Mamre, die mit mir gezogen sind, ihr Teil nehmen.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

In dieser Einheit lernen die Kinder anhand von Abram, dass sie gesegnet sind und auch selbst ein Segen sein können. Dies wird durch viele kooperative Elemente verdeutlicht.


Vorschau:

Idee 2: Spiel zum Thema „Verantwortung übernehmen“

Fliesenspiel

Für dieses Spiel braucht man viel Platz und mindestens 8 Personen. Jeder Mitspieler benötigt ein festes A4-Blatt. Die Aufgabe für die Gruppe besteht darin, eine Strecke von mindestens 20 Metern zurückzulegen, die durch eine Start- und eine Ziellinie markiert ist. Dabei müssen folgende Regeln beachtet werden:

1. Kein Körperteil darf direkten Bodenkontakt haben.

2. Jeder muss immer in Körperkontakt zu seinem Blatt bleiben.

3. Das Blatt Papier darf nicht beschädigt werden.

4. Macht einer aus der Gruppe einen Fehler, muss die gesamte Gruppe zurück an den Start und von vorn beginnen.

Es ist natürlich erlaubt, das Blatt Papier auf den Boden zu legen und den Fuß dann darauf zu stellen.

Allerdings muss laut den Regeln die Hand so lange am Blatt bleiben, bis der Fuß es berührt. Das Spiel ist gelöst, wenn alle aus der Gruppe das Ziel unter Einhaltung aller Regeln erreicht haben.

Verkündigung
Erzählung mit Verkleidung
Ein Mitarbeiter erzählt die Geschichte aus der Sicht von Lot. (Dazu kann sich der Erzähler gern mit einem Gewand und Kopftuch nach arabischer Art verkleiden.)
Mannomann, da habe ich aber noch einmal Glück gehabt. Wer hätte das gedacht?! Dabei ging alles so gut. Aber der Reihe nach. Sonst wisst ihr ja gar nicht, wie alles war. Darf ich euch zu einer Tasse Tee einladen? Da ist es einfach gemütlicher. Und außerdem ist es bei uns im Orient so üblich. (Gießt heißen Tee an die Kinder aus. Man kann auch süße Plätzchen dazu anbieten.)

Also, was wisst ihr schon von mir? Nein, ich bin nicht der Abram. Mein Name ist Lot. (Hier kann man mit den Kindern die letzte Lektion kurz wiederholen.)
Da dachte ich, ich hätte alles richtig gemacht. Das Land, das ich mir aussuchen durfte, war grün und fruchtbar. Da mussten meine Herden keinen Hunger leiden. Und Wasser gab es auch genug. Es gab genug Land zwischen den Städten um das Tote Meer. Dort zogen wir umher. Wir bauten unsere Zelte auf, wo die Wiesen grün waren und zogen weiter, wenn die Tiere alles abgegrast hatten. Der Streit zwischen den Hirten hatte aufgehört. Endlich war das Leben angenehm.

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  • Autor / Autorin: Lena
  • © Deutscher EC-Verband

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