Solange du die Füße unter  unseren Tisch stellst … Teil IISolange du die Füße unter  unseren Tisch stellst … Teil II

Einheit: Solange du die Füße unter unseren Tisch stellst … Teil II

Verband: CVJM-Westbund
Zeitbedarf: 90-120 Min. (Vorbereitung: 20-25 Min.)
Materialart: Hintergrund/ Grundsatz
Zielgruppe: Mitarbeitende
Einsatzgebiete: Gruppenstunde, Schulung
Redaktion: KON
Benötigte Materialien: Foto-Love-Story (möglichst mit Konfliktpotenzial), Jugendschutzgesetz, Internet
Bibelstelle: 1. Mose 16,1-16
1. Mose 16,1-16,16

16

Hagar und Ismael

(vgl. Kap 21,9-21)

1Sarai, Abrams Frau, gebar ihm kein Kind. Sie hatte aber eine ägyptische Magd, die hieß Hagar. 2Und Sarai sprach zu Abram: Siehe, der Herr hat mich verschlossen, dass ich nicht gebären kann. Geh doch zu meiner Magd, ob ich vielleicht durch sie zu einem Sohn komme. Und Abram gehorchte der Stimme Sarais. 3Da nahm Sarai, Abrams Frau, ihre ägyptische Magd Hagar und gab sie Abram, ihrem Mann, zur Frau, nachdem Abram zehn Jahre im Lande Kanaan gewohnt hatte.

4Und er ging zu Hagar, die ward schwanger. Als sie nun sah, dass sie schwanger war, achtete sie ihre Herrin gering. 5Da sprach Sarai zu Abram: Das Unrecht, das mir geschieht, komme über dich! Ich habe meine Magd dir in die Arme gegeben; nun sie aber sieht, dass sie schwanger geworden ist, bin ich gering geachtet in ihren Augen. Der Herr sei Richter zwischen mir und dir. 6Abram aber sprach zu Sarai: Siehe, deine Magd ist unter deiner Gewalt; tu mit ihr, wie dir’s gefällt. Da demütigte Sarai sie, sodass sie vor ihr floh.

7Aber der Engel des Herrn fand sie bei einer Wasserquelle in der Wüste, nämlich bei der Quelle am Wege nach Schur. 8Der sprach zu ihr: Hagar, Sarais Magd, wo kommst du her und wo willst du hin? Sie sprach: Ich bin von Sarai, meiner Herrin, geflohen. 9Und der Engel des Herrn sprach zu ihr: Kehre wieder um zu deiner Herrin und demütige dich unter ihre Hand.

10Und der Engel des Herrn sprach zu ihr: Ich will deine Nachkommen so mehren, dass sie der großen Menge wegen nicht gezählt werden können. 11Weiter sprach der Engel des Herrn zu ihr: Siehe, du bist schwanger geworden und wirst einen Sohn gebären, dessen Namen sollst du Ismael nennen; denn der Herr hat dein Elend erhört. 12Er wird ein Mann wie ein Wildesel sein; seine Hand wider jedermann und jedermanns Hand wider ihn, und er wird sich all seinen Brüdern vor die Nase setzen.

13Und sie nannte den Namen des Herrn, der mit ihr redete: Du bist ein Gott, der mich sieht. Denn sie sprach: Gewiss hab ich hier hinter dem hergesehen, der mich angesehen hat. 14Darum nannte man den Brunnen: Brunnen des Lebendigen, der mich sieht. Er liegt zwischen Kadesch und Bered.

15Und Hagar gebar Abram einen Sohn, und Abram nannte den Sohn, den ihm Hagar gebar, Ismael. 16Und Abram war sechsundachtzig Jahre alt, als ihm Hagar den Ismael gebar.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Ein Stundenentwurf, der das Leben mit Teenagern aus Elternsicht nacherlebt. Sandra Thies eröffnet die Chance auf einen Perspektivwechsel.


Vorschau:

Ein Stundenentwurf, der das Leben mit Teenagern aus Elternsicht nacherlebt

Aus meiner eigenen Jugendzeit weiß ich noch zu gut, wie anstrengend und peinlich Eltern sein können. Wenn alle anderen ins Freibad durften, musste ich noch zu Hause bei der Gartenarbeit helfen. Wenn alle anderen bis halb elf auf einem Geburtstag bleiben durften, wo die gastgebenden Eltern die jugendlichen Gäste anschließend nach Hause brachten, wurde ich bereits um neun abgeholt. Wenn sich meine Clique auf den Weg zum »Tanz in den Mai« ins Nachbardorf machte, wurde ich auf halbem Weg von meiner Mutter wieder eingesammelt – weil die Jungs Bier dabei hatten … Wohlgemerkt mit 15/16 Jahren – da war man doch schon alt genug?!

Ihr merkt: So leicht war meine Teenager-Zeit nicht! Und eines hatte ich mir fest vorgenommen: ICH würde das später ALLES anders machen!

Doch als mein Sohn dann in das Alter kam, fiel mir auf, wie schwer das fällt. Manche Entscheidungen meiner Eltern waren zwar vielleicht mega uncool und peinlich, aber letztendlich doch richtig. Da ich vermute, dass sich der Konflikt zwischen Eltern und Teens nicht grundlegend verändert hat, bietet dieser Stundenentwurf die Chance, selbst mal als Eltern »alles anders« zu machen.

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  • Autor / Autorin: Sandra Thies
  • © CVJM-Westbund

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