Sonderbar? Nein, wunderbar!Sonderbar? Nein, wunderbar!

Einheit: Sonderbar? Nein, wunderbar!

Verband: CVJM-Westbund
Zeitbedarf: 15-20 Min.
Materialart: Hintergrund/ Grundsatz
Zielgruppen: Junge Erwachsene (18+), Mitarbeitende, Teens (12-16 Jahre), Mädchen
Einsatzgebiet: Predigtvorbereitung
Redaktion: KON

Schwester Christina Kuhlmann lebt als Diakonisse. Über das Wunderbare ihrer Berufung und ihrer Art zu leben spricht sie im Interview.


Vorschau:

Interview mit Schwester Christina Kuhlmann

Schwester Christina, wie bist du eigentlich darauf gekommen, Diakonisse zu werden? Das ist ja nichts Gewöhnliches, so zu leben.

Schwester Christina: Schon als Teenager habe ich die Schwesternschaft in Marburg durch ihre Freizeitarbeit kennengelernt. Ich fühlte mich hier zuhause und lernte Gott kennen. Mir wurde bewusst, dass er mich liebt, wie ich bin, und darum fasste ich als 13-jährige den Mut, mein Leben ihm anzuvertrauen.

In den folgenden Jahren waren die Freizeiten in Marburg in unserer Tagungsstätte »Haus Sonneck« der Ort, an dem ich auftanken konnte. Ich lernte viele Schwestern kennen und war fasziniert von ihrem Leben als Diakonissen. Aus diesen Begegnungen entstand für mich der Wunsch, selbst als Diakonisse zu leben.

Als es nach dem Schulabschluss um die Berufswahl ging, habe ich mich für die Krankenpflege entschieden und landete – nach einem ziemlich eindeutigen Eingreifen Gottes – in Frankfurt am Main in einem Krankenhaus, in dem Schwestern der Marburger Schwesternschaft arbeiteten. Im Alltag in der Krankenpflege lernte ich die Schwestern besser kennen und mir wurde bewusst: »Das sind auch nur Menschen«. Das war für mich noch einmal wichtig, hatte ich sie in den Freizeiten doch immer als »sehr besonders« erlebt.

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  • Autor / Autorin: Schwester Christina Kuhlmann, interviewt von Jutta Lücking
  • © CVJM-Westbund

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