Spannende AufgabenSpannende Aufgaben

Einheit: Spannende Aufgaben

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 30-60 Min. (Vorbereitung: 15-20 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: echt.
Benötigtes Material: Papier und Stift
Bibelstelle: Apostelgeschichte 6,1-6,7
Apostelgeschichte 6,1-6,7

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Die Wahl der sieben Diakone

1In diesen Tagen aber, als die Zahl der Jünger zunahm, erhob sich ein Murren unter den griechischen Juden in der Gemeinde gegen die hebräischen, weil ihre Witwen übersehen wurden bei der täglichen Versorgung. 2Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und zu Tische dienen. 3Darum, liebe Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Geistes und Weisheit sind, die wollen wir bestellen zu diesem Dienst. 4Wir aber wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben.

5Und die Rede gefiel der ganzen Menge gut; und sie wählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, den Proselyten aus Antiochia. 6Diese stellten sie vor die Apostel; die beteten und legten ihnen die Hände auf. 7Und das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl der Jünger wurde sehr groß in Jerusalem. Es wurden auch viele Priester dem Glauben gehorsam.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Eine Gemeinde ist angewiesen auf viele helfende Hände. Es lohnt sich einen Blick in die Apostelgeschichte zu werfen. Dieser Artikel erörtert, was wir von den ersten Christen lernen können und was uns heute helfen kann, damit jede/r seinen Platz und seine Aufgabe in der Gemeinde findet.


Vorschau:

1. Erklärungen zum Text

Das schnelle Wachstum der ersten Gemeinde in Jerusalem wurde zur Herausforderung in der logistischen Organisation der Diakonie. Die Versorgung der Witwen war nach jüdischer Tradition sehr wichtig. Viele Juden kamen im Alter nach Jerusalem (zurück), um dort begraben zu werden. Deswegen hatte auch die Urgemeinde viele Witwen zu versorgen.

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2. Bedeutung für heute

Wachstum bringt Herausforderungen

Immer wieder hört man von christlichen Gruppen, dass sie wachsen wollen. Dabei wird aber vielfach vergessen, dass Wachstum immer Herausforderungen mit sich bringt. Denn oft ist die Struktur einer Gruppe nicht vorbereitet darauf, auch mit mehr und anderen Menschen zu funktionieren. Das trifft in besonderem Maße zu, wenn sich Menschen aus verschiedenen Milieus in einer Gruppe begegnen.

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3. Methodik für die Gruppe

Sammeln 1

Jeder Gruppenteilnehmer (TN) notiert auf Zetteln die Aufgaben, die er im EC / der Jugendgruppe / der Gemeinde im Moment übernimmt. Dabei wird jede einzelne Aufgabe auf einen einzelnen Zettel geschrieben. (z. B. Jugendraum dekorieren / Terminliste führen / Kuchen mitbringen / im Gottesdienst moderieren …).

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  • Autor / Autorin: Tobi Liebmann
  • © Deutscher EC-Verband