Suche Frieden und jage ihm nach!Suche Frieden und jage ihm nach!

Einheit: Suche Frieden und jage ihm nach!

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 120-180 Min. (Vorbereitung: 120-150 Min.)
Materialart: Stundenentwurf
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiete: Evangelisation/ missionarisches Event, Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigtes Material: Postkarte zur Jahreslosung (eine zum zeigen oder für jeden Teilnehmenden eine)
Bibelstelle: Psalm 34,15

Die Mitglieder des Teenkreises haben ein „Blind Date“ mit Menschen aus ihrer Gemeinde zu einem Abendessen. Dabei wird die Person vor Ort interviewt über ihren persönlichen (Un)frieden und wie sie dem (Un)frieden nachgejagt bzw. ihn gefunden hat.


Vorschau:

1. Vorbemerkungen

Zum Verständnis über das Buch der Psalmen und insbesondere Psalm 34:

  • Das Wort „Psalmen“ ist griechisch und die Bezeichnung für gesungene Lieder, die mit einem Saiteninstrument begleitet werden.
  • Das Buch der Psalmen ist eine Auswahl von Liedern und Gebeten, die aus ca. 500 Jahren der Geschichte Israels stammen.
  • Die Psalmen werden auch „Gesangbuch des Tempels“ oder „Gebetsbuch der Gemeinde“ genannt, weil sie dort, bis heute, gesungen und gebetet werden.
  • Bei den genannten Personen am Psalmanfang handelt es sich nicht unbedingt um den Verfasser, sondern vielmehr darum, wem man diesen Psalm zuordnet. Im Augenmerkt liegt der Sänger und Beter, nicht der Autor. Psalm 34 ordnet man David als den vorbildlichen Beter zu. In David sah man den größten Dichter und Sänger, auf den die Tempelmusik zurückzuführen ist.
  • Ebenso zu den Davidpsalmen zählen Psalm 3 bis 41 und 51 bis 72.
  • Die Sprache der Psalmen ist eine kraftvolle Dichtung. Diese soll nicht nur den Verstand, sondern auch Herz und Gefühl der Menschen ansprechen.
  • Ein besonders Merkmal für die Psalmdichtung ist der zweigeteilte Vers. Fast jeder Vers hat zwei Hälften, die sich inhaltlich aufeinander beziehen und den gleichen Sinn beschreiben sollen.
  • Darüber hinaus sprechen Psalmen eine sehr bildhafte Sprache.
  • Die Situation des Beters ist eine leidvolle Not, Verfolgung, Anfeindung oder auch andauernder Schmerz.
  • Hinter dem Psalm darf man nicht nur einen Autor sehen, sondern viele Menschen, die dieses Gebet oder Lied gesprochen bzw. gesungen haben. Es ist jahrelang gesprochen worden, bevor es aufgeschrieben wurde. Daher ist es meistens allgemein gehalten und die konkrete Leidsituation ist nicht mehr nachzuvollziehen. Das hat den Vorteil, dass sich jeder Beter in die Situation hineinbegeben und sie für sich adaptieren kann. So wird der Psalm zu meinem persönlichen Gebet und Lied.

Besonderer Blick auf Psalm 34

  • Psalm 34 gehört außerdem zu einer Kunstform der Dichtung. Jede Zeile, Vers oder Abschnitt beginnt mit einem Buchstaben des hebräischen Alphabets. Das verdeutlicht, dass Gottes Zuwendungen zu den Menschen von A bis Z durchbuchstabiert, also vollumfänglich sind.
  • Psalm 34 ist ein Lobpsalm oder auch Dankpsalm. Der Beter ist jemand, der aus seiner Not errettet wurde und den anderen davon erzählt, was Gott in seinem Leben getan hat. In dieser Gattung gibt es meist einen Rückblick auf die leidvolle Situation, Gottes Eingreifen, nachdem man ihn um Hilfe bat und dem Lob über Gottes Handeln. Ein Lobpsalm ist heute mit einem klassischen Zeugnis zu vergleichen, das jemand erzählt, wie Gott in sein Leben eingegriffen hat.

2. Zielgedanke

Frieden ist (d)ein Lebensziel, um das du dich mit allen Kräften bemühen kannst.

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  • Autor / Autorin: Ingo Müller
  • Autor / Autorin:
  • © Deutscher EC-Verband

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