TALK mit Gott / Das VaterunserTALK mit Gott / Das Vaterunser

Einheit: TALK mit Gott / Das Vaterunser

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 90 Min. (Vorbereitung: 60 Min.)
Materialarten: Bibelarbeit, Stundenentwurf
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiete: (Jugend-)Gottesdienst, Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Bibelstelle: Matthäus 6,9-15
Matthäus 6,9-6,15

9Darum sollt ihr so beten:

Unser Vater im Himmel!

Dein Name werde geheiligt.

10Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe

wie im Himmel so auf Erden.

11Unser tägliches Brot gib uns heute.

12Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

13Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

[Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.]

14Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. 15Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Bibel in Aktion. Mit verschiedenen kleinen Methoden und Stationen kann das „Vaterunser“ ins Gespräch kommen und ins Herz fallen.


Vorschau:

Einführung in den Bibeltext

Das Kapitel 6 im Matthäusevangelium steckt mitten in der Bergpredigt. Jesus redet mit seinen Jüngern darüber, was wichtig für ihr „geistliches und alltägliches“ Leben ist. Dabei geht es um sehr praktische Dinge und darum, wie wir ehrlich beten können. Jesus gibt seinen Jüngern und uns den Tipp, einen „Raum“ des Gebetes zu suchen.

1. Wir dürfen Vater sagen (V.9)

Jesus hat eine sehr vertrauensvolle Beziehung zu seinem Vater. Diese Beziehung dürfen wir auch haben. Wir dürfen Vater sagen. Und dabei geht es nicht nur um einen mächtigen und allgegenwärtigen Vater, sondern auch um einen persönlichen und liebevollen.

2. Es geht um Gott (V.10)

Wir Menschen sind so gesteuert, dass wir glauben, selbst am besten zu wissen, was gut und richtig für uns ist. Unser Denken ist oftmals unser Maßstab. Indem wir Gott jedoch bitten, dass sein Reich kommen und sein Wille geschehen soll, wechseln wir unsere Blickrichtung. Wir sagen damit: Gott, du bist der Boss – auch in meinem Leben.

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  • Autor / Autorin: Doro Bronsema
  • © Deutscher EC-Verband