Tod gesucht, Gott gehört, Perspektive gefunden – Elia am HorebTod gesucht, Gott gehört, Perspektive gefunden – Elia am Horeb

Einheit: Tod gesucht, Gott gehört, Perspektive gefunden – Elia am Horeb

Verband: CVJM-Westbund
Zeitbedarf: 90 Min. (Vorbereitung: 30-60 Min.)
Materialarten: Bibelarbeit, Stundenentwurf
Zielgruppen: Jugendliche, Jugendliche (15-19 Jahre), Teens (12-16 Jahre), Mädchen
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: KON
Benötigtes Material: Windmaschine (wenn verfügbar)
Bibelstelle: 1. Könige 19

Wo hast du »Gipfelerlebnisse« mit Gott gehabt? Oder wo war der Punkt, an dem du dich allein gelassen gefühlt hast? Miriam Müller-Schewtschuk hat die Geschichte von Elia am Horeb für Jugendliche von heute aufbereitet.


Vorschau:

Was zuvor geschah…

Um zu verstehen, was der Prophet Elia in dieser Geschichte erlebt, muss man gleichzeitig mitdenken, was vorher geschah. Elia war schon lange unterwegs. Er war von Gott damit beauftragt worden, die Israeliten wieder an ihn zu erinnern, denn Gottes geliebtes Volk hatte schwere Schuld auf sich geladen. Sie verleumdeten ihren Gott, der sie aus Ägypten geführt und vor allerlei Übel bewahrt hatte und huldigten schon seit einiger Zeit anderen Götzen. Vor allem die phönizischen Götterbilder, Baal und Aschkera, hatten es ihnen angetan. Dieser Götterkult war nach Israel gekommen, nachdem König Ahab Isebel, die Tochter des phönizischen Königs, geheiratet hatte. Isebel brachte nicht nur einen üblen Charakter, Machteifer und fragwürdige Regierungsmethoden mit in ihr neues Reich, sondern auch eben jenen Kult um »ihre« Gottheiten. Und die Israeliten waren voll darauf hereingefallen.

Elia war deshalb von Gott auserkoren worden, dieser sinnlosen Anbeterei anderer Götzenbilder ein Ende zu setzen. Schon einige Zeit kämpfte er mit Wort und Tat erfolgreich gegen den Götzendienst des Volkes. Isebel selbst sah dabei natürlich nicht tatenlos zu, sondern versuchte mit allen Mitteln Elia schleunigst aus dem Weg zu schaffen.

Auch der Geschichte in 1. Könige 19 ging eine solche Szene voraus. Isebel drohte Elia mit dem Tod. Sie schickte ihm ihre Soldaten hinterher, woraufhin Elia es ordentlich mit der Angst zu tun bekam. Er war in die Wüste gelaufen und hielt sich dort seit einigen Tagen versteckt. Es ging ihm elend. Nicht nur körperlich, sondern auch geistig und geistlich war Elia sprichwörtlich »fertig« – einfach am Ende. Keinen Schritt mehr. Danke nein, es reicht. »Mission endet hier.« Elia will sterben.

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  • Autor / Autorin: Miriam Müller-Schewtschuk
  • © CVJM-Westbund

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