Unfall in der Chemiefabrik – Eine erlebnispädagogische Aktion zur TeamstärkungUnfall in der Chemiefabrik – Eine erlebnispädagogische Aktion zur Teamstärkung

Einheit: Unfall in der Chemiefabrik – Eine erlebnispädagogische Aktion zur Teamstärkung

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 90-120 Min. (Vorbereitung: 30-40 Min.)
Materialart: Erlebnispädagogische Übung
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Mitarbeitende, Studenten
Einsatzgebiete: Events + Projekte, Freizeiten, Gruppenstunde, Schule + Jugendarbeit, Schulung
Redaktion: echt.
Benötigte Materialien: 4 Seil(e) (z.B. Kletterseile, 2x ca. 13 m, 2x ca. 15 m; alternativ Kreide oder Kreppband, je nach Untergrund), 4 Kordel(n) (Sisal, ca. 3 mm, je 6 m), 2 Cola-Flaschen (1 Liter – Mehrweg, kein PET!), 2 Tabletts, 2 Becher (am besten aus Plastik, 0,25l ), Augenbinde(n)

Eine erlebnispädagogische Übung, bei der durch den Transport von Wasser die fiktive Explosion eines Kernreaktors verhindert werden muss – doch Vorsicht, das Wasser ist hochgradig radioaktiv und alle Teammitglieder müssen das Szenario unbeschadet überstehen!


Vorschau:

Diese erlebnispädagogische Übung ist eine gute Möglichkeit, um Gruppenzusammenhalt und Miteinander zu stärken. Beim EC ist sie ein fester Bestandteil der Freiwilligendienst-Seminare.

Im Folgenden soll nun diese Übung vorgestellt werden, wobei bewusst keine Lösung der Aufgabe präsentiert wird. Dafür aber einige Hinweise auf die möglichen gruppendynamischen Effekte.

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Die Aufgabe oder: Wie rette ich die Welt?

Die Chemiefabrik besteht aus zwei Reaktoren. Zwischen den Reaktoren besteht mindestens 2 m Abstand. Jeder Reaktor ist kreisrund und besteht aus einer inneren Zone von ca. 4 m Durchmesser und einer äußeren Zone von weiteren 25 cm. In der inneren Zone befindet sich der Reaktorkern mit jeweils einem Behältnis mit toxischer Flüssigkeit sowie einem keinen Behältnis zur Aufnahme toxischer Flüssigkeiten. Um die Sicherheit der Fabrik wieder herzustellen, muss Flüssigkeit aus dem einen Reaktor in den Behälter des anderen gelangen und umgekehrt. Nur so kann eine chemische Reaktion und damit eine Katastrophe verhindert werden. Doch bedenken Sie, dass die Zeit drängt und der Kontakt mit der Flüssigkeit zu Verätzungen des Körpers führen kann.

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  • Autor / Autorin: Christian Petersen
  • © Deutscher EC-Verband