Ungeheuer wertvollUngeheuer wertvoll

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Einheit: Ungeheuer wertvoll

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-55 Min. (Vorbereitung: 60-70 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (3-7 Jahre), Kinder (7-11 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Äpfel, Ei, Alltagsgegenstände
Bibelstelle: Matthäus 13,44-46

Die Kinder erleben die beiden Gleichnisse. Der Hauptgedanke wird mit einem Bodenbild und mit einer Schatzsuche auf unterschiedliche Art und Weise vertieft.


Vorschau:

Wo ist der Schatz?
Es werden sieben farbige, nicht durchsichtige Becher in einer Reihe auf den Tisch gestellt. Ein freiwilliges Kind macht die Augen zu oder geht kurz aus dem Raum. Die anderen Kinder wählen einen Becher aus, unter den ein Schatz gelegt wird, z. B. ein Bonbon oder Gummibärchen. Das freiwillige Kind darf nun einen Becher hochheben und schauen, ob es den Schatz findet. Es hat drei Versuche. Wenn es sich für den richtigen Becher entschieden hat, darf es den Schatz behalten.

Knackpunkt

In der Mitte liegen ganz viele Gegenstände ausgebreitet: z. B. Schlüssel, Stifte, Kinderbuch, Lolli, Brot, Lebkuchenherz, Kuscheltier, Playmobil, Muschel, Regenschirm, Bibel, Fußball, Kartenspiel, … Die Jungscharler sollen sich nun einen Gegenstand aussuchen, der für sie wertvoll ist. Anschließend gibt es eine Austauschrunde, in der sie sagen sollen, warum dieser Gegenstand für sie wertvoll ist. Dann legt ihn das Kind in eine große Schatzkiste, die ebenfalls in der Mitte bereitsteht. Falls mehrere das Gleiche haben wollen, können sie z. B. sagen: „Noch wertvoller finde ich …, weil …“ oder „Mit XY würde ich gern tauschen, weil …“
Der Mitarbeiter greift im Anschluss einzelne Aussagen noch einmal auf.
Wie ihr seht, sind uns ganz unterschiedliche Sachen wertvoll. So gibt es auch in unserem Leben Dinge, die wir als sehr wichtig empfinden und ungern hergeben wollen. Wenn wir etwas entdecken, das noch wertvoller ist als das, was wir haben, sind wir gern bereit zu tauschen. Wir geben also gern etwas anderes dafür her. So ging es auch zwei Menschen aus der Bibel.

Ein verkleideter Mitarbeiter (etwas ärmer gekleidet) spielt den „Menschen“ im ersten Gleichnis. Er redet dabei mit sich selbst bzw. halb zu den Kindern. Er hat Gartenwerkzeuge dabei, z. B. Spaten, Harke, Eimer, usw. und arbeitet. Sein Feld ist ein großes Tuch oder eine Decke. Darauf und darunter sind Steine verteilt. Außerdem (für die Kinder nicht sichtbar!) befindet sich darunter eine Schatzkiste.

Den ganzen Tag arbeite ich jetzt schon auf dem Feld. Es ist echt anstrengend, aber was soll man machen. Wenigstens bekomme ich etwas Geld dafür, damit ich mir was zu essen kaufen kann. (Er stößt bei der Arbeit auf etwas Hartes.) Nanu … was ist das denn? (Er gräbt und entdeckt den Schatz.) EIN SCHATZ!! Oh Mann, das glaub ich nicht. Ich habe einen Schatz gefunden. (Er schaut sich um und ist sich sicher, dass ihn niemand gesehen hat.) Was mach ich denn jetzt? Der Schatz gehört mir ja nicht. Er gehört dem, dem der Acker gehört. Wenn der wüsste, was hier vergraben ist … Ich grabe ihn schnell wieder zu, damit ihn niemand anderes entdeckt. Und dann werde ich den Acker kaufen.

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  • Autor / Autorin: Sarah Kuhnert
  • © Deutscher EC-Verband

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