Unterwegs zu JesusUnterwegs zu Jesus

Einheit: Unterwegs zu Jesus

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60-70 Min. (Vorbereitung: 50-60 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Hula-Hoop-Reifen, Schnur, Styroporkugeln, Klebeband, Acrylfarbe, Pappe, Schere(n), schwarzes Tonpapier, weiße Bleistifte, Lineal, Alufolie, Papprollen, Aufgabenzettel
Bibelstelle: Matthäus 2,1-8
Matthäus 2,1-2,8

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Die Weisen aus dem Morgenland

1Da Jesus geboren war zu Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: 2Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, ihn anzubeten.

3Als das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem, 4und er ließ zusammenkommen alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erforschte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. 5Und sie sagten ihm: Zu Bethlehem in Judäa; denn so steht geschrieben durch den Propheten (Micha 5,1): 6»Und du, Bethlehem im Lande Juda, bist mitnichten die kleinste unter den Fürsten Judas; denn aus dir wird kommen der Fürst, der mein Volk Israel weiden soll.«

7Da rief Herodes die Weisen heimlich zu sich und erkundete genau von ihnen, wann der Stern erschienen wäre, 8und schickte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht fleißig nach dem Kindlein; und wenn ihr’s findet, so sagt mir’s wieder, dass auch ich komme und es anbete.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

In dieser weihnachtlichen Gruppenstunde machen wir uns gemeinsam mit den Weisen aus dem Morgenland auf den Weg. Dabei wird die Geschichte sehr praktisch erlebt, da wir nicht nur die Geschichte vom Unterwegssein hören, sondern auch erleben.


Vorschau:

Stadt- oder Dorfrallye
Es bilden sich kleine Gruppen. In jeder Gruppe sollte ein Mitarbeiter oder ein verantwortliches älteres Kind dabei sein. Die Gruppen starten im kurzen zeitlichen Abstand. Sie folgen einem Weg, der im Vorfeld mit einem Stern markiert wurde. Das richtige Zeichen muss vorher ganz klar gezeigt werden. Mit einem anders aussehenden Stern werden Irrwege angezeigt. Diese Wege enden irgendwo in einer Sackgasse oder führen im Kreis. Die Jungscharler sollen also nur dem einen Stern folgen und sich nicht auf Abkürzungen einlassen. Die Wege sollten kreuz und quer durch den Ort führen, sich aber nicht überkreuzen.
Jede Gruppe erhält einen Aufgabenzettel, der unterwegs erarbeitet werden soll.
Beispiele für Aufgaben:
– An wie vielen Schuhgeschäften kommt ihr vorbei?
– Zählt die Mülleimer, an denen ihr vorbeikommt!
– Malt die Eingangstür des Hauses (Adresse eintragen).
– An wie vielen beleuchteten Weihnachtsbäumen kommt ihr vorbei?
– Könnt ihr auf eurem Weg einen Hinweis auf Jesus entdecken? Wenn ja, wo?Am Ziel (wieder der Jungscharraum) wird dann die Geschichte aus Matthäus 2,1-8 erzählt.

Geschichte
Der Raum wird abgedunkelt. Per Beamer wird eine Sternkarte an die Wand projiziert.  Die Kinder schauen sich den Sternhimmel mit ihren selbst gebastelten Fernrohren an.
So wie wir, waren vor mehr als 2000 Jahren im fernen Orient, Sternforscher zusammengekommen, um den Sternhimmel zu beobachten. Der Orient ist das Gebiet, wo sich heute der Irak und der Iran befinden. Sie waren einer Sensation auf der Spur. Am Sternhimmel passierte nämlich gerade etwas ganz außergewöhnliches. Die Planeten Jupiter und Saturn kamen sich auf ihrer Umlaufbahn so nah, dass sie von der Erde aussahen wie ein riesengroßer Stern. Sie strahlten so hell, dass alle Sterne drum herum ganz verblassten. Die Gelehrten waren sprachlos vor Staunen. Ein Gelehrter, nennen wir ihn Darius, flüsterte einem anderen zu, nennen wir ihn Kian: „Du, der Jupiter, das ist doch der Königsstern. Und der Saturn, der steht doch für das Land Israel. Wenn sich nun diese beiden Sterne begegnen, dann heißt das doch bestimmt, dass dort in Israel ein König geboren wurde.“

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  • Autor / Autorin: Christa Wachsmuth
  • © Deutscher EC-Verband

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