Verändernde BegegnungVerändernde Begegnung

Einheit: Verändernde Begegnung

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60-90 Min. (Vorbereitung: 10-25 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: echt.
Benötigte Materialien: Papier und Stift, Bilder von Optischen Täuschungen
Bibelstelle: Johannes 20,11-18

Sebastian Weigelt entwirft eine Bibelarbeit für Gruppen, in der Maria am leeren Grab als Sinnbild für unsere eigenen Sinn- und Glaubenskrisen steht.


Vorschau:

1. Erklärungen zum Text

Maria war noch in der Nacht des Ostermorgens zum Grab gekommen und hatte es offen vorgefunden. Die von ihr gerufenen Jünger Petrus und Johannes gingen in das Felsengrab hinein und stellten fest, dass es leer war. Anschließend ließen sie Maria beim Grab zurück. Was mag in ihr vorgegangen sein? Ihr Herr und Lehrer war tot. Nun konnte sie nicht einmal seinen Leichnam salben. Marias Welt ist völlig zusammengebrochen.

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2. Bedeutung für den heutigen Hörer

Maria wird von den Ereignissen förmlich überrollt. Ihr Lehrer ist tot und dass dann auch noch sein Leichnam verschwunden ist, macht ihre Verzweiflung noch stärker. Solche und ähnliche tiefgreifende Veränderungen sind uns nicht fremd. Das kann der plötzliche Tod eines lieben Freundes sein. Doch auch darüber hinaus gibt es viele Situationen, die Junge Erwachsene vor große Herausforderungen stellen: Das Ende der Schulzeit, die Ausbildung, der Abbruch des Studiums, die ständige Gefahr, den Arbeitsplatz zu verlieren. Jahrelange Freundschaften gehen kaputt und Beziehungen scheitern. Die verschiedensten Umstände können zu einer Lebenskrise führen, aus der leicht eine Glaubenskrise erwachsen kann.

(…)

3. Methodik für die Gruppe

3.1 Einstieg

„Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.“Dieses Sprichwort trifft auf die Situation Marias zu und kann als Ausgangspunkt für die Bibelarbeit dienen. Oft lassen wir uns von Kleinigkeiten sehr fesseln und übersehen dadurch Wesentliches oder wir bringen Informationen in einen uns logisch erscheinenden, aber falschen Zusammenhang. Dies machen sich viele optische Täuschungen zunutze. Als Einstieg kann eines oder auch mehrere solcher Bilder gezeigt (per Beamer oder in ausgedruckter Form) werden. Besonders gut eignen sich solche optischen Illusionen, die das eigentliche Motiv in vielen kleinen Linien mit geringen Helligkeitsunterschieden verstecken und es erst aus größerer Entfernung sichtbar werden lassen (Stichwort „Unscharfes Erkennen“). Auch Karten- und Zaubertricks basieren darauf, dass der Zuschauer auf verschiedene Weise vom eigentlichen Geschehen abgelenkt wird und können als Einstieg genutzt werden.

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  • Autor / Autorin: Sebastian Weigelt
  • © Deutscher EC-Verband