Verlassen von GottVerlassen von Gott

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Einheit: Verlassen von Gott

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-55 Min. (Vorbereitung: 30-40 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (3-7 Jahre), Kinder (7-11 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Stift(e), Papier, Klebeband, Kreuz, Karton, Würfel
Bibelstelle: Markus 15,34
Markus 15,34

34Und zu der neunten Stunde rief Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Die Kinder bekommen vermittelt, welche Einsamkeit Jesus am Kreuz erlebte. In der Vertiefungsphase sprechen wir über Situationen von Einsamkeit im Leben der Kinder und wie sie damit umgehen können.


Vorschau:

Verlassene Menschen

Immer zwei Kinder setzen sich zusammen. Sie haben als Erstes die Aufgabe aufzuschreiben, wie sich ein verlassener Mensch fühlt. Die Ergebnisse werden den anderen vorgestellt. In einem zweiten Schritt geht es darum zu erleben, wie sich ein verlassener Mensch fühlt. Dazu sollen sich die Zweierteams überlegen, wie ein verlassener Mensch aussieht. Welche Körperhaltung hat er? Was für einen Gesichtsausdruck? Was trägt er für Kleidung? Entweder stellt das Team das Ergebnis pantomimisch dar oder die Gruppe malt die Person auf. Die Kleingruppen stellen ihre Ergebnisse einander vor.

Zuzwinkern
Alle stellen sich paarweise im Kreis auf. Immer zwei Kinder stehen hintereinander. Alle Kinder blicken zur Kreismitte. Ein Kind hat niemanden vor sich stehen. Es versucht nun ein anderes Kind durch zuzwinkern zu sich zu locken. Wenn das Kind nun zu dem Kind, was gezwinkert hat, gehen möchte, versucht das Kind, das hinten steht, es festzuhalten.

Nachspielen und Erzählen
Ein Mitarbeiter erzählt die Geschichte. Ein anderer Mitarbeiter spielt pantomimisch Jesus und soll vor allem seine Emotionen rüberbringen. Die Kinder werden in das Spiel mit einbezogen. Sie bekommen vorher kleine Rollen zugeteilt, die sie wortlos spielen sollen. Simon von Kyrene, zwei Spötter, zwei Soldaten, die Jesus kreuzigen. (Dazu ist es am besten, wenn ein Kreuz mit Klebeband an die Wand geklebt wird). Außerdem wird noch ein Balken oder ein balkenförmiger Karton gebraucht, der als Kreuzbalken dient.

Schaut euch mal Jesus an. Er wurde im Verhör so geschlagen, dass seine Wunden bluten. Seinem Gesicht sieht man an, was er für Schmerzen hat. Und dann muss er auch noch diesen schweren Kreuzbalken tragen. Ob der das noch lange durchhält? Schaut mal, seine Beine zittern schon. Ich glaube, er hat gleich keine Kraft mehr. Der Balken ist sehr schwer, er stürzt und kommt nicht mehr auf die Beine. Sosehr er sich auch bemüht, er schafft es nicht. Die zwei Soldaten schauen Jesus ernst an. Dann nehmen sie den Kreuzesbalken und befehlen Jesus aufzustehen. Sie legen ihn ihm wieder auf die Schulter, aber auch diesmal bricht er zusammen.

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  • Autor / Autorin: Dorothea Schmidt
  • © Deutscher EC-Verband

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