Versöhnung und FreudeVersöhnung und Freude

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Einheit: Versöhnung und Freude

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 40-120 Min. (Vorbereitung: 10-90 Min.)
Materialart: Stundenentwurf
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Papier und Stift (,), Schere(n), Tesafilm (oder Kleber), buntes DIN A4 Papier, Schnur, Gummihandschuh(e), Haushaltsgummis, Wäscheleine, Eimer, Wasser, Batikfarben (Zettel und Stifte pro Person, 1 tiefer Teller Wollknäul o.Ä. braunes Tuch, Umhang, alte Weste… ausgedruckte Bilder siehe Vorlage Schere, um die Bilder voneinander zu trennen buntes Stickgarn, ), alte T-Shirts, Dekomaterial, Kuchen, Kekse, Musik, Luftschlangen, Stühle (Parcours), Flasche(n) (Parcours), Lineal, Stickgarn (bunt), Bilder (siehe Vorlage), Kostüm(e) (für Asser), Wollknäuel, Suppenteller, DIN A 4 Blatt (mit Aufschrift)

In diesem Stundenentwurf geht es darum, wie Josef sich mit seinen Brüdern versöhnt. Die Geschichte aus 1. Mose 45 kann dramatisch theatralisch oder mittels bunter Bildchen dargestellt werden. Vergebung, Versöhnung und Freude sind die Kernelemente. Die Kinder können sich persönlich mit sich und ihrer Haltung zu Vergebung beschäftigen.


Vorschau:

Der Text an sich

Die Brüder wissen nicht, dass sie mit Josef reden; er weiß, wer vor ihm steht. Er ist der einzige, der die Situation aufdecken kann. Zwei Jahre hat er sie getestet, nun hält er es nicht länger aus: Er schickt Leibwächter und Diener hinaus, ist allein mit seinen Brüdern, so wie früher.

Sein Weinen zeugt von tiefer Bewegtheit, frei von Rache, Anschuldigungen, Testung.

Der Text für mich

Mich bewegt, wie Josef in alldem auf Gott fokussiert und mit ihm verbunden ist. So sieht er im Leid Gutes und ist zur Versöhnung bereit. Scheinbar hat Gott seine Verletzungen geheilt – das wünsche ich mir, ebenso, dass ich Gottes Hand erkenne, die mich hält und aus Mist Dünger macht 😉

Verkündigung

Verkündigungsart Monolog (einer der Brüder erzählt die Geschichte)

Material: Verkleidungsstück/Tuch o.ä, mit dem der Mitarbeiter sich als Asser verkleidet

Hallo, schön, dass ihr da seid! Ich muss euch unbedingt etwas erzählen! Meine Freude ist so groß, ich will es der ganzen Welt erzählen! Also, passt auf – wartet, ihr wisst ja noch gar nicht, wer ich bin. Gestatten, Asser mein Name. Ich bin ein Bruder von Josef, normalerweise falle ich gar nicht weiter auf. Meine Mama… nun, das führt zu weit. Jedenfalls ist Josef mein Bruder. Josef kennt ihr, oder? Dieser Kerl, der verrückte Dinge geträumt hat? Und den wir als Sklaven verkauft haben. (schweigt kurz). Es muss sehr schlimm für Josef gewesen sein. Ich wusste gar nicht, ob er noch lebt. Das ist über 20 Jahre her. … (freudig) Und jetzt ist etwas Krasses passiert. Ihr werdet es mir nicht glauben: Ich habe Josef getroffen! Gerade eben! Da drüben in diesem Herrschaftspalast!

Erst hab ich gar nicht gemerkt, dass es Josef ist. Er war sozusagen der Chef von Ägypten. Wir haben von ihm Getreide gekauft, weil es bei uns nichts mehr gibt. Plötzlich hieß es, Benjamin hätte ihn bestohlen. Er sollte ein Sklave werden, aber das hat Juda nicht zugelassen. Und dann geschah es: Der Ägypter schickte alle hinaus. Die Diener, die Leibwache, alle. Es blieben nur wir übrig. Er begann, laut zu weinen und ich dachte, was passiert hier? Aber es muss was Persönliches sein, nur was?

Und dann sagte er „Ich bin Josef“ Mir blieb fast das Herz stehen.

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  • Autor / Autorin: Jennifer Schneider
  • Autor / Autorin:
  • © Deutscher EC-Verband

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