VerurteiltVerurteilt

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Einheit: Verurteilt

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 30-40 Min. (Vorbereitung: 30-40 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Heft: JUMAT
Benötigte Materialien: Verkleidung, Bilder (König und Schaf), Verbandsmaterial, Ortsplan, Stempel
Bibelstelle: Jesaja 52,13-53,12
  • Der Prophet Jesaja (Jes 52,13-53,12)

Das stellvertretende Leiden und die Herrlichkeit des Knechtes Gottes

13 Siehe, meinem Knecht wird's gelingen, er wird erhöht und sehr hoch erhaben sein.

14 Wie sich viele über ihn entsetzten – so entstellt sah er aus, nicht mehr wie ein Mensch und seine Gestalt nicht wie die der Menschenkinder –,

15 so wird er viele Völker in Staunen versetzen, dass auch Könige ihren Mund vor ihm zuhalten. Denn was ihnen nie erzählt wurde, das werden sie nun sehen, und was sie nie gehört haben, nun erfahren.

531 Aber wer glaubt dem, was uns verkündet wurde, und an wem ist der Arm des Herrn offenbart?

2 Er schoss auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und Hoheit. Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte.

3 Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet.

4 Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.

5 Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.

6 Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der Herr warf unser aller Sünde auf ihn.

7 Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.

8 Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen. Wen aber kümmert sein Geschick? Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat seines Volks geplagt war.

9 Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und bei Übeltätern, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist.

10 Aber der Herr wollte ihn also zerschlagen mit Krankheit. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, wird er Nachkommen haben und lange leben, und des Herrn Plan wird durch ihn gelingen.

11 Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben.

Durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, den Vielen Gerechtigkeit schaffen; denn er trägt ihre Sünden.

12 Darum will ich ihm die Vielen zur Beute geben und er soll die Starken zum Raube haben dafür, dass er sein Leben in den Tod gegeben hat und den Übeltätern gleichgerechnet ist und er die Sünde der Vielen getragen hat und für die Übeltäter gebeten.

Das alttestamentliche Gottesknechtlied aus Jesaja 53 weist auf das Leiden und Sterben von Jesus hin. Mit Bildern wird dieser Text erklärt und mit kreativen Methoden vertieft.


Vorschau:

Hinführung: Gerichtsszene
Wir spielen alle zusammen eine Gerichtsszene nach. (Gerne Tische und Stühle wie im Gerichtssaal aufstellen und evtl. Verkleidungen bereitlegen.) Ein Kind wird zum Richter ernannt, die anderen sind die Schöffen. Ein Mitarbeiter spielt immer unterschiedliche Angeklagte. Ein zweiter Mitarbeiter (kann auch von einem Kind übernommen werden) verliest die Anklageschrift. Die Kinder sollen nach der Verlesung und einer Befragung des Angeklagten entscheiden ob er schuldig oder nicht schuldig ist und welche Strafe angebracht wäre.
– Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, am vergangenen Donnerstag beim Bäcker/in der Schule eine Packung Kaugummis gestohlen zu haben.
– Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, im letzten Winter seinen Freund ohne Vorwarnung mit Schneebällen beworfen zu haben.
– Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, seinem Klassenkameraden die Hausaufgaben erklärt zu haben.
– Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, sich geweigert zu haben, seiner Mama beim Staubsaugen der Wohnung zu helfen.
– Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, bei der letzten Mathearbeit abgeschrieben zu haben.
– Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, die Nachbarin bewusst angelogen zu haben.

Verkündigung
Textbetrachtung mit Bildern und Gegenständen

Es gibt Situationen, da ist es richtig, dass man eine Strafe bekommt, zum Beispiel, wenn man einfach lügt, stiehlt oder Regeln nicht beachtet. Das ist nicht okay. Da kann man es auch verstehen, dass Konsequenzen daraus entstehen. Irgendwie wäre es ja nicht okay, wenn jemand was Schlechtes tut und es geschieht nix. Er tut es einfach. Und vor allem würde derjenige dann denken: letztes Mal ist auch nix passiert, dann kann ich das ruhig wieder machen. Aber dabei bedenkt er wohl dann nicht, was das mit den Leuten macht, die bestohlen oder angelogen oder schlecht behandelt wurden.
Aber es gibt auch Dinge, da versteht man es nicht, wenn man bestraft wird. Wenn man jemandem hilft, ihm etwas erklärt oder was Gutes tut, dann kann es doch nicht sein, dass man dafür bestraft wird! Wenn das geschieht, dann wehrt man sich, dann sagt man, dass das nicht richtig ist und dass man die Strafe nicht haben möchte und auch nicht verdient hat.
In der Bibel finden wir ein paar Lieder, die unterschiedliche Situationen beschreiben. Wir kennen da aber keine Melodien zu den Liedern.
Ich habe hier ein paar Bilder und Gegenstände aus einem solchen Lied.

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  • Autor: Nicole Beutler
  • © Deutscher EC-Verband

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