Einheit: Verurteilt

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 30-40 Min. (Vorbereitung: 30-40 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Verkleidung, Bilder (König und Schaf), Verbandsmaterial, Ortsplan, Stempel
Bibelstelle: Jesaja 52,13-53,12

Das Ziel

Starter


Obwohl leiden total blöd ist, ist einer da, der für dich leiden möchte. Jesus möchte dir etwas Gutes tun.

Checker

Jesus hat alle deine Schuld auf sich genommen, obwohl er wusste, welche Schmerzen und welches Leid das mit sich bringen würde.

Der Text an sich

Im Buch des Jesaja bekommen wir, wie bei keinem anderen Propheten, das Leiden und Sterben Jesu, dem Lamm Gottes, dargestellt. Jesaja, der auch der „König der Propheten“ oder der „Evangelist der Propheten“ genannt wird, hat eine besondere Art auf Jesus und sein Tun hinzuweisen und es vorauszusagen. Es ist alles so präzise und einmalig, dass man darin Gott als den Autor der Bibel erkennen kann.
Jesaja war auch einer, dessen Name Programm war. Sein Name bedeutet „Jahwe rettet“. Und diese Rettung hatte das Volk Israel besonders nötig. Das kleine Land war eingekeilt von drei Großmächten (Assyrien, Babylonien und Ägypten), die alle versuchten, ihr Gebiet und ihre Macht zu erweitern. Da Israel sich immer wieder an einer der Mächte orientierte, anstatt sich an ihren Gott zu halten und ihm zu vertrauen, kamen sie ganz schön in die Zwickmühle … und in die Gottesferne. Sie hatten Rettung mehr als nötig!
Und eben um diese Rettung, die Gott für sein Volk – und auch für uns – bereitet hat, geht es im Jesajabuch. Jesaja war 55 Jahre als Prophet unterwegs und sollte das Volk warnen, ihnen das Gericht Gottes ankündigen und ihnen auch Trost zusprechen.

Jesaja hat in seinem Buch unter anderem vier „Gottesknechtslieder“ geschrieben. Darin wird Jesus, der Gottesknecht, auf unterschiedliche Art beschrieben. Der Knecht als das Licht der Welt (42,1-4), als das Heil der Israeliten (49,1-6), als der gehorsame Knecht (50,4-9) und – eben unser Text heute – als der Knecht Gottes, der für uns leidet (52,13-53,12).

Dieses Leiden des Gottesknechtes ist etwas Besonderes. Etwas, das man so noch nie gesehen hat und auch nicht mehr sehen wird. Jesus wird als total entstellt beschrieben. Sein Tun hat deutlichste Spuren hinterlassen. Er hat da etwas auf sich genommen, was nicht so mal kurz im Vorbeigehen erledigt werden konnte. Jesus ist gezeichnet von seinem Leiden für uns! … und von der Verachtung und Ablehnung. Das Volk Israel hätte in der momentanen Situation sicher ganz deutlich die Verachtung und Ablehnung sehen können – leider haben sie den Blick dafür wohl gerade nicht gehabt. Und obwohl das alles so war, hat Gott sich nicht davon abbringen lassen an seinem Rettungsplan für die Menschen festzuhalten. Trotz allem hat Jesus das alles auf sich genommen. Und obwohl er wusste, wie die Reaktion der unterschiedlichen Menschen aus dem Volk damals (und auch bei uns heute) sein würde. Und trotzdem wurde Heilung und Frieden für uns möglich.

Der Text für mich

Leiden … ein anderer für mich – will man das? Ist ja schon gut, wenn ich nicht selber leiden muss, aber wenn einer das für mich tun muss … da könnte man schon ein schlechtes Gewissen bekommen. Und jetzt leidet Jesus in solch einem großen Maß für mich. Nicht nur mal kurz gehänselt oder schief angeschaut von irgendwelchen Leuten. Nicht nur mal kurz eine auf die Mütze bekommen und dann ist’s wieder gut. Nein, Jesus leidet, voll und ganz. Er leidet unter seinen Freunden und Feinden. Und er weiß, dass dieses Leiden erst im Tod sein Ende findet. Das sind wirklich schlechte Aussichten. Und trotzdem tut Jesus es – FREIWILLIG! „Macht“ das noch was mit mir? Ist das für mich auch jetzt wieder eine Tat, die mein Leben verändert – jeden Tag neu? Oder ist es schon „normal“? Schließlich „feiern“ wir jedes Jahr an Karfreitag, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist und wir singen es oft in unseren Liedern. Kann ich das Leiden und die Verachtung, die Jesus getragen hat, sehen? Welchen Blick habe ich für ihn?

Eigentlich kann es nicht sein, dass es „normal“ ist oder wir den Blick für die Tat nicht mehr haben, schließlich ist es eine unglaublich große, besondere, ehrenvolle, unvorstellbar liebevolle Tat, die Jesus da für uns getan hat. Wollen wir uns doch wieder neu bewusst machen, was Jesus tat, und uns wieder neu an dem Liebesbeweis Jesu freuen.

Der Text für dich

Starter

Mit Leiden kennen sich die Kinder sicherlich auch aus – der eine mehr der andere weniger. Kinder leiden unter ihrer Leistung in der Schule, ihrem Status im Freundeskreis, ihren familiären Gegebenheiten oder auch ihren eigenen Ansprüchen. Aber Leid oder Leiden, ist, egal in welchem Maß, nichts, was sich die Kinder wünschen. Es wäre schön, wenn das Leben ohne Leiden ginge. Daher ist es doch unverständlich, dass da einer ist, der freiwillig leidet – allumfassend leidet. Physisch und psychisch. Was treibt diesen Jesus an, dass er das alles auf sich nimmt? Warum tut er das für mich?

Checker

Die Checker-Kinder haben das (wie auch wir) schon oft gehört und an Ostern mitgefeiert, dass Jesus ans Kreuz genagelt, gestorben und (Gott seid Dank!!) auch wieder auferstanden ist. Dass er ans Kreuz genagelt wurde und dort sicher Schmerzen hatte, ist nichts Neues für die Kinder. Aber wollen wir auch gerne mithelfen, den Kindern die Weite und die Konsequenz dieser Tat (neu) bewusst zu machen? Dass auch die Checker wieder neu begreifen, dass Jesus das gerne für sie getan hat. Dass auch sie einen neuen Blick auf das unglaubliche Tun am Kreuz bekommen um zu sehen, was wir geschenkt bekommen – Liebe, Vergebung, Frieden, ewiges Leben und noch viel mehr.

Der Text erlebt

Material

Evtl. Verkleidung für Gerichtsverhandlung, Tische und Stühle, einzelne Zettel mit den Anklageschriften, ausgedruckte Bilder (König und Schaf), Verbandstasche oder einfach Binden und Pflaster, Emojis für jedes Kind ausgedruckt

Hinführung

Idee 1: Gerichtsszene

Wir spielen alle zusammen eine Gerichtsszene nach. (Gerne Tische und Stühle wie im Gerichtssaal aufstellen und evtl. Verkleidungen bereitlegen.) Ein Kind wird zum Richter ernannt, die anderen sind die Schöffen. Ein Mitarbeiter spielt immer unterschiedliche Angeklagte. Ein zweiter Mitarbeiter (kann auch von einem Kind übernommen werden) verliest die Anklageschrift. Die Kinder sollen nach der Verlesung und einer Befragung des Angeklagten entscheiden, ob er schuldig oder nicht schuldig ist und welche Strafe angebracht wäre.

  • Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, am vergangenen Donnerstag beim Bäcker/in der Schule eine Packung Kaugummis gestohlen zu haben.
  • Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, im letzten Winter seinen Freund ohne Vorwarnung mit Schneebällen beworfen zu haben.
  • Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, seinem Klassenkameraden die Hausaufgaben erklärt zu haben.
  • Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, sich geweigert zu haben, seiner Mama beim Staubsaugen der Wohnung zu helfen.
  • Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, bei der letzten Mathearbeit abgeschrieben zu haben.
  • Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, die Nachbarin bewusst angelogen zu haben.

Idee 2: Bewertung von Situationen

Jedes Kind bekommt zwei klein ausgedruckte Emoji-Daumen (Daumen hoch und Daumen runter). Man kann natürlich auch einfach mit dem eigenen Daumen die Bewertung machen. Wir zeigen den Kindern unterschiedliche Situationen auf, die sie bewerten sollen. Ist die Konsequenz, die es aus der Situation gab, okay?

– Du hast in der Klassenarbeit eine 1 geschrieben. Jetzt ist dein Klassenkamerad stinkig und redet nicht mit dir, weil er eine 4 geschrieben hat.

– Du hast von deiner Tante deine Lieblingsschokolade geschenkt bekommen. Dein Bruder hat dir das letzte Stück Schokolade weggegessen, einfach ohne zu fragen.

– Dein Freund lädt dich nicht zu seinem Geburtstag ein, obwohl du ihn eingeladen hattest.

– Im Sportunterricht hast du dir das Bein gebrochen, weil dein Klassenkamerad dich geschubst hat.

– Es ist heiß, alle gehen ins Schwimmbad. Du darfst nicht gehen, weil dein Bruder/deine Schwester/deine Freundin und du Streit hatten.

Verkündigung

Textbetrachtung mit Bildern und Gegenständen

(Die Beispiele müssen je nach Einstieg angepasst werden.)

Es gibt Situationen, da ist es richtig, dass man eine Strafe bekommt, zum Beispiel, wenn man einfach lügt, stiehlt oder Regeln nicht beachtet. Das ist nicht okay. Da kann man es auch verstehen, dass Konsequenzen daraus entstehen. Irgendwie wäre es ja nicht okay, wenn jemand was Schlechtes tut und es geschieht nix. Er tut es einfach. Und vor allem würde derjenige dann denken: letztes Mal ist auch nix passiert, dann kann ich das ruhig wieder machen. Aber dabei bedenkt er wohl dann nicht, was das mit den Leuten macht, die bestohlen oder angelogen oder schlecht behandelt wurden.
Aber es gibt auch Dinge, da versteht man es nicht, wenn man bestraft wird. Wenn man jemandem hilft, ihm etwas erklärt oder was Gutes tut, dann kann es doch nicht sein, dass man dafür bestraft wird! Wenn das geschieht, dann wehrt man sich, dann sagt man, dass das nicht richtig ist und dass man die Strafe nicht haben möchte und auch nicht verdient hat.

In der Bibel finden wir ein paar Lieder, die unterschiedliche Situationen beschreiben. Wir kennen da aber keine Melodien zu den Liedern.
Ich habe hier ein paar Bilder und Gegenstände aus einem solchen Lied.

Erstauntes Gesicht eines Königs

Was sehen wir? Einen erstaunten König. Was lässt einen denn so schauen?
Wenn man total überrascht ist über etwas. In dem Lied, das wir heute anschauen, steht drin, dass es so dem König bzw. vielen Königen auch gehen würde. Wenn sie sehen, was mit einem bestimmten Menschen los ist. Der Mensch, über den das Lied geschrieben ist, ist nämlich ein ganz besonderer. Und wenn die Könige, die die Chefs von Ländern sind, den bestimmten Menschen sehen werden, dann werden sie total erstaunt sein. Denn so etwas kennen sie nicht, so was haben sie noch nie gesehen und erlebt. Jemanden, der so etwas tut!

Verbandsmaterial

Wann braucht man das? Manchmal braucht man nur ein kleines Pflaster und dann ist schon wieder alles gut und manchmal braucht man einfach auch viel mehr. Manchmal sind die Wunden und die Verletzungen so groß, dass man mit einem Pflaster nicht weit kommt. Manchmal hilft noch ein Verband und manchmal muss man einfach zum Arzt oder ins Krankenhaus und die nähen es dann wieder zu. Wenn man eine Verletzung hat, weil man sich irgendwo angestoßen hat, oder weil man vom Fahrrad fiel, dann ist das halt echt doof, aber okay, das kommt vor. Wenn man aber eine Verletzung hat, weil man einfach absichtlich von jemandem geschlagen oder geschubst wurde und auf einen harten Gegenstand drauffiel, dann ist das nicht okay. Da ist man doch entsetzt oder stinkig, dass der andere das getan hat. Das geht doch nicht!
Aber in unserem Lied gab’s auch solche gemeinen Verletzungen.

Verlorenes Schaf 

Wenn ihr das Schaf seht, was meint ihr, wie es ihm geht? Ängstlich, eingeschüchtert, irgendwie verstört. Wann könnte es einem Schaf denn so gehen? Wenn es nicht weiß, wo es ist, wenn es Ärger mit dem Hirten oder mit dem Schäferhund bekommt, wenn es vielleicht was gegessen hat und jetzt geht es ihm nicht mehr gut, wenn es was angestellt hat und Angst hat vor der Strafe. Das Schaf hier hat keine Ahnung, wo es ist. Es läuft rum und sucht gutes Essen, aber es weiß nicht, wo es das finden kann. Es sucht die anderen Schafe, aber es weiß nicht, in welche Richtung es gehen muss. Es sucht den Hirten, aber auch der ist nicht zu finden. Da ist es kein Wunder, dass das Schaf hier so entsetzt und ängstlich schaut. Da kann es einem ja nicht richtig gut gehen.

Die andere Idee

Montagsmaler

Man kann die unterschiedlichen Bilder auch beim Spiel „Montagsmaler“ von den Kindern malen lassen oder sie pantomimisch vorspielen lassen. (Erstaunter König, verletzter Mensch, verlorenes Schaf.)

Der Text gelebt

Wiederholung

Die Bilder werden in die Mitte gelegt oder aufgehängt. Anhand der Bilder gehen wir das Gottesknechtslied mit den Kindern durch.

In der Zeit, in der das Lied geschrieben wurde, war nicht alles ganz so toll in dem Land Israel. Die Leute, die dort lebten, waren echt nicht gut drauf. Sie hatten einfach aufgehört, mit Gott zu reden und ihm zu vertrauen. Da ging so manches drunter und drüber. In dieser Zeit lebte ein Mann, der hieß Jesaja. Jesaja sagte ihnen so einiges, was nicht gut lief bei ihnen und sagte ihnen, dass sie doch wieder auf Gott hören sollten. Aber die Leute hörten lieber auf andere Könige. Wenn die nicht mehr auf Gott hören, dann kann man ja nicht erwarten, dass Gott ihnen noch hilft. Das würden wir sicher verstehen, dass Gott da „Nein“ sagt.

In der Bibel lesen wir aber, dass Gott ganz anders ist. Er ist nicht beleidigt. Er lässt seinem Volk durch Jesaja sagen, dass er ihnen helfen möchte und dass alles wieder gut werden kann. Das ist der Hammer!!

Bild zeigen: erstauntes Gesicht eines Königs

Weil das so der Hammer ist, deswegen werden die Könige auch so schauen. „Boah, das gibt’s doch nicht. Das kann doch nicht sein, dass ein Herrscher sich so klein und niedrig macht und solche Schmerzen auf sich nimmt … für Leute, die sich nicht mal für ihn interessieren.“ Die Könige, die zu der Zeit gelebt haben, als Jesus gekreuzigt wurde, die waren auch ganz schön überrascht. Jesus starb wirklich am Kreuz. Da nahm Jesus die ganze Strafe, die eigentlich die Menschen verdient hatten, auf sich. Da kamen die Könige wirklich ins Staunen. Wer übernimmt denn schon gerne eine Strafe für einen anderen?

  • Würdest du für jemand anderen eine Strafarbeit schreiben wollen?
  • Würdest du für jemand anderen Hausarrest haben wollen?
  • Würdest du für jemand anderen auf dein Taschengeld verzichten wollen?

Irgendwie mag man das nicht so. Aber jetzt, jetzt steht in dem Lied drin, dass Jesus genau das gemacht hat. Er hatte keine Strafe verdient. Er hat nix angestellt, wofür er hätte bestraft werden müssen. Und trotzdem …

Verbandsmaterial zeigen

Trotzdem ging es ihm so schlimm. Er hatte nicht nur eine kleine Schramme am Bein oder einen gebrochenen Arm. In der Bibel steht, dass er sehr schlimm aussah, weil er schlimme Schmerzen ertragen musste. Er sah so schlimm aus, dass die Leute gar nicht mehr hinschauen konnten. Und das Allerschlimmste für ihn war, dass Gott nicht mehr bei ihm war. Geht das, dass Gott nicht mehr da ist? Er ist doch immer bei uns. Genau, das stimmt. Das ist so: Gott ist immer bei uns! Aber in dem Moment, als Jesus am Kreuz hing und alles was wir falsch gemacht hatten, an ihm dranhing (jede Lüge von mir, jedes gemeine Wort, jedes Wegnehmen von Dingen, die mir nicht gehören, jedes doofe Denken über andere Leute, …) – da konnte auch Gott nicht mehr hinschauen. Da ging auch Gott weg und hat gesagt: Das ist so schlimm, da kann ich nicht sein.
Da hing Jesus am Kreuz – ganz alleine und mit schlimmen Verletzungen, am Körper und im Herz.
Er hätte runtergehen können vom Kreuz. Das hätte Jesus geschafft, aber er hat die Menschen, die ums Kreuz herum unterwegs waren angeschaut und gedacht: Ich muss hierbleiben. Die Menschen, die wissen gar nicht, wohin sie gehen sollen, die wissen gar nicht, was in ihrem Leben passieren soll, die brauchen Hilfe.

Bild zeigen: verlorenes Schaf

Die laufen hier rum wie verlorene Schafe. Die brauchen jemanden, der ihnen hilft, den richtigen Weg zu finden. Deshalb blieb Jesus am Kreuz und ist dort gestorben.

Gespräch

Mit den Kindern kommt man über folgende Fragen ins Gespräch. Dabei schaut man, welcher Punkt gerade der „wichtigste“ für sie ist.

  • Kannst du das glauben, dass Jesus das wegen dir getan hat?
  • Kannst du glauben, dass Jesus dir helfen kann, in deinem Leben zurechtzukommen (auch wenn es manchmal schwierige Situationen gibt, in der Schule/der Familie/mit Freunden oder auch mit Fehlern, die du gemacht hast)?
  • Kannst du dir vorstellen, wie schlimm das für Jesus war, mit den Schmerzen und ohne Gott?

Es ist so gut, dass Jesus am Kreuz blieb und nicht runterging, damit wir wieder Freunde von ihm sein können.

Merkvers

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss all das Gute nicht, das er für dich tut. Er vergibt dir alle deine Sünden und heilt alle deine Krankheiten. Psalm 103,2+3 (NL)

Wir schlagen mit den Kindern den Vers in der Bibel nach. Wenn die Kinder ihre eigene Bibel dabeihaben, können sie den Vers ja anmalen. Den Kindern wird noch mal erklärt, was für ein tolles Geschenk das ist, was Jesus tat. Dafür loben wir ihn.

Gebet

Als Gebet wird eine Postkarte oder kurzer Brief an Gott geschrieben: Gott, ich bin dir dankbar für …

Kreatives

Der Merkvers oder das Danke-Gebet werden auf einen Verband geschrieben. Meine ganzen Verletzungen und Krankheiten nahm Jesus auf sich.

Spielerisches

Die Kinder bekommen einen Ortsplan. Darin sind ein paar Stellen markiert, die sie finden sollen. An den Stellen finden sie einen Stempel, den sie sich auf ihren Ortsplan machen. Ohne Ortsplan wäre es ganz schön schwierig, die Stempel zu finden. Sie würden umherirren wie die Schafe in dem Lied vom Jesaja. Gut, dass Jesus auch unser „Ortsplan“ sein möchte, der zeigt, wo wir langgehen können.

Die Alternative zum Ortsplan ist ein Plan vom Gemeindehaus oder der Kirche.

Rätselhaftes

Wir veranstalten ein Kreuz-Wörtersuchen. Dazu wird ein langes Wort für alle sichtbar aufgeschrieben, welches mit dem Thema zu tun hat, zum Beispiel Kreuzigungsszene. Nun haben alle die Aufgabe, innerhalb einer bestimmten Zeit (ca. 2 Minuten), aus den vorhanden Buchstaben, so viel wie möglich neue Wörter zu bilden. Einige Beispiele: Kreuz, Kreuzung, Zeiger, Kresse … Wörtersuchen kann man über mehrere Runden spielen, wenn immer wieder ein neues Wort verwendet wird.

(T)Extras

Lieder

Superstar

Ich bin von innen, außen, oben, unten

Gottes große Liebe

Was zu Ostern geschah

Jesus kam für dich

Spiele

Es können viele kleine Spiele gemacht werden, bei denen die Kinder relativ häufig verlieren werden. Für jedes „Versagen“ bekommen sie einen Stein, den sie tragen müssen. Am Ende muss es die Möglichkeit geben, die Last wieder loszuwerden. Aber wie wäre es, wenn man die Last nicht loskriegen würde? Gut, dass Jesus uns alles abgenommen hat!
Kleine Spiele können sein (muss jeweils an die Gruppengröße angepasst werden):
Ein Mitarbeiter/Kind sitzt auf einem Stuhl, die Gruppe muss den Stuhl drei Minuten hochhalten.
Die Kinder müssen einen Stein finden, der genau 768g wiegt.

Alle Kinder zusammen müssen 100 Hampelmänner machen.

Die Kinder müssen in 2 Minuten 5 Luftballons so weit aufpusten, dass sie platzen.

In 3 Minuten müssen zwei unterschiedliche Arten von Perlen (oder Erbsen und Linsen oder Ähnliches) sortiert werden.

Auf eine Schnur müssen in 2 Minuten 60 Perlen aufgefädelt werden.

Aktionen

Die Kinder bekommen einen schweren Gegenstand oder viele verschiedene zum Tragen. Damit müssen sie eine vorgegebene Strecke überwinden. In der ersten Runde trägt jeder die Sachen allein zum vorgegebenen Ort, dann trägt man es mit der gesamten Gruppe und am Ende rennt man die Strecke, ohne dass die Kinder etwas tragen, denn der Mitarbeiter trägt es. Die Zeit wird jeweils gestoppt. Bei welchem Lauf haben sie am wenigsten Zeit gebraucht? Warum war das so? (Du musstest am Ende nicht mehr selber tragen. So macht es auch Jesus. Er trägt deine Schuld für dich.)

Kreatives

Wir basteln uns aus zwei kleinen Stöcken und einem Bindfaden ein Kreuz. An dem Kreuz kann der Verband mit dem Danke-Gebet oder dem Merkvers befestigt werden.

  • Autor / Autorin: Nicole Beutler
  • © Deutscher EC-Verband

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