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Einheit: Vielen Dank

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 30-40 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Decke(n), Tapetenrolle, Stift(e), Rucksack, Cola (oder Bild), Burger (oder Bild), Nuggets (oder Bild), Pommes (oder Bild), Playmobilfiguren, Karteikarten, Luftballon(s)
Bibelstelle: Psalm 106
Psalm 106

106

Gottes Gnade und Israels Undank

1Halleluja!

Danket dem Herrn; denn er ist freundlich,

und seine Güte währet ewiglich.

2Wer kann die großen Taten des Herrn alle erzählen

und sein Lob genug verkündigen?

3Wohl denen, die das Gebot halten

und tun immerdar recht!

4Herr, gedenke meiner nach der Gnade,

die du deinem Volk verheißen hast;

erweise an uns deine Hilfe,

5dass wir sehen das Heil deiner Auserwählten

und uns freuen, dass es deinem Volke so gut geht,

und uns rühmen mit denen, die dein Eigen sind.

6Wir haben gesündigt samt unsern Vätern,

wir haben unrecht getan und sind gottlos gewesen.

7Unsre Väter in Ägypten

wollten deine Wunder nicht verstehen.

Sie gedachten nicht an deine große Güte

und waren ungehorsam am Meer, am Schilfmeer.

8Er aber half ihnen um seines Namens willen,

dass er kundtue seine Macht.

9Er schalt das Schilfmeer, da wurde es trocken,

und führte sie durch die Tiefen wie durch trockenes Land

10und half ihnen aus der Hand dessen, der sie hasste,

und erlöste sie von der Hand des Feindes.

11Und die Wasser bedeckten ihre Widersacher,

dass nicht einer übrig blieb.

12Da glaubten sie an seine Worte

und sangen sein Lob.

13Aber sie vergaßen bald seine Werke,

sie warteten nicht auf seinen Rat.

14Und sie wurden lüstern in der Wüste

und versuchten Gott in der Einöde.

15Er aber gab ihnen, was sie erbaten,

und sandte ihnen eine Plage.

16Und sie empörten sich wider Mose im Lager,

wider Aaron, den Heiligen des Herrn.

17Die Erde tat sich auf und verschlang Datan

und deckte zu die Rotte Abirams,

18und Feuer wurde unter ihrer Rotte angezündet,

die Flamme verbrannte die Frevler.

19Sie machten ein Kalb am Horeb

und beteten das gegossene Bild an

20und tauschten die Herrlichkeit Gottes

gegen das Bild eines Ochsen, der Gras frisst.

21Sie vergaßen Gott, ihren Heiland,

der so große Dinge in Ägypten getan hatte,

22Wunder im Lande Hams

und schreckliche Wunder am Schilfmeer.

23Und er gedachte, sie zu vertilgen,

wäre nicht Mose gewesen, sein Auserwählter;

der trat vor ihm in die Bresche,

seinen Grimm abzuwenden, dass er sie nicht verderbe.

24Und sie achteten das köstliche Land gering;

sie glaubten seinem Worte nicht

25und murrten in ihren Zelten;

sie gehorchten der Stimme des Herrn nicht.

26Da erhob er seine Hand wider sie,

dass er sie niederschlüge in der Wüste

27und würfe ihre Nachkommen unter die Völker

und zerstreute sie in die Länder.

28Und sie hängten sich an den Baal-Peor

und aßen von den Opfern für die Toten

29und erzürnten den Herrn mit ihrem Tun.

Da brach die Plage herein über sie.

30Da trat Pinhas hinzu und vollzog das Gericht;

da wurde der Plage gewehrt;

31das wurde ihm gerechnet zur Gerechtigkeit

von Geschlecht zu Geschlecht ewiglich.

32Und sie erzürnten den Herrn am Haderwasser,

und Mose ging es übel um ihretwillen;

33denn sie erbitterten seinen Sinn,

dass ihm unbedachte Worte entfuhren.

34Auch vertilgten sie die Völker nicht,

wie ihnen der Herr doch geboten hatte,

35sondern vermischten sich mit den Heiden

und lernten ihre Werke

36und dienten ihren Götzen;

die wurden ihnen zum Fallstrick.

37Und sie opferten ihre Söhne

und ihre Töchter den bösen Geistern

38und vergossen unschuldig Blut,

das Blut ihrer Söhne und Töchter,

die sie opferten den Götzen Kanaans,

sodass das Land mit Blutschuld befleckt ward.

39Sie machten sich unrein mit ihren Werken

und wurden abtrünnig durch ihr Tun.

40Da entbrannte der Zorn des Herrn über sein Volk,

und sein Erbe wurde ihm zum Abscheu.

41Er gab sie in die Hand der Völker,

dass über sie herrschten, die ihnen gram waren.

42Und ihre Feinde bedrängten sie,

und sie wurden gedemütigt unter ihre Hand.

43Er errettete sie oftmals; /

aber sie erzürnten ihn mit ihrem Vorhaben

und schwanden dahin um ihrer Missetat willen.

44Da sah er ihre Not an,

als er ihre Klage hörte,

45und gedachte um ihretwillen an seinen Bund,

und es reute ihn nach seiner großen Güte.

46Und er ließ sie Barmherzigkeit finden

bei allen, die sie gefangen hielten.

47Hilf uns, Herr, unser Gott,

und bring uns zusammen aus den Völkern,

dass wir preisen deinen heiligen Namen

und uns rühmen, dass wir dich loben können!

48Gelobt sei der Herr, der Gott Israels,

von Ewigkeit zu Ewigkeit,

und alles Volk spreche: Amen!

Halleluja!

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

In dieser Jungscharstunde geht es um Psalm 106, einen Dankpsalm, der die Erlebnisse Israels mit Gott Revue passieren lässt. Durch Gesprächsanregungen und Spielideen können die Jungscharler darüber nachdenken, wofür sie dankbar sind.


Vorschau:

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Danke-Wanderung (aktiv)

Es wird eine Strecke festgelegt zum Beispiel von einem Ende des Raums zum anderen, genau 50 Meter oder einmal um das Gemeindehaus. Die Gruppe wird in Teams eingeteilt und jedes Team erhält zwei Decken. Das Team stellt sich auf die eine Decke. Die andere Decke legen sie in Laufrichtung. Jetzt nennt das Team ein Ereignis aus dem Leben oder dem Alltag eines Teammitglieds, für das sie dankbar sind. Dann dürfen sie die zweite Decke betreten und die erste Decke wieder in Laufrichtung legen. Ein weiterer Dankpunkt wird gesucht. Das geht so lange, bis das Ziel erreicht ist oder der Gruppe nichts mehr einfällt. Ziel ist die Sensibilisierung für Alltagsereignisse, für welche die Kinder dankbar sind oder sein können.

Idee 2: Danke-Rolle (kreativ)

Die Mitarbeiter rollen auf dem Boden eine Tapetenrolle aus. Auf die Rückseite der Rolle malen die Kinder Situationen, für die sie Gott dankbar sind. Ist ein Kind mit seinem Abschnitt fertig und möchte noch eine Situation malen, reiht es sich an den Letzten der Reihe an. So entsteht ein langes Bild vieler Danke-Situationen. Abschließend gehen die Mitarbeiter von vorne bis hinten die Situationen durch und die Kinder erklären kurz, was sie gemalt haben. Wenn eine Tapetenrolle nicht ausreicht, wird die zweite und dritte angeklebt.

Verkündigung

Auf einem Stuhl an einem kleinen Tisch sitzt ein Mitarbeiter als Dichter verkleidet und schreibt ein Gedicht. Um das deutlich zu machen hat er einen Federkiel (oder Stift) und Papier vor sich. Er nuschelt einige Wort vor sich hin, hält ein, überlegt, schreibt weiter. Dann ist er zufrieden mit seinem Gedicht. An die Kinder gewandt: „Jetzt bin ich fertig. Das hat etwas gedauert, aber so ein Lied ist auch nicht mal ebenso geschrieben. Hört mal, was ich geschrieben habe.“  Er liest Psalm 106,1-6 nach einer modernen Übersetzung vor.

Dann erzählt der Dichter, warum er Gott so dankbar ist.

Die jetzt folgenden Szenen werden durch Material unterstützt, welches der Erzähler in einem Rucksack oder einer Tasche bei sich hat.

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  • Autor / Autorin: Marcus Felbick
  • © Deutscher EC-Verband

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