Vom Segen berührt: Segensgesten

Einheit | Erlebnispädagogische Aktivität
Einheit | Erlebnispädagogische Aktivität

Vom Segen berührt: Segensgesten

Materialart: Erlebnispädagogische Aktivität
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Konfis, Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiete: (Jugend-)Gottesdienst, Freizeiten, Gruppenstunde
Verband: CVJM Westbund
Redaktion: KON
Zeitbedarf: 10-30 Min. (Vorbereitung: 5-10 Min.)
Benötigtes Material: Salböl (wenn nicht vorhanden: Wasser)
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Jeder Gottesdienst endet mit dem Segen und sicher auch viele Konfi-Stunden und Mädchenkreise. Im Gebet wird Gott um seinen Segen gebeten oder sein Segen wird mir zugesprochen. In der Bibel ist der Segen eine Kraft, die von Gott kommt und das Leben wachsen und gedeihen lässt, aber auch behütet und bewahrt. Segen bewirkt die Zugehörigkeit zu Gottes Reich, Rettung, Heil, Frieden, Gerechtigkeit und ewiges Leben als Gaben des Heiligen Geistes und stärkt mit dem Glauben und der Gottesbeziehung zugleich auch die Gemeinde und lässt sie wachsen.
Um diese Kraft auch spüren, fühlen, anfassen zu können, gibt es zu den gesprochenen Segensworten und -wünschen verschiedene Gesten und Handlungen, die uns Gottes Segen erleben und sichtbar und spürbar werden lassen.
Für jeden Anlass und jedes Alter ist etwas Passendes dabei. Es gibt Gesten, die sich besonders für Gruppen eignen; Gesten für zwei Personen, die sich gegenseitig segnen und auch Gesten, die ich alleine machen kann, wenn ich um Gottes Segen bitte. Es gibt Handlungen mit Körperkontakt und ohne. Man kann segnen und gesegnet werden in unterschiedlichen Körperhaltungen, im Stehen, sitzend und knieend.
Probiert die zahlreichen Möglichkeiten mit euren Mädchen doch einfach mal aus und tauscht euch darüber aus. Welche Geste kann vielleicht zu eurer traditionellen Abschluss-Segens-Geste werden? Mit welchen Handlungen und Körperhaltungen fühlen sich die Mädchen wohl?

Segensgesten und -handlungen und Variationen

Ausgebreitete Arme

Die segnende Person stellt sich vor die zu segnenden Personen und breitet ihre Arme weit aus, die Handflächen sind zu den zu Segnenden gerichtet. Am Ende des Segens kann mit einer Hand ein großes Kreuz in die Luft gezeichnet werden.

Hand auflegen

Die segnende Person legt eine oder beide Hände auf den Kopf der zu segnenden Person (Beispiel: Konfirmation). Diese Geste kann auch nur angedeutet werden, indem die Hände den Kopf nicht ganz berühren. Die Hand kann auch statt auf den Kopf auf die Schulter oder die Hände der zu segnenden Person gelegt oder darüber gehalten werden. Mit einer Gruppe ist es auch gut möglich, im Kreis stehend sich gegenseitig die Hände auf die Schultern oder die Hände zu legen oder so über Schultern und Hände zu halten, dass man sich nicht gegenseitig berührt.

Salbung

Die segnende Person salbt die zu segnende Person, indem sie mit Salböl oder Wasser (oder auch ohne) mit Zeige- und Mittelfinger ein Kreuz auf die Stirn der zu segnenden Person zeichnet. Auch diese Geste kann angedeutet werden, in dem das Kreuz in die Luft gezeichnet wird und die Finger die zu segnende Person nicht berühren. Außerdem kann das Kreuz auch statt auf die Stirn in die Handfläche gezeichnet werden.

Segen empfangen

Um symbolisch den Segen zu empfangen, strecken viele Menschen ihre Hände mit den Handflächen nach oben vor sich. Die verschiedenen Gesten und Handlungen können auch kombiniert werden. In Gruppen, die sich schon ein wenig kennen, kann es zum Beispiel schön sein, während des Segens im Kreis zu stehen. Dabei wird eine Hand in die Mitte gestreckt, um den Segen zu »empfangen«, und die andere Hand auf die Schulter der Vorderfrau gelegt, um ihn gleich auch »weiterzugeben«.

  • Autor / Autorin: Almut Kieffer
  • © CVJM Westbund
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