Von der Heiligkeit GottesVon der Heiligkeit Gottes

Einheit: Von der Heiligkeit Gottes

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 20-40 Min. (Vorbereitung: 10-20 Min.)
Materialart: Theologischer Artikel
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Mitarbeitende, Studenten
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: echt.
Bibelstelle: Jesaja 6,5-6,9
Jesaja 6,5-6,9

5Da sprach ich: Weh mir, ich vergehe! Denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den König, den Herrn Zebaoth, gesehen mit meinen Augen. 6Da flog einer der Serafim zu mir und hatte eine glühende Kohle in der Hand, die er mit der Zange vom Altar nahm, 7und rührte meinen Mund an und sprach: Siehe, hiermit sind deine Lippen berührt, dass deine Schuld von dir genommen werde und deine Sünde gesühnt sei.

8Und ich hörte die Stimme des Herrn, wie er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich, sende mich! 9Und er sprach: Geh hin und sprich zu diesem Volk: Höret und verstehet’s nicht; sehet und merket’s nicht!

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Gott ist absolut heilig! Doch dass seine „heilsame Heiligkeit“ einen wichtigen Einfluss auf unser Leben hat, zeigt dieser Artikel. Sie ist rätselhaft und heilsam.


Vorschau:

„Heilig“ ist heute ein schwieriges Wort. Überhaupt sind Glaubensdinge in unserer Kultur ein Tabuthema. Von Gott zu reden, scheint unschicklich und distanzlos. „Heilig“ ist ein Wort aus einer anderen Welt. Man benutzt es höchstens ironisch, wenn man von „seltsamen Heiligen“ redet. Viel näher liegt es, „unheilig“ zu sein, nicht nur auf der Bühne. Ehrlich zu seinen Fehlern zu stehen. Anzunehmen, dass ich nicht perfekt bin. Vielleicht sogar ein kleines bisschen böse. Niemand ist doch in Wahrheit ein Heiliger! Und will das überhaupt einer sein?

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Erfahrungen des Heiligen

In jeder Religion gibt es ein Grundgefühl für etwas, was uns Menschen unter allen Umständen überlegen ist. Die einen nehmen es als Götter wahr, andere als unpersönliche, alles durchdringende Kraft. Der Mensch weiß: Es ist größer und mächtiger als ich. Ich bin abhängig von ihm.

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  • Autor / Autorin: Martin Leupold
  • © Deutscher EC-Verband