Von Schafen und PharisäernVon Schafen und Pharisäern

Einheit: Von Schafen und Pharisäern

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-75 Min. (Vorbereitung: 10-20 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde, Predigtvorbereitung
Redaktion: echt.
Bibelstelle: Johannes 10,22-30

Bibelarbeit zu Joh 10,22-30: Daniel Ketzer erklärt zunächst den Text. Anschließend geht er näher auf das Schaf-Sein sowie das Pharisäer-Sein eines Christen ein. Im Methodenteil werden diese Gedanken noch einmal mit der Gruppe vertieft.


Vorschau:

1. Erklärungen zum Text

Immer wieder kommt es zum Streit mit den Pharisäern. Die, die das Gesetz so gut verinnerlicht haben, tun sich schwer mit Jesus. Sie halten ihn einerseits für einen Gotteslästerer. Er bezichtigt sie als „Kinder des Teufels“ (Kap. 8,44). Andererseits scheinen seine Werke dafür zu sprechen, dass er von Gott kommt. Als Jesus am Sabbat anders handelt, als die Pharisäer es erwarten (er heilt einen Blindgeborenen; Kap. 9), ist für viele die Sache klar: Dieser Mann missachtet den Sabbat, er kann also nicht von Gott kommen. Es kommt zur Spaltung unter den Pharisäern. Die einen sagen: „Er hat einen Dämon in sich und ist von Sinnen“, die anderen sind der Meinung, „dass ein Dämon Blinden die Augen nicht auftun könnte“ (Kap. 10,19ff).

(…)

2. Bedeutung für den heutigen Hörer

2.1 Ich, ein Schaf Jesu!?

In Jesus ist Gott selbst Mensch geworden. Er ist der verheißene Christus. Der Retter, auf den Gottes Volk so lange gewartet hat. Zur Vergebung meiner Sünden ist er am Kreuz gestorben. Durch ihn darf ich eine lebendige Beziehung zu dem lebendigen Gott haben. Nichts kann mich von seiner Liebe trennen, nichts mich aus seiner Hand reißen.

(…)

3. Methodik für die Gruppe

3.1 Einstieg

Zwei Fragen an die Teilnehmer der Gruppe:

  • Wenn du dich mit einem Tier vergleichen solltest, welches wäre das? Warum?
  • Welches Tier wärst du gerne? Warum?

(…)

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  • Autor / Autorin: Daniel Ketzer
  • © Deutscher EC-Verband