„Vor die Füße“ / Erinnerungen fürs Leben sammeln„Vor die Füße“ / Erinnerungen fürs Leben sammeln

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Einheit: „Vor die Füße“ / Erinnerungen fürs Leben sammeln

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60 Min. (Vorbereitung: 120 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Mitarbeitende, Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: 1 Laptop, 1 Beamer, Zitate über Freundschaft (siehe Datei im Anhang), Freundebücher (als Beispiel), Freundschaftsschlösser (als Beispiel), Freundschaftsbänder (als Beispiel), Zettel (für jeden Teilnehmenden), 1 Stift(e) (für jeden Teilnehmenden), 1 Plakat (für die gesamte Gruppe)
Bibelstelle: Markus 2,1-12

In dieser Stunde soll es darum gehen, wie wichtig es ist, für Freunde einzustehen. Egal, ob es in alltäglichen Situationen ist (mobben, mit ihnen lernen …) oder indem wir für unsere Freunde beten.Die Freunde des Gelähmten sollen uns da als Beispiel dienen.


Vorschau:

1. Vorbemerkungen

Freunde sind mit die wichtigsten Bezugspersonen im Alltag der Teenager. Teens lösen sich mehr und mehr von zu Hause. Ihre Freunde sind gefühlt die Einzigen, die sie in ihrer Situation wirklich verstehen und nachvollziehen können, was sie durchmachen. An Freunden wird gemessen, was gut oder weniger gut ist. Freunde werden mit in ziemlich alle Entscheidungen einbezogen. In dieser Rastlosigkeit (sich selber zu finden: Wer bin ich, was will ich, was kann ich wirklich, …) der Teens, geben die Freunde und die Familie den gewissen Halt, den Teens suchen.

2. Zielgedanke

Es ist wichtig, dass wir für unsere Freunde vor Gott einstehen (glauben, beten, sie ermutigen und mit ihnen feiern) und wenn wir das tun, hat es krasse Auswirkungen.

3. Einführung

Texteinteilung: Markus 2,1-12

  • Jesus geht zurück nach Kapernaum. Nach Matthäus 9,1 in „seine“ Stadt – da wohnte Jesus, nachdem er Nazareth, wo er aufwuchs, verließ (Mt 4,13). Kapernaum ist der einzige Ort, von dem wir wissen, dass Jesus dort Wohnung nahm.
  • Geschieht in der Anfangswirkungszeit Jesu; er ist in der Umgebung aber schon sehr bekannt.
  • Er ist in einem Haus, das damals mit einem Flachdach aus Lehm, Lehmziegeln, Gras und Latten bedeckt war (nicht schwer zum Abdecken – seitlich war meistens eine Treppe aufs Dach).
  • Die Schriftgelehrten kamen teils von weiter weg, um Jesus genau zu beobachten und auf seine Predigten zu achten. Sie wollten herausfinden, was es mit Jesus auf sich hat.
  • Die Schriftgelehrten kannten die alttestamentlichen Schriften sehr gut und ihr gedanklicher Vorwurf in Vers 7 ist sehr berechtigt – wäre Jesus nicht Gott. Dann wäre die Aussage „deine Sünden sind dir vergeben“ wirklich Gotteslästerung.

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  • Autor / Autorin: Janine Betz
  • © Deutscher EC-Verband