„Vor die Füße“ / Erinnerungen fürs Leben sammeln„Vor die Füße“ / Erinnerungen fürs Leben sammeln

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Einheit: „Vor die Füße“ / Erinnerungen fürs Leben sammeln

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60 Min. (Vorbereitung: 120 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Mitarbeitende, Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: 1 Laptop, 1 Beamer, Zitate über Freundschaft (siehe Datei im Anhang), Freundebücher (als Beispiel), Freundschaftsschlösser (als Beispiel), Freundschaftsbänder (als Beispiel), Zettel (für jeden Teilnehmenden), 1 Stift(e) (für jeden Teilnehmenden), 1 Plakat (für die gesamte Gruppe)
Bibelstelle: Markus 2,1-12
Markus 2,1-2,12

2

Die Heilung eines Gelähmten und die Vollmacht zur Sündenvergebung

(Mt 9,1-8; Lk 5,17-26)

1Und nach etlichen Tagen ging er wieder nach Kapernaum; und es wurde bekannt, dass er im Hause war. 2Und es versammelten sich viele, sodass sie nicht Raum hatten, auch nicht draußen vor der Tür; und er sagte ihnen das Wort. 3Und es kamen einige, die brachten zu ihm einen Gelähmten, von vieren getragen. 4Und da sie ihn nicht zu ihm bringen konnten wegen der Menge, deckten sie das Dach auf, wo er war, gruben es auf und ließen das Bett herunter, auf dem der Gelähmte lag. 5Da nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.

6Es saßen da aber einige Schriftgelehrte und dachten in ihren Herzen: 7Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein? 8Und Jesus erkannte alsbald in seinem Geist, dass sie so bei sich selbst dachten, und sprach zu ihnen: Was denkt ihr solches in euren Herzen? 9Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Steh auf, nimm dein Bett und geh hin? 10Damit ihr aber wisst, dass der Menschensohn Vollmacht hat, Sünden zu vergeben auf Erden – sprach er zu dem Gelähmten: 11Ich sage dir, steh auf, nimm dein Bett und geh heim! 12Und er stand auf und nahm sogleich sein Bett und ging hinaus vor aller Augen, sodass sie sich alle entsetzten und Gott priesen und sprachen: Wir haben solches noch nie gesehen.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

In dieser Stunde soll es darum gehen, wie wichtig es ist, für Freunde einzustehen. Egal, ob es in alltäglichen Situationen ist (mobben, mit ihnen lernen …) oder indem wir für unsere Freunde beten.Die Freunde des Gelähmten sollen uns da als Beispiel dienen.


Vorschau:

1. Vorbemerkungen

Freunde sind mit die wichtigsten Bezugspersonen im Alltag der Teenager. Teens lösen sich mehr und mehr von zu Hause. Ihre Freunde sind gefühlt die Einzigen, die sie in ihrer Situation wirklich verstehen und nachvollziehen können, was sie durchmachen. An Freunden wird gemessen, was gut oder weniger gut ist. Freunde werden mit in ziemlich alle Entscheidungen einbezogen. In dieser Rastlosigkeit (sich selber zu finden: Wer bin ich, was will ich, was kann ich wirklich, …) der Teens, geben die Freunde und die Familie den gewissen Halt, den Teens suchen.

2. Zielgedanke

Es ist wichtig, dass wir für unsere Freunde vor Gott einstehen (glauben, beten, sie ermutigen und mit ihnen feiern) und wenn wir das tun, hat es krasse Auswirkungen.

3. Einführung

Texteinteilung: Markus 2,1-12

  • Jesus geht zurück nach Kapernaum. Nach Matthäus 9,1 in „seine“ Stadt – da wohnte Jesus, nachdem er Nazareth, wo er aufwuchs, verließ (Mt 4,13). Kapernaum ist der einzige Ort, von dem wir wissen, dass Jesus dort Wohnung nahm.
  • Geschieht in der Anfangswirkungszeit Jesu; er ist in der Umgebung aber schon sehr bekannt.
  • Er ist in einem Haus, das damals mit einem Flachdach aus Lehm, Lehmziegeln, Gras und Latten bedeckt war (nicht schwer zum Abdecken – seitlich war meistens eine Treppe aufs Dach).
  • Die Schriftgelehrten kamen teils von weiter weg, um Jesus genau zu beobachten und auf seine Predigten zu achten. Sie wollten herausfinden, was es mit Jesus auf sich hat.
  • Die Schriftgelehrten kannten die alttestamentlichen Schriften sehr gut und ihr gedanklicher Vorwurf in Vers 7 ist sehr berechtigt – wäre Jesus nicht Gott. Dann wäre die Aussage „deine Sünden sind dir vergeben“ wirklich Gotteslästerung.

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  • Autor / Autorin: Janine Betz
  • © Deutscher EC-Verband