Wann ist ein Mann ein Mann?Wann ist ein Mann ein Mann?

Einheit: Wann ist ein Mann ein Mann?

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60-90 Min. (Vorbereitung: 20-25 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: echt.
Benötigtes Material: Begriffe fĂŒr Tabu
Bibelstelle: 2. Korinther 12,11-12,21
2. Korinther 12,11-12,21

Der Dienst des Apostels fĂŒr seine Gemeinde

11Ich bin ein Narr geworden! Dazu habt ihr mich gezwungen. Denn ich sollte von euch empfohlen werden, da ich doch den Überaposteln in nichts nachstand, obwohl ich nichts bin. 12Denn es sind ja die Zeichen eines Apostels unter euch geschehen in aller Geduld, mit Zeichen und mit Wundern und mit Taten. 13Was ist’s, worin ihr zu kurz gekommen seid gegenĂŒber den andern Gemeinden, außer dass ich euch nicht zur Last gefallen bin? Vergebt mir dieses Unrecht!

14Siehe, ich bin jetzt bereit, zum dritten Mal zu euch zu kommen, und will euch nicht zur Last fallen; denn ich suche nicht das Eure, sondern euch. Denn es sollen nicht die Kinder den Eltern SchĂ€tze sammeln, sondern die Eltern den Kindern. 15Ich aber will gern hingeben und hingegeben werden fĂŒr eure Seelen. Wenn ich euch mehr liebe, soll ich darum weniger geliebt werden?

16Sei’s drum: Ich bin euch nicht zur Last gefallen. Aber bin ich etwa heimtĂŒckisch und habe euch mit Hinterlist gefangen? 17Habe ich euch etwa ĂŒbervorteilt durch einen von denen, die ich zu euch gesandt habe? 18Ich habe Titus zugeredet und den Bruder mit ihm gesandt. Hat euch etwa Titus ĂŒbervorteilt? Sind wir nicht in demselben Geist gewandelt? Sind wir nicht in denselben Fußstapfen gegangen?

Mahnungen fĂŒr den dritten Besuch des Paulus

19Schon lange werdet ihr denken, dass wir uns vor euch verteidigen. Wir reden in Christus vor Gott! Aber das alles geschieht, ihr Lieben, zu eurer Erbauung. 20Denn ich fĂŒrchte, wenn ich komme, finde ich euch nicht, wie ich will, und ihr findet mich auch nicht, wie ihr wollt, sondern es gibt Hader, Neid, Zorn, Zank, ĂŒble Nachrede, Verleumdung, Aufgeblasenheit, Aufruhr. 21Ich fĂŒrchte, wenn ich abermals komme, wird mein Gott mich demĂŒtigen bei euch, und ich muss Leid tragen ĂŒber viele, die zuvor gesĂŒndigt und nicht Buße getan haben fĂŒr die Unreinheit und Unzucht und Ausschweifung, die sie getrieben haben.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Paulus beschreibt in diesem Bibeltext genau, wie er sich als Apostel sieht. Wie man aus dieser Thematik eine Gruppenstunde gestalten kann und was das mit uns zu tun hat, wird hier gezeigt.


Vorschau:

1. ErklÀrungen zum Text

„Wann ist ein Mann ein Mann?“ Über diese Frage singt Herbert Grönemeyer in seinem Lied. WĂŒrde Paulus der SĂ€nger sein, könnte es im Refrain „Wann ist ein Apostel ein Apostel?“ heißen. Das ist eine der zentralen Fragen, mit der sich Paulus im zweiten Korintherbrief auseinandersetzt.

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2. Bedeutung fĂŒr heute

Nicht nur Paulus hat sich mit seinen Gegnern auseinandersetzen mĂŒssen, sondern auch die Christen in Korinth hatten diese Konfrontation. FĂŒr sie war das, was von diesen „außergewöhnlichen Aposteln“ gesagt und getan wurde, neu, unbekannt, spannend, interessant. Sie erlebten verschiedene Arten von Menschen, die ihnen das Evangelium verkĂŒndet haben – auch falsche Apostel, sprich Irrlehrer, waren darunter (2. Kor 11,4).

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3. Methodik fĂŒr die Gruppe

3.1 Tabu

Als Einstieg in das Thema wird Tabu mit Personen gespielt, deren Visionen und Gedanken andere gefolgt sind. Die Person muss jeweils ohne die dabeistehenden Wörter erklÀrt werden.

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  • Autor / Autorin: Lisa HĂ€gerbĂ€umer
  • © Deutscher EC-Verband