Warum uns Alkohol so gl├╝cklich macht!Warum uns Alkohol so gl├╝cklich macht!

Einheit: Warum uns Alkohol so gl├╝cklich macht!

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 90 Min. (Vorbereitung: 60-120 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Ben├Âtigte Materialien: alkoholfreie Cocktails, Bibel(n)
Bibelstelle: 1. Mose 2,18-3,24
1. Mose 2,18-3,24

18Und Gott der Herr sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht. 19Und Gott der Herr machte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die V├Âgel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, dass er s├Ąhe, wie er sie nennte; denn wie der Mensch jedes Tier nennen w├╝rde, so sollte es hei├čen. 20Und der Mensch gab einem jeden Vieh und Vogel unter dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen; aber f├╝r den Menschen wurde keine Hilfe gefunden, die ihm entsprach.

21Da lie├č Gott der Herr einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm eine seiner Rippen und schloss die Stelle mit Fleisch. 22Und Gott der Herr baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm. 23Da sprach der Mensch: Die ist nun Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie M├Ąnnin nennen, weil sie vom Manne genommen ist. 24Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein ein Fleisch. 25Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und sch├Ąmten sich nicht.

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Der S├╝ndenfall

1Und die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der Herr gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen B├Ąumen im Garten? 2Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Fr├╝chten der B├Ąume im Garten; 3aber von den Fr├╝chten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, r├╝hret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet! 4Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, 5sondern Gott wei├č: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und b├Âse ist.

6Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen w├Ąre und dass er eine Lust f├╝r die Augen w├Ąre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von seiner Frucht und a├č und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er a├č. 7Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenbl├Ątter zusammen und machten sich Schurze.

8Und sie h├Ârten Gott den Herrn, wie er im Garten ging, als der Tag k├╝hl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seiner Frau vor dem Angesicht Gottes des Herrn zwischen den B├Ąumen im Garten. 9Und Gott der Herr rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? 10Und er sprach: Ich h├Ârte dich im Garten und f├╝rchtete mich; denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich. 11Und er sprach: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot, du solltest nicht davon essen? 12Da sprach Adam: Die Frau, die du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum und ich a├č. 13Da sprach Gott der Herr zur Frau: Warum hast du das getan? Die Frau sprach: Die Schlange betrog mich, sodass ich a├č.

14Da sprach Gott der Herr zu der Schlange: Weil du das getan hast, seist du verflucht vor allem Vieh und allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Staub fressen dein Leben lang. 15Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

16Und zur Frau sprach er: Ich will dir viel M├╝hsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter M├╝hen sollst du Kinder geb├Ąren. Und dein Verlangen soll nach deinem Mann sein, aber er soll dein Herr sein.

17Und zum Mann sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deiner Frau und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen ÔÇô, verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit M├╝hsal sollst du dich von ihm n├Ąhren dein Leben lang. 18Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. 19Im Schwei├če deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde wirst, davon du genommen bist. Denn Staub bist du und zum Staub kehrst du zur├╝ck.

20Und Adam nannte seine Frau Eva; denn sie wurde die Mutter aller, die da leben. 21Und Gott der Herr machte Adam und seiner Frau R├Âcke von Fellen und zog sie ihnen an. 22Und Gott der Herr sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und wei├č, was gut und b├Âse ist. Nun aber, dass er nur nicht ausstrecke seine Hand und nehme auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich! 23Da wies ihn Gott der Herr aus dem Garten Eden, dass er die Erde bebaute, von der er genommen war. 24Und er trieb den Menschen hinaus und lie├č lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.

Die Bibel nach Martin Luthers ├ťbersetzung, revidiert 2017, ┬ę 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Der Stundenentwurf soll dir helfen, offen und konstruktiv mit dem Thema Alkohol im Leben Jugendlicher umzugehen und mit ihnen dar├╝ber ins Gespr├Ąch zu kommen.


Vorschau:

1. Vorbemerkungen

Das Thema Alkohol ist sehr vielschichtig. Der Vorteil einer bestehenden Gruppe ist die gelebte Gemeinschaft und das Vertrauen zwischen den Jugendlichen. Das gegenseitige Vertrauen ist die Voraussetzung, dass nicht nur ├╝ber das Thema Alkohol aufgekl├Ąrt und informiert wird, sondern auch ein pers├Ânlicher Austausch entstehen kann.

Gegebenenfalls k├Ânnen ehemalige Alkoholabh├Ąngige eingeladen werden und von ihren Erfahrungen berichten.

Grunds├Ątzlich kommen Menschen in die Alkoholsucht, weil sie grausame Schickale erleben, sie Stress haben, ihnen ihr Leben sinnlos erscheint, sie sich einsam f├╝hlen u.v.m. In der heutigen Zeit stehen Jugendliche genau vor solchen Herausforderungen.

2. Zielgedanke

Ziel dieser Einheit ist es, dass sich Jugendliche mit dem Thema Alkohol auseinandersetzen.

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  • Autor / Autorin: Felix Padur
  • © Deutscher EC-Verband