Was hast du getan?Was hast du getan?

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Einheit: Was hast du getan?

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 30-40 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Bastelmaterial, Kuscheltiere, GemĂŒse, Stein(e), Stock, Blume(n), Papier, Wasserbecken,
Bibelstelle: 1. Mose 4,1-16
1. Mose 4,1-4,16

4

Kains Brudermord

1Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie ward schwanger und gebar den Kain und sprach: Ich habe einen Mann gewonnen mithilfe des Herrn. 2Danach gebar sie Abel, seinen Bruder. Und Abel wurde ein SchÀfer, Kain aber wurde ein Ackermann.

3Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem Herrn Opfer brachte von den FrĂŒchten des Feldes. 4Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der Herr sah gnĂ€dig an Abel und sein Opfer, 5aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnĂ€dig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick. 6Da sprach der Herr zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick? 7Ist’s nicht so: Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die SĂŒnde vor der TĂŒr, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche ĂŒber sie. 8Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.

9Da sprach der Herr zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders HĂŒter sein? 10Er aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde. 11Und nun: Verflucht seist du auf der Erde, die ihr Maul hat aufgetan und deines Bruders Blut von deinen HĂ€nden empfangen. 12Wenn du den Acker bebauen wirst, soll er dir hinfort seinen Ertrag nicht geben. Unstet und flĂŒchtig sollst du sein auf Erden.

13Kain aber sprach zu dem Herrn: Meine Strafe ist zu schwer, als dass ich sie tragen könnte. 14Siehe, du treibst mich heute vom Acker, und ich muss mich vor deinem Angesicht verbergen und muss unstet und flĂŒchtig sein auf Erden. So wird mir’s gehen, dass mich totschlĂ€gt, wer mich findet. 15Aber der Herr sprach zu ihm: Nein, sondern wer Kain totschlĂ€gt, das soll siebenfĂ€ltig gerĂ€cht werden. Und der Herr machte ein Zeichen an Kain, dass ihn niemand erschlĂŒge, der ihn fĂ€nde. 16So ging Kain hinweg von dem Angesicht des Herrn und wohnte im Lande Nod, jenseits von Eden, gegen Osten.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Die Kinder hören in dieser Jungscharstunde die Geschichte von Kain und Abel. In verschiedenen Spielen erleben sie selbst, was Neid bedeutet. Außerdem sprechen wir mit ihnen ĂŒber dieses GefĂŒhl.


Vorschau:

Der Text erlebt

HinfĂŒhrung

Idee 1: Ein Kind bevorzugt behandeln

In der Startphase der Gruppenstunde, wenn die Kinder ankommen, wird ein Kind besonders bevorzugt behandelt.

  • Es werden ihm Komplimente gemacht.
  • Es bekommt einen besonders ausstaffierten Stuhl.
  • Es werden ihm die Jacke, Schuhe ausgezogen.
  • Es bekommt etwas zu trinken und essen.

Die anderen Kinder werden „normal“ begrĂŒĂŸt.

Im GesprĂ€ch klĂ€ren wir miteinander, was alle empfunden haben. Wie hat sich das „bevorzugte“ Kind gefĂŒhlt wie die anderen? Und warum?

  • Neidisch sein auf das bevorzugte Kind
  • Ungerechtigkeit
  • Warum ich nicht?

Idee 2: Basteln

Es werden verschiedene Materialien zur VerfĂŒgung gestellt aus denen die Kinder etwas basteln können. Solche Materialien können zum Beispiel sein: Papier, Papprollen von Klopapier, Moosgummi, WĂ€scheklammern, Holz- und PlastikstĂŒcke, Kleber und Stifte. Sie dĂŒrfen sich selbst etwas ausdenken und ganz viel ausprobieren und coole, kreative Kunstwerke gestalten. Sie dĂŒrfen nach Lust und Laune basteln oder malen. Anschließend sollen sie ihr Kunstwerk jemanden verschenken, sodass jeder wieder etwas hat.

Im GesprÀch klÀren wir, wann es uns leichtfÀllt, etwas zu verschenken oder dankbar zu sein und wann nicht.

VerkĂŒndigung

ErzÀhlung mit GegenstÀnden

Die Geschichte wird erzĂ€hlt und einige GegenstĂ€nde verdeutlichen das Gesagte: ein (PlĂŒsch)tier, GemĂŒse, mehrere Steine (Altar), Stock (mit dem Kain Abel erschlĂ€gt)

Adam und Eva sind nun nicht mehr im Garten Eden, im Paradies. Sie wurden als Strafe hinausgeworfen. Sie arbeiten hart, um leben zu können. Eva wird schwanger und bekommt einen Sohn. Das hatte Gott ihr versprochen. Eva nennt ihn Kain. Sie freut sich sehr, dass ihre Familie wÀchst und sie bekommt noch einen zweiten Sohn, den sie Abel nennt.

Die beiden wachsen gemeinsam auf und werden erwachsen. Sie sind sehr unterschiedlich. Kain wird Landwirt. Er arbeitet gern mit Pflanzen. Abel wird Hirte. Er ist gern im Wald und in der Gegend unterwegs.

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  • Autor / Autorin: Weike
  • © Deutscher EC-Verband

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