Wasser aus dem FelsenWasser aus dem Felsen

Einheit: Wasser aus dem Felsen

Verband: EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Zeitbedarf: 30-60 Min. (Vorbereitung: 20-30 Min.)
Materialart: Stundenentwurf
Zielgruppen: Kinder, Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: Jungscharleiter
Benötigte Materialien: Plakat, Filzstift(e), faustgroße Steine (min. ein Stein pro Kind), Acrylfarbe, Pinsel
Bibelstelle: 2. Mose 17,1-7
2. Mose 17,1-17,7

17

In Massa und Meriba gibt Gott dem Volk zu trinken

(Num 20,1-13)

1Auf Befehl des Herrn zog die ganze Gemeinde Israel von der Wüste Sin aus weiter, von einem Lagerplatz zum andern. Einmal schlugen sie ihr Lager bei Refidim auf. Dort gab es kein Trinkwasser.

2Da machten die Israeliten Mose schwere Vorwürfe und forderten: »Gib uns Wasser zum Trinken!«

Mose erwiderte: »Warum macht ihr mir Vorwürfe? Warum stellt ihr den Herrn auf die Probe?«

3Aber die Leute von Israel hatten großen Durst, deshalb murrten sie gegen Mose und sagten: »Wozu hast du uns eigentlich aus Ägypten herausgeführt? Nur damit wir hier verdursten, samt unseren Kindern und dem Vieh?«

4Da schrie Mose zum Herrn: »Was soll ich mit diesem Volk machen? Es fehlt nicht viel und sie steinigen mich!«

5Der Herr antwortete ihm: »Rufe ein paar von den Ältesten Israels zu dir und geh mit ihnen dem Volk voran. Nimm den Stock in die Hand, mit dem du ins Nilwasser geschlagen hast. 6Dort drüben auf dem Felsen, am Berg Horeb, werde ich dich erwarten. Schlag an den Felsen, dann wird Wasser herauskommen und das Volk kann trinken.«

Vor den Augen der Ältesten Israels tat Mose, was der Herr ihm gesagt hatte.

7Der Ort wurde Massa und Meriba (Ort der Probe und Anklage) genannt, weil dort die Israeliten Mose angeklagt und den Herrn auf die Probe gestellt hatten. Denn sie hatten gefragt: »Ist der Herr mitten unter uns oder nicht?«

Gute Nachricht Bibel, © Deutsche Bibelgesellschaft

Gott stillt den Durst der Israeliten und versorgt sie in der Wüste. In dieser Gruppenstunde können Kinder entdecken, wie bedeutsam Wasser ist, wie Gott versorgt und wie er auch unseren Lebensdurst stillt.


Vorschau:

 

Zielgedanke

In Wüstenzeiten, die von Unsicherheit und Unzufriedenheit geprägt sind, versorgt Gott: Er gibt das, was dringend benötigt wird, was den Durst stillt, und noch viel mehr. Bei ihm ist das Wasser des Lebens zu finden.

Vorüberlegungen für Mitarbeitende

Nach dem siegreichen Auszug aus Ägypten führt Gott sein Volk in die Wüste. Und diese Wüstenwanderung wird zur Glaubensprobe für die Israeliten. Die Rettung vor den Verfolgern des Pharaos ist schnell vergessen, denn jeden Tag stellt sich neu die Frage: Wie soll ein ganzes Volk in der Wüste überleben?

Ihre Versorgung hängt einzig und allein von Gott ab – das zeigen die Geschichten in 2. Mose 15-17 eindrücklich. Schon bevor Gott dem durstigen Volk Wasser aus dem Felsen gibt (2. Mose 17,1-7) haben die Israeliten bereits zweimal seine Zuwendung erfahren: In Mara sorgte Gott dafür, dass ungenießbares Wasser trinkbar wurde (2. Mose 15,22-26). Anschließend erfuhren sie die Versorgung mit Manna, dem Brot vom Himmel, und Wachteln (2. Mose 16,1-36). Alle drei Begebenheiten unterstreichen, dass Gott sein Volk von Tag zu Tag versorgt.

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  • Autor / Autorin: Lena Niekler
  • © EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg

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