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Einheit: Weitersagen

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-55 Min. (Vorbereitung: 60-70 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Verkleidung, Textkarten, Augenbinde(n), Knobelspiel/e
Bibelstelle: Apostelgeschichte 4,1-22
Apostelgeschichte 4,1-4,22

4

Petrus und Johannes vor dem Hohen Rat

1Während sie zum Volk redeten, traten zu ihnen die Priester und der Hauptmann der Tempelwache und die Sadduzäer, 2die verdross, dass sie das Volk lehrten und verkündigten in Jesus die Auferstehung von den Toten. 3Und sie legten Hand an sie und setzten sie gefangen bis zum Morgen; denn es war schon Abend. 4Aber viele von denen, die das Wort gehört hatten, wurden gläubig; und die Zahl der Männer stieg auf etwa fünftausend.

5Als nun der Morgen kam, versammelten sich ihre Oberen und Ältesten und Schriftgelehrten in Jerusalem, 6auch Hannas, der Hohepriester, und Kaiphas und Johannes und Alexander und alle, die vom Geschlecht der Hohenpriester waren; 7und sie stellten sie in die Mitte und fragten sie: Aus welcher Kraft oder in welchem Namen habt ihr das getan? 8Petrus, voll des Heiligen Geistes, sprach zu ihnen: Ihr Oberen des Volkes und ihr Ältesten! 9Wenn wir heute wegen der Wohltat an dem kranken Menschen verhört werden, wodurch er gesund geworden ist, 10so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kundgetan: Im Namen Jesu Christi von Nazareth, den ihr gekreuzigt habt, den Gott von den Toten auferweckt hat; durch ihn steht dieser hier gesund vor euch. 11Das ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen, der zum Eckstein geworden ist. 12Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.

13Sie sahen aber den Freimut des Petrus und Johannes und wunderten sich; denn sie merkten, dass sie ungelehrte und einfache Leute waren, und wussten auch von ihnen, dass sie mit Jesus gewesen waren. 14Sie sahen aber den Menschen, der gesund geworden war, bei ihnen stehen und wussten nichts dagegen zu sagen. 15Da hießen sie sie hinausgehen aus dem Hohen Rat und berieten miteinander 16und sprachen: Was wollen wir mit diesen Menschen tun? Denn dass ein offenkundiges Zeichen durch sie geschehen ist, ist allen bekannt, die in Jerusalem wohnen, und wir können’s nicht leugnen. 17Aber damit es nicht weiter einreiße unter dem Volk, wollen wir ihnen drohen, dass sie hinfort zu keinem Menschen in diesem Namen reden. 18Und sie riefen sie und geboten ihnen, keinesfalls zu verkünden oder zu lehren in dem Namen Jesu. 19Petrus aber und Johannes antworteten und sprachen zu ihnen: Urteilt selbst, ob es vor Gott recht ist, dass wir euch mehr gehorchen als Gott. 20Wir können’s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.

21Da drohten sie ihnen und ließen sie gehen um des Volkes willen, weil sie nichts fanden, was Strafe verdient hätte; denn alle lobten Gott für das, was geschehen war. 22Denn der Mensch war über vierzig Jahre alt, an dem dieses Zeichen der Heilung geschehen war.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Menschen zu Gott führen, durch Worte und Taten. Die Kinder erfahren, was damit gemeint ist. Mit einem pantomimischen theaterstück erleben sie, wie Petrus und Johannes agiert haben, durch Hören, Sehen und Tun.


Vorschau:

TheaterstĂĽck in besonderer Form
Sprecher: Ich brauche jetzt zwei Freiwillige! (Wählt zwei Mitarbeiter, die vorher instruiert wurden und verteilt die Rollenkarten. Sie sollten auch schon die pantomimischen Bewegungen einsetzen, damit die Kinder es besser verstehen.) Du bist Petrus und du bist der Hohepriester. Bitte verkleidet euch. Ich beginne:
Petrus und Johannes – oh, wir brauchen noch einen Johannes, wer übernimmt das? (Schild mit Namen oder Verkleidung) – hatten den Gelähmten (den Geheilten suchen und einkleiden [oder Schild]), der immer vor dem Tempel bettelte, im Namen Jesu gesund gemacht. Viele Menschen umringten sie und Petrus erzählte ihnen von Jesus.
Petrus: Ihr Leute. Nicht wir haben diesen Mann geheilt, sondern Jesus, den ihr getötet habt. Aber Gott hat ihn wieder lebendig gemacht. Er ist Gottes Sohn und der einzige Weg zu Gott!
Sprecher: Noch während Petrus zu den Leuten sprach, drängten sich einige Priester und der Hauptmann der Tempelpolizei nach vorn … Oh, ich brauche noch einen Hauptmann (Freiwilliger mit Schild um oder Rüstung). Sie waren empört, weil Petrus und Johannes in aller Öffentlichkeit erzählten, dass es eine Auferstehung von den Toten gibt, wie es Jesu Auferstehung ja bewiesen hat.
Hohepriester: Was fällt dir ein?! Jesus ist und bleibt tot!
Sprecher: Darum ließen sie die drei verhaften und über Nacht ins Gefängnis sperren, weil es inzwischen Abend geworden war. Aber viele von den Zuhörern waren durch die Predigt von Petrus zum Glauben gekommen. Am nächsten Morgen berief man den jüdischen Gerichtshof in Jerusalem ein. Sie ließen die drei hereinbringen und fragten Petrus und Johannes.
Hohepriester: Wer hat euch fĂĽr das, was ihr getan habt, den Auftrag und die Vollmacht gegeben?
Sprecher: Geleitet vom Heiligen Geist antwortete ihnen Petrus.
Petrus: Ihr FĂĽhrer und Ă„ltesten unseres Volkes! Wir werden heute vor Gericht gestellt, weil wir einem Kranken geholfen haben. Auf die Frage, wie der Mann hier gesund geworden ist, gibt es nur eine Antwort, dass dieser Mann geheilt wurde, geschah allein im Namen von Jesus. Er ist es, den ihr gekreuzigt habt und den Gott von den Toten auferweckte.

...
  • Autor / Autorin: Frank Fredrich
  • © Deutscher EC-Verband

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