Wer hätte es gedachtWer hätte es gedacht

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Einheit: Wer hätte es gedacht

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 20-30 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Uhr, Papier (in Sternform geschnitten), Flache Schale (für Wasser), Stift(e), Sperrholz-Platten, Fotos (Babyfotos, die die Kinder mitbringen), Gipsbinden, Farben
Bibelstelle: 1. Mose 21,1-7

Isaak, der von Gott versprochenen Nachfahre Abrahams, wird tatsächlich geboren. Auch wenn man manchmal lange warten muss, Gottes Zusagen erfüllen sich. In diesem kompletten Stundenentwurf mit Bastel-, Spiel- und Verkündigungsideen werden die Kinder ermutigt, selber auf Gottes Zusagen zu vertrauen und geduldig zu warten.


Vorschau:

Idee 2: Zeit und Warten

Die Kinder haben die Aufgabe zu schätzen, wie lang eine Minute ist. Dazu wird eine Startlinie gezogen und im Abstand von ca. 10 Metern eine Ziellinie festgelegt. Die Kinder sollen nun die Wegstrecke in genau einer Minute zurücklegen. Dabei muss man darauf achten, dass keiner auf eine Uhr schaut. Welches Kind schafft diese Aufgabe in genau einer Minute bzw. ist am nächsten an der Minute dran.

Dieses Spiel kann auf verschiedene Art und Weise durchgeführt werden. Bei der ersten Variante können die Teilnehmer an der Startlinie stehen bleiben so lange sie wollen, Hauptsache, die Ziellinie wird im richtigen Moment überquert. Bei der zweiten Variante müssen die Mitspieler immer in Bewegung sein, das heißt, der Lauf von der Start- zur Ziellinie findet in Zeitlupe statt.

Verkündigung
Erzählung
Die Geschichte wird aus der Sicht von Abraham erzählt.
Ich hab’s ja fast nicht mehr geglaubt. Aber Gott hat sein Versprechen gehalten, aber dass das sooo lange dauern musste. Jetzt bin ich 100 Jahre alt und bin Vater. Sara, meine Frau, ist ja auch schon 90 und jetzt ist sie auch Mutter. Endlich. Endlich ist das Warten vorbei. Die Blicke der anderen, die mitleidig auf uns geschaut haben, weil wir keine Kinder bekommen konnten, die gibt es nicht mehr. Jetzt sind es eher ungläubige Blicke. Endlich ist bei uns zu Hause Lachen und Weinen, jemand, der uns auf Trab hält. Wer hätte das gedacht!?

Ich hab echt schon einiges mit Gott erlebt. Wie er mich auf den Weg geschickt hat, einfach mal so loszugehen in ein fremdes Land. Und sein Versprechen, dass meine Nachkommen mal so zahlreich sein sollen wie die Sterne am Himmel. Immer wieder hat Gott mir das Versprechen gegeben und wiederholt.
Jetzt sind die Jahre des Wartens endlich vorbei. Da haben die Nachbarn vielleicht gestaunt. Daran hat keiner geglaubt, dass so was Unmögliches passieren kann.

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  • Autor / Autorin: Andrea Haack
  • © Deutscher EC-Verband

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