#wichtig#wichtig

Einheit: #wichtig

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-55 Min. (Vorbereitung: 50-60 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Spielzeugauto, Süßes, Comics, Kuscheltiere, Material für den Parcours, 1 Löffel, 1 Tischtennisball / -bälle, 1 Stoppuhr(en), 1 kleine Schatzkiste (oder schöner Karton als Bundeslade), Pappkartons (als Haus von Obed-Edoms und für Jerusalem)
Bibelstelle: 2. Samuel 6,1-23
2. Samuel 6,1-6,23

6

David holt die Bundeslade nach Jerusalem

(vgl. 1. Chr 13,1-14; 15,1-29; 16,1-6)

1Und David sammelte abermals die ganze junge Mannschaft in Israel, dreißigtausend Mann, 2und machte sich auf und zog mit dem ganzen Volk, das bei ihm war, nach Baala in Juda, um die Lade Gottes von dort heraufzuholen; diese ist genannt nach dem Namen des Herrn Zebaoth, der über den Cherubim thront. 3Und sie setzten die Lade Gottes auf einen neuen Wagen und holten sie aus dem Hause Abinadabs, der auf dem Hügel wohnte. Usa aber und Achjo, die Söhne Abinadabs, führten den neuen Wagen 4mit der Lade Gottes, und Achjo ging vor der Lade her. 5Und David und ganz Israel tanzten vor dem Herrn her mit aller Macht im Reigen, mit Liedern, mit Harfen und Psaltern und Pauken und Schellen und Zimbeln.

6Und als sie zur Tenne Nachons kamen, griff Usa zu und hielt die Lade Gottes fest, denn die Rinder glitten aus. 7Da entbrannte des Herrn Zorn über Usa, und Gott schlug ihn dort, weil er seine Hand nach der Lade ausgestreckt hatte, sodass er dort starb bei der Lade Gottes. 8Da ergrimmte David, dass der Herr den Usa so wegriss, und man nannte die Stätte »Perez-Usa« bis auf diesen Tag. 9Und David fürchtete sich vor dem Herrn an diesem Tage und sprach: Wie soll die Lade des Herrn zu mir kommen? 10Und David wollte die Lade des Herrn nicht zu sich bringen lassen in die Stadt Davids, sondern ließ sie bringen ins Haus Obed-Edoms, des Gatiters. 11So blieb die Lade des Herrn drei Monate im Hause Obed-Edoms, des Gatiters, und der Herr segnete ihn und sein ganzes Haus.

12Und es wurde dem König David angesagt, dass der Herr das Haus Obed-Edoms segnete und alles, was er hatte, um der Lade Gottes willen. Da ging er hin und holte die Lade Gottes aus dem Hause Obed-Edoms herauf in die Stadt Davids mit Freuden. 13Und als die Träger mit der Lade des Herrn sechs Schritte gegangen waren, opferte man einen Stier und ein fettes Kalb. 14Und David tanzte mit aller Macht vor dem Herrn her und war umgürtet mit einem leinenen Priesterschurz. 15Und David mit dem ganzen Hause Israel führte die Lade des Herrn herauf mit Jauchzen und Posaunenschall. 16Und als die Lade des Herrn in die Stadt Davids kam, sah Michal, die Tochter Sauls, durchs Fenster und sah den König David springen und tanzen vor dem Herrn und verachtete ihn in ihrem Herzen.

17Als sie die Lade des Herrn hineinbrachten, stellten sie sie an ihren Ort mitten in dem Zelt, das David für sie aufgeschlagen hatte. Und David opferte Brandopfer und Dankopfer vor dem Herrn. 18Und als David die Brandopfer und Dankopfer beendet hatte, segnete er das Volk in dem Namen des Herrn Zebaoth, 19und er ließ austeilen allem Volk, der ganzen Menge Israels, Mann und Frau, einem jeden einen Brotkuchen, einen Dattelkuchen und einen Rosinenkuchen. Danach kehrte alles Volk heim, ein jeglicher in sein Haus.

20Als aber David heimkam, sein Haus zu segnen, ging Michal, die Tochter Sauls, heraus ihm entgegen und sprach: Wie herrlich ist heute der König von Israel gewesen, als er sich vor den Mägden seiner Knechte entblößt hat, wie sich die losen Leute entblößen! 21David aber sprach zu Michal: Ich will vor dem Herrn tanzen, der mich erwählt hat vor deinem Vater und vor seinem ganzen Hause, um mich zum Fürsten zu bestellen über das Volk des Herrn, über Israel, 22und ich will noch geringer werden als jetzt und will niedrig sein in meinen Augen; aber bei den Mägden, von denen du geredet hast, will ich zu Ehren kommen. 23Aber Michal, Sauls Tochter, hatte kein Kind bis an den Tag ihres Todes.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Wie kann ich mir die Anwesenheit Gottes vor Augen halten? Das Volk Gottes hatte die Bundeslade und wusste: Hier ist Gott!
Wie machen wir uns heute die Anwesenheit Gottes bewusst, der immer an unserer Seite ist?


Vorschau:

Erzählung mit Kisten
Eine Schatzkiste bzw. ein schöner Karton wird als Bundeslade in die Mitte gestellt. Dieses Kästchen war für David ganz besonders wichtig. Ich kann verstehen, dass man etwas schön Aussehendes gern haben möchte. Aber es ging David ja damals nicht nur um das schöne Kästchen. David war immerhin der König über das ganze Land. Er hatte sicher viel Gold und viele Schätze. Warum war ihm ausgerechnet dieses Kästchen so wichtig? Habt ihr eine Idee, was da drin gewesen sein könnte? (Mit den Kindern darüber ins Gespräch kommen und sie ruhig mal wild spekulieren lassen.)
Das hier war die Bundeslade. In Wirklichkeit war sie größer und hatte Stäbe an der Seite, damit man sie auch tragen kann. In der Bundeslade waren Steintafeln und auf ihnen standen die Zehn Gebote. Wisst ihr, was die Zehn Gebote sind (kurz erklären)? Für die Menschen damals waren das nicht einfach nur zwei Steintafeln. Für die Menschen bedeutete diese Bundeslade, dass Gott genau da ist, wo auch die Bundeslade ist. David war sehr eng mit Gott befreundet, hat mit ihm gesprochen und ihn um Rat gefragt. Deshalb war es ihm auch so wichtig, dass die Bundeslade in die Stadt kommt, in der David auch lebte. Diese Reise war nicht so einfach. Es gab immer wieder Hindernisse, so wie bei uns vorhin. Irgendwann stoppte David die Menschen, die die Bundeslade nach Jerusalem bringen sollten. Er hatte Angst, etwas falsch zu machen und war sich unsicher, ob er die Bundeslade überhaupt zu sich nach Jerusalem holen durfte. Die Bundeslade blieb erst mal im Haus von Obed-Edom (packt die „Bundeslade“ in einen Karton, der das Haus von Obed darstellt). Drei Monate vergingen und in diesen drei Monaten erlebte das Haus von Obed-Edom viel Segen. In der Bibel steht, dass er viel Glück und Wohlstand erlebte. Also mit anderen Worten, den Leuten ging es richtig gut, seit die Bundeslade da war. David hörte natürlich als König davon und seine Angst verflog. Er wollte die Bundeslade nun doch gern zu sich holen. Also machte er sich auf den Weg und holte diese zu sich nach Jerusalem (großer Karton).

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  • Autor / Autorin: Maria Clauß
  • © Deutscher EC-Verband

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