Wie international seid ihr drauf?Wie international seid ihr drauf?

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Einheit: Wie international seid ihr drauf?

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60-90 Min. (Vorbereitung: 20-25 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: Fladenbrot, Streichhölzer, Teelicht(er), Ausdrucke, Laptop, Lautsprecher, gesalzene Sonnenblumkerne, SchĂ€lchen, Deutschlandkarte, Schaumstoff (o. Dartscheibe o. Kork), KokussnĂŒsse, Dartpfeile, Deutschlandkarte (nur der Umriss), PlaymobilmĂ€nnchen (oder Ă€hnliches), BlĂ€tter, Bibel(n), Bauklötze
Bibelstelle: 5. Mose 10,19
5. Mose 10,19

19Darum sollt ihr auch die Fremdlinge lieben; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

FĂŒr Teens ist es völlig normal in fremde LĂ€nder zu reisen. In Spanien, Ägypten oder Italien am Strand zu sein oder auch ein Au-Pair Jahr zu verbringen. Deshalb sollte es doch auch möglich sein, diese Kulturen bei uns so zu integrieren das wir aufeinander zu statt voneinander weg gehen.


Vorschau:

In der Tat: Deutschland ist international! Jeder vierte Jugendliche hat hierzulande den sog. „Migrationshintergrund“, Tendenz steigend. In unseren Teenkreisen ist diese Thema jedoch nur selten aktuell, obwohl doch in der Lebenswelt der Jugendlichen tagtĂ€glich Migranten eine Rolle spielen. Es wird eine wichtige Aufgabe dieser heranwachsenden Generation werden, Wege zueinander zu finden und zu gehen. Hierzu können wir ihnen mit Gottes Wort Hilfe und Motivation geben.

(…)

Von Anfang an ist es Gottes Leidenschaft, seine Geschichte international zu schreiben (1. Mose 12,3; 2. Mose 34,10, 5. Mose 28,10). Er sendet Jesus als Licht der Welt (Joh 8,12), der fĂŒr die Menschen aus allen Himmelsrichtungen das Reich Gottes aufrichtet (Lk 13,29). Deshalb fordert Jesus seine Leute auf, mit Menschen anderer Kultur in lebensverĂ€ndernde Beziehung zu treten (Mt 28,19-20).
Den damaligen Christen aus jĂŒdischem Hintergrund war eine solche Offenheit fremd. Zur Zeit des Neuen Testaments galt es fĂŒr sie als Tabu, zu Nichtjuden zu gehen oder mit ihnen eine Beziehung zu pflegen (Apg 10,28). Gott zeigt Petrus in eindrĂŒcklicher Weise (Apg 10), dass die Einladung Gottes allen gilt (Apg 10,28). Diese Schule Gottes fĂŒr seine Leute zieht sich dann auch durch die Paulus-Briefe hindurch (Gal 5,6; Kol 2,16 u. a.).

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  • Autor / Autorin: Christian Danneberg
  • © Deutscher EC-Verband