„Wir glauben doch alle an denselben Gott“ / Was den christlichen Glauben so einzigartig macht„Wir glauben doch alle an denselben Gott“ / Was den christlichen Glauben so einzigartig macht

Einheit: „Wir glauben doch alle an denselben Gott“ / Was den christlichen Glauben so einzigartig macht

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60-90 Min. (Vorbereitung: 45-60 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: Finde-den-unterschied-Vergleichsbilder, 1 Bild, Papierquadrate (unterschiedliche Größen), Bibel(n)
Bibelstelle: 1. Korinther 13,9-12

„Viele Wege führen nach Rom“, so sagt der Volksmund. Zahlreiche Stimmen behaupten dies auch über unterschiedliche religiöse Ansichten, selbst einige, die sich bewusst zu einer Religion bekennen. Glauben wir am Ende nicht doch alle an den gleichen Gott und erlangen unseren Seelenfrieden im Jenseits? In diesem Artikel soll es um Jesus als Schlüsselfigur im christlichen Glauben gehen.


Vorschau:

1. Vorbemerkungen

Jugendliche und Teens finden sich in einem Meer von Möglichkeiten wieder. Das gilt auch für den Glauben. Alles ist erlaubt, alles möglich und was nicht plausibel oder begreifbar scheint, wird verworfen. In dieser Zeit ist die Radikalität und der Wahrheitsanspruch, den Jesus an sich selbst als den einzigen Weg zu Gott stellt, die größte Herausforderung für Teens. Wieso sollte ein Buch (die Bibel) die Antwort bei der Frage nach dem Sinn des Lebens „gepachtet“ haben? Warum sollten sich Teens nicht auch ihr „Potpourri des Glaubens“ zusammenstellen?

2. Zielgedanke

An diesem Abend sollen die Teens entdecken, was das Einzigartige an der Gottesoffenbarung in Jesus ist. Dadurch sollen sie fähig werden, unterschiedliche religiöse Ansichten zu vergleichen. Sie sollen ihren Glauben nicht an einer Ideologie festmachen, sondern an dem Menschen Jesus Christus, durch den sich Gott offenbart.

3. Einführung

Als Teenager besuchte ich mit einer Jugendgruppe eine Moschee im Nachbarort. Ein gläubiger Muslim führte uns durch die Moschee. Wir saßen nach der Führung noch einige Zeit zusammen und redeten über seinen Glauben und das Christentum. Von all dem, was der Mann uns an diesem Abend erzählte, blieb eins über Jahre in meinem Gedächtnis: „Am Ende kann man doch sowieso nicht wissen, ob man das Richtige glaubt. Wer weiß schon, ob Christentum oder Islam richtig ist?“ Von dieser Antwort ging ich enttäuscht nach Hause.

Viele Teens, auch ich damals, sehnen sich nach Klarheit und Orientierung. In einer Zeit, in der alles schwammig ineinander verläuft, aber nichts mehr eindeutig ist, macht Jesus in seiner Radikalität einen deutlichen Unterschied.

...
  • Autor / Autorin: Magdalena Reeh
  • © Deutscher EC-Verband