Wirf die Netze aus!Wirf die Netze aus!

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Einheit: Wirf die Netze aus!

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 15 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: (Fischer-) Netz, Papierfische, Bild eines Fischerbootes, Bastelpapier, Stift(e)
Bibelstelle: Lukas 5,1-11
Lukas 5,1-5,11

5

Der Fischzug des Petrus

(Mt 4,18-22; Mk 1,16-20)

1Es begab sich aber, als sich die Menge zu ihm drängte, zu hören das Wort Gottes, da stand er am See Genezareth. 2Und er sah zwei Boote am Ufer liegen; die Fischer aber waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze. 3Da stieg er in eines der Boote, das Simon gehörte, und bat ihn, ein wenig vom Land wegzufahren. Und er setzte sich und lehrte die Menge vom Boot aus.

4Und als er aufgehört hatte zu reden, sprach er zu Simon: Fahre hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus! 5Und Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen. 6Und als sie das taten, fingen sie eine große Menge Fische und ihre Netze begannen zu reißen. 7Und sie winkten ihren Gefährten, die im andern Boot waren, sie sollten kommen und ihnen ziehen helfen. Und sie kamen und füllten beide Boote voll, sodass sie fast sanken. 8Da Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sprach: Herr, geh weg von mir! Ich bin ein sündiger Mensch. 9Denn ein Schrecken hatte ihn erfasst und alle, die mit ihm waren, über diesen Fang, den sie miteinander getan hatten, 10ebenso auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, Simons Gefährten. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen. 11Und sie brachten die Boote ans Land und verließen alles und folgten ihm nach.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

In dieser Jungscharstunde geht es um Petrus Berufung. Die Kinder hören die Geschichte aus der Sicht von Petrus und vertiefen den Gedanken der Nachfolge in Spielen, Gesprächen und Kreativ-Ideen.


Vorschau:

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Fische suchen

Wir lassen die Kinder im Jungscharraum nach versteckten Fotos von Fischen oder aus Papier ausgeschnittenen Fischen suchen. Sie werden keine finden!!! Denn es wurden keine versteckt … Nach der Geschichte können wir sie in einem anderen Raum im Gemeindehaus suchen lassen, wo wirklich welche versteckt sind. Falls nur ein Raum zur Verfügung steht, kann man auch rechte und linke Raumhälfte machen, oder bei schönem Wetter draußen.

Idee 2: Gespräch über Boote

Zeige ein Bild von einem antiken, typischen Fischerboot aus dem ersten Jahrhundert. Alternativ kann es auch ein Foto von einem kleinen Fischerboot aus dem Mittelmeerraum sein (z. B. aus dem letzten Griechenland- oder Italien-Urlaub). Kommt mit den Kindern über das Boot, die Ausstattung und den Alltag eines Fischers ins Gespräch.

Verkündigung

Erzählgeschichte aus der Sicht von Petrus

Ein Fischernetz wird gezeigt.

Das hier ist ein Fischernetz. Wer weiß, was damit gemacht wird? Wer hat so was schon mal gesehen? Hat jemand mal einen echten Fischer getroffen? Was hat so ein Fischer noch, was braucht er alles für seine Arbeit? Wie übt ein Fischer seinen Beruf aus? Wie sah der Alltag eines Fischers wohl damals aus?

Petrus hat ein solches Netz. Er besitzt auch ein Boot. Jeden Abend rudert er mit seinen Kollegen und Freunden auf den See raus. Das tut er fast jeden Tag – außer am Sabbat, oder wenn er krank ist oder Urlaub hat. Normalerweise fischen sie so lange, bis sie genug Fische zusammen haben, damit durch den Verkauf auf dem Markt am nächsten Morgen jeder ausreichend Geld abbekommt. Das kann manchmal ganz schnell gehen, manchmal dauert es die halbe Nacht. Dieses Mal hatten sie einen wirklich üblen Tag erwischt! Sie hatten die ganze Nacht hindurch den halben See abgefischt – und trotzdem nicht einen einzigen Fisch gefangen. Das war echt deprimierend … Nun sind alle müde, traurig, vielleicht auch wütend, vielleicht schieben sie sich gegenseitig die Schuld zu. Das hat noch keiner erlebt. Es gab immer wieder schlechtere Tage, aber so eine miese Ausbeute …!? Gar keine Ausbeute!!!

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  • Autor / Autorin: Helmut Haller
  • © Deutscher EC-Verband

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