Zugänge zu Gott / Wie erlebe ich Gott in meinem Alltag?Zugänge zu Gott / Wie erlebe ich Gott in meinem Alltag?

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Einheit: Zugänge zu Gott / Wie erlebe ich Gott in meinem Alltag?

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60-90 Min. (Vorbereitung: 60-90 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: Fragebögen (für Teilnehmende), Stift(e) (für Teilnehmende),

Es gibt verschiedene Wege, auf denen wir mit Gott in Kontakt treten können. Mit manch einem Weg können wir nichts anfangen, aber dafür ist ein anderer Weg voll unser Ding. Heute sollen die Teens die Möglichkeit haben, ihren Weg zu entdecken.


Vorschau:

1. Vorbemerkungen

Johannes 15,5: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“

Ich hab mich schon oft gefragt, wie dieses „in Jesus bleiben“ aussieht. Was heißt das, in ihm zu sein? Die Verbindung zu ihm zu haben. Jesus zu erleben.

Ich finde es immer wieder schade, wenn man in unseren Jugendarbeiten rumfragt, was man mit Jesus erlebt hat – und alle schweigend dasitzen. Redet Jesus heute nicht mehr? Sind wir „schlechte“ Christen? Haben wir die „falschen“ Erwartungen? …

Auf der einen Seite denke ich, dass die Leute eine falsche Erwartung haben, wie sie Gott begegnen. Aber auf der anderen Seite glaube ich, dass die Leute einfach nicht wissen, welchen persönlichen Zugang sie zu Gott haben.

Darum ist es wichtig, einige unterschiedliche Zugänge zu Gott beschreiben. Durch einen kleinen Test kann jeder seinen Zugang ermitteln. Keiner hat im Normalfall nur einen Zugang zu Gott und kann mit den anderen nix anfangen. Manche Elemente können dich ansprechen, obwohl es eigentlich nicht dein Typ ist.

Im Folgenden werden die einzelnen Zugangswege beschrieben. Im Idealfall findet ihr zu jedem Zugang einen Mitarbeitenden oder eine Person aus der Gemeinde, die die Vorstellung übernimmt und mit einem persönlichen Beispiel erläutert.

Die beschriebenen Zugänge sind die mir bis jetzt bekannten Zugänge zu Gott. Bestimmt gibt es noch mehr.

Wichtig zu wissen ist noch, dass dieser Test nicht dazu da ist, um uns in eine Schublade zu schieben. Gott lässt sich nicht in eine Schublade schieben und wir bzw. unsere Persönlichkeit ist veränderbar und auch nicht so einfach zu erfassen, wie wir das heute einmal versuchen, um eine Ahnung von unserem Zugang zu Gott zu bekommen.

Noch eine Warnung zum Schluss. Achte auf folgende Dinge: Widerstehe der Versuchung, deinen Weg mit dem von anderen Leuten zu vergleichen. Widerstehe auch der Versuchung, den Zugang als den deinen zu identifizieren, den du gerne hättest.

2. Zielgedanke

Die Teenager sollen sich mit den unterschiedlichen Zugängen zu Gott beschäftigen und ihre präferierten Wege finden, um sie bewusster auszuleben zu können.

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  • Autor / Autorin: Andreas Müller
  • © Deutscher EC-Verband