Zuh├Âren und doch nicht verstehenZuh├Âren und doch nicht verstehen

Einheit: Zuh├Âren und doch nicht verstehen

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-75 Min. (Vorbereitung: 15-25 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde, Predigtvorbereitung
Redaktion: echt.
Ben├Âtigte Materialien: Bilder ber├╝hmter Pers├Ânlichkeiten, Kleine K├Ąrtchen (f├╝r jeden je ein rotes, ein gr├╝nes und ein gelbes)
Bibelstelle: Johannes 6,66-71
Johannes 6,66-6,71

66Von da an wandten sich viele seiner J├╝nger ab und gingen hinfort nicht mehr mit ihm. 67Da sprach Jesus zu den Zw├Âlfen: Wollt ihr auch weggehen? 68Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; 69und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes.

70Jesus antwortete ihnen: Habe ich nicht euch Zw├Âlf erw├Ąhlt? Und einer von euch ist ein Teufel. 71Er redete aber von Judas, dem Sohn des Simon Iskariot. Der verriet ihn hernach und war einer der Zw├Âlf.

Die Bibel nach Martin Luthers ├ťbersetzung, revidiert 2017, ┬ę 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Bibelarbeit zu Joh 6,66-71: Micha Diekmeyer erl├Ąutert zun├Ąchst die Vorgeschichte und erkl├Ąrt anschlie├čend den Text versweise. Anschlie├čend geht er auf das Bekenntnis des Petrus ein und fordert dazu heraus, sich damit auseinander zu setzen und sich der Konsequenzen bewusst zu werden.
Im Methodenteil geht es darum, Position zu beziehen.


Vorschau:

1. Erkl├Ąrungen zum Text

Du bist ein Nachfolger Jesu und kannst mit diesem Bekenntnis, das Petrus ausspricht, eine wichtige Erkenntnis machen. Jesus sagt etwas und die meisten, die es h├Âren, schlie├čen von dem Geh├Ârten auf den, der es gesagt hat. Sie missverstehen das Geh├Ârte. Es erscheint ihnen barbarisch, unangemessen und hart! Sie schlussfolgern, dass sie einer Person, die so etwas sagt, nicht ihr Vertrauen schenken m├Âchten und entscheiden sich gegen Jesus.
Petrus dagegen glaubt, dass Jesus der Heilige Gottes ist. Er erkennt, dass es ihm nicht zusteht, ├╝ber das, WAS Jesus sagt, zu richten, weil er erkennt, WER es sagt. An diesen Heiligen Gottes h├Ąngt er sich, auch wenn er nicht immer alles versteht. (…)

3. Methodik f├╝r die Gruppe

3.1 Einstieg

Druckt auf Din A4 Papier Fotos von bekannten Pers├Ânlichkeiten. Jeder bekommt 3 K├Ąrtchen in den Farben rot, gelb und gr├╝n. Nun geht es darum sich zu den Pers├Ânlichkeiten zu positionieren. Dazu zeigt der Gruppenleiter nacheinander die Fotos und fordert die Teilnehmer dazu auf, die Person zu bewerten. Kriterien daf├╝r k├Ânnen sein:

  • Dinge, die der Mensch gesagt oder getan hat.
  • Der Gesamteindruck, den die Person auf einen macht.

Um sich zu positionieren, h├Ąlt jeder ein farbiges K├Ąrtchen hoch, dass seine Haltung der Person gegen├╝ber ausdr├╝ckt:

  • rot = mag ich nicht, finde ich unsympathisch, hat Dinge gesagt oder getan, die mir nicht passen
  • gelb = positive wie negative Eigenschaften halten sich die Wage, so lala, ist mir gleichg├╝ltig
  • gr├╝n = mag ich, finde ich sympathisch, hat Dinge gesagt oder getan, die ich unterst├╝tze

(…)

Johannes 6 beginnt mir der Speisung der 5000. Die Menschen suchen Jesus, der nach der Speisung auf die gegen├╝berliegende Seite des Sees ├╝ber das Wasser gegangen war. In Kapernaum finden sie ihn. Nun setzt Jesus zu der sogenannten ÔÇ×BrotredeÔÇť an und passend zum Thema nutzt er die Speisung als Aufh├Ąnger. Jesus spiegelt seinen Zuh├Ârern, dass sie die Zeichen (Wunder) zu oberfl├Ąchlich betrachten. Die Menschen sehen einen Mann, der ihnen auf wundersame Weise ihren Hunger stillen kann. Doch Jesus will ihnen viel mehr erm├Âglichen. Er will ihnen nicht nur ihren t├Ąglichen Hunger stillen, sondern den Hunger nach Vers├Âhnung mit Gott und ihnen dadurch ewiges Leben erm├Âglichen.

(…)

2. Bedeutung f├╝r den heutigen H├Ârer

Du bist ein Nachfolger Jesu und kannst mit diesem Bekenntnis, das Petrus ausspricht, eine wichtige Erkenntnis machen. Jesus sagt etwas und die meisten, die es h├Âren, schlie├čen von dem Geh├Ârten auf den, der es gesagt hat. Sie missverstehen das Geh├Ârte. Es erscheint ihnen barbarisch, unangemessen und hart! Sie schlussfolgern, dass sie einer Person, die so etwas sagt, nicht ihr Vertrauen schenken m├Âchten und entscheiden sich gegen Jesus.
Petrus dagegen glaubt, dass Jesus der Heilige Gottes ist. Er erkennt, dass es ihm nicht zusteht, ├╝ber das, WAS Jesus sagt, zu richten, weil er erkennt, WER es sagt. An diesen Heiligen Gottes h├Ąngt er sich, auch wenn er nicht immer alles versteht. (…)

3. Methodik f├╝r die Gruppe

3.1 Einstieg

Druckt auf Din A4 Papier Fotos von bekannten Pers├Ânlichkeiten. Jeder bekommt 3 K├Ąrtchen in den Farben rot, gelb und gr├╝n. Nun geht es darum sich zu den Pers├Ânlichkeiten zu positionieren. Dazu zeigt der Gruppenleiter nacheinander die Fotos und fordert die Teilnehmer dazu auf, die Person zu bewerten. Kriterien daf├╝r k├Ânnen sein:

  • Dinge, die der Mensch gesagt oder getan hat.
  • Der Gesamteindruck, den die Person auf einen macht.

Um sich zu positionieren, h├Ąlt jeder ein farbiges K├Ąrtchen hoch, dass seine Haltung der Person gegen├╝ber ausdr├╝ckt:

  • rot = mag ich nicht, finde ich unsympathisch, hat Dinge gesagt oder getan, die mir nicht passen
  • gelb = positive wie negative Eigenschaften halten sich die Wage, so lala, ist mir gleichg├╝ltig
  • gr├╝n = mag ich, finde ich sympathisch, hat Dinge gesagt oder getan, die ich unterst├╝tze

(…)

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  • Autor / Autorin: Micha Diekmeyer
  • © Deutscher EC-Verband