Zuhören und doch nicht verstehenZuhören und doch nicht verstehen

Einheit: Zuhören und doch nicht verstehen

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-75 Min. (Vorbereitung: 15-25 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde, Predigtvorbereitung
Redaktion: echt.
Benötigte Materialien: Bilder berühmter Persönlichkeiten, Kleine Kärtchen (für jeden je ein rotes, ein grünes und ein gelbes)
Bibelstelle: Johannes 6,66-71

Bibelarbeit zu Joh 6,66-71: Micha Diekmeyer erläutert zunächst die Vorgeschichte und erklärt anschließend den Text versweise. Anschließend geht er auf das Bekenntnis des Petrus ein und fordert dazu heraus, sich damit auseinander zu setzen und sich der Konsequenzen bewusst zu werden.
Im Methodenteil geht es darum, Position zu beziehen.


Vorschau:

1. Erklärungen zum Text

Du bist ein Nachfolger Jesu und kannst mit diesem Bekenntnis, das Petrus ausspricht, eine wichtige Erkenntnis machen. Jesus sagt etwas und die meisten, die es hören, schließen von dem Gehörten auf den, der es gesagt hat. Sie missverstehen das Gehörte. Es erscheint ihnen barbarisch, unangemessen und hart! Sie schlussfolgern, dass sie einer Person, die so etwas sagt, nicht ihr Vertrauen schenken möchten und entscheiden sich gegen Jesus.
Petrus dagegen glaubt, dass Jesus der Heilige Gottes ist. Er erkennt, dass es ihm nicht zusteht, über das, WAS Jesus sagt, zu richten, weil er erkennt, WER es sagt. An diesen Heiligen Gottes hängt er sich, auch wenn er nicht immer alles versteht. (…)

3. Methodik für die Gruppe

3.1 Einstieg

Druckt auf Din A4 Papier Fotos von bekannten Persönlichkeiten. Jeder bekommt 3 Kärtchen in den Farben rot, gelb und grün. Nun geht es darum sich zu den Persönlichkeiten zu positionieren. Dazu zeigt der Gruppenleiter nacheinander die Fotos und fordert die Teilnehmer dazu auf, die Person zu bewerten. Kriterien dafür können sein:

  • Dinge, die der Mensch gesagt oder getan hat.
  • Der Gesamteindruck, den die Person auf einen macht.

Um sich zu positionieren, hält jeder ein farbiges Kärtchen hoch, dass seine Haltung der Person gegenüber ausdrückt:

  • rot = mag ich nicht, finde ich unsympathisch, hat Dinge gesagt oder getan, die mir nicht passen
  • gelb = positive wie negative Eigenschaften halten sich die Wage, so lala, ist mir gleichgültig
  • grün = mag ich, finde ich sympathisch, hat Dinge gesagt oder getan, die ich unterstütze

(…)

Johannes 6 beginnt mir der Speisung der 5000. Die Menschen suchen Jesus, der nach der Speisung auf die gegenüberliegende Seite des Sees über das Wasser gegangen war. In Kapernaum finden sie ihn. Nun setzt Jesus zu der sogenannten „Brotrede“ an und passend zum Thema nutzt er die Speisung als Aufhänger. Jesus spiegelt seinen Zuhörern, dass sie die Zeichen (Wunder) zu oberflächlich betrachten. Die Menschen sehen einen Mann, der ihnen auf wundersame Weise ihren Hunger stillen kann. Doch Jesus will ihnen viel mehr ermöglichen. Er will ihnen nicht nur ihren täglichen Hunger stillen, sondern den Hunger nach Versöhnung mit Gott und ihnen dadurch ewiges Leben ermöglichen.

(…)

2. Bedeutung für den heutigen Hörer

Du bist ein Nachfolger Jesu und kannst mit diesem Bekenntnis, das Petrus ausspricht, eine wichtige Erkenntnis machen. Jesus sagt etwas und die meisten, die es hören, schließen von dem Gehörten auf den, der es gesagt hat. Sie missverstehen das Gehörte. Es erscheint ihnen barbarisch, unangemessen und hart! Sie schlussfolgern, dass sie einer Person, die so etwas sagt, nicht ihr Vertrauen schenken möchten und entscheiden sich gegen Jesus.
Petrus dagegen glaubt, dass Jesus der Heilige Gottes ist. Er erkennt, dass es ihm nicht zusteht, über das, WAS Jesus sagt, zu richten, weil er erkennt, WER es sagt. An diesen Heiligen Gottes hängt er sich, auch wenn er nicht immer alles versteht. (…)

3. Methodik für die Gruppe

3.1 Einstieg

Druckt auf Din A4 Papier Fotos von bekannten Persönlichkeiten. Jeder bekommt 3 Kärtchen in den Farben rot, gelb und grün. Nun geht es darum sich zu den Persönlichkeiten zu positionieren. Dazu zeigt der Gruppenleiter nacheinander die Fotos und fordert die Teilnehmer dazu auf, die Person zu bewerten. Kriterien dafür können sein:

  • Dinge, die der Mensch gesagt oder getan hat.
  • Der Gesamteindruck, den die Person auf einen macht.

Um sich zu positionieren, hält jeder ein farbiges Kärtchen hoch, dass seine Haltung der Person gegenüber ausdrückt:

  • rot = mag ich nicht, finde ich unsympathisch, hat Dinge gesagt oder getan, die mir nicht passen
  • gelb = positive wie negative Eigenschaften halten sich die Wage, so lala, ist mir gleichgültig
  • grün = mag ich, finde ich sympathisch, hat Dinge gesagt oder getan, die ich unterstütze

(…)

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  • Autor / Autorin: Micha Diekmeyer
  • © Deutscher EC-Verband