Wie kann die erste Begegnung mit Jesus aussehen?

Überlegungen und Hilfen zur methodischen Gestaltung einer ersten Begegnung mit Jesus

Warum sollen Jugendliche überhaupt öffentlich auf die Einladung zum Glauben reagieren?

Jugendliche zeigen gern, was ihnen wichtig ist. Sicher ist es in unserer schnelllebigen Zeit schwierig, Entscheidungen zu treffen, die ein ganzes Leben betreffen. Dennoch wollen wir Jugendliche dazu ermutigen. Was daraus wird, liegt in Gottes Hand. Aus folgenden Gründen ermutigen wir Jugendliche zu einer konkreten Reaktion:

1. Das öffentliche Bekenntnis entspricht dem Wesen des christlichen Glaubens

In unserer Gesellschaft wird Religion häufig als Privatsache angesehen. Doch das Evangelium zeigt: Die Nachfolge Jesu ist immer auch eine soziale und damit öffentliche Angelegenheit. Es gehört nicht nur in den persönlichen Bereich und ist erst recht keine Privatsache.

2. Das öffentliche Bekenntnis hilft zur Gemeinschaft

Der Glaube an Jesus ist immer Gemeinschaftssache. Wer Jesus nachfolgt, braucht dazu die Gemeinschaft mit anderen Glaubenden. Eine wahrnehmbare Reaktion auf die Einladung zu Jesus hilft, Menschen zu begleiten und ihnen in der Gemeinde geistliche Heimat zu geben.

3. Was passiert beim öffentlichen Aufruf?

In der Verkündigung laden wir ausdrücklich dazu ein, das Gebet als einen Beginn der Beziehung mit Gott zu verstehen. Bei Jugendwochen erleben wir, dass etwa ein Drittel derer, die nach vorne kommen, diesen Schritt als einen Beginn des Glaubens an Jesus verstehen. Ein zweites Drittel sieht darin eine Erneuerung des Glaubens. Das dritte Drittel kommt, um konkrete Lebensfragen anzusprechen oder auch, um einfach für sich beten zu lassen.

Möglichkeiten, wie die erste Begegnung mit Jesus gestaltet werden kann

Es gibt viele Möglichkeiten, wie eine erste Begegnung mit Jesus aussehen kann. Natürlich ist es zuerst eine Sache des Herzens. Ein Jugendlicher kann die Beziehung mit Jesus ganz unspektakulär mit einem einfachen Gebet in seinem Herzen beginnen. Aber vielleicht hilft auch eine der folgenden konkreten Gestaltungsmöglichkeiten.

1. Die Einladung zum Kreuz

Die Einladung zum Treffpunkt Kreuz ist eine hilfreiche Möglichkeit, Menschen zu helfen, aus der Masse herauszutreten, und ihr Ja zu Jesus Christus öffentlich und fröhlich zu bekennen. Das Kreuz ist und bleibt das Markenzeichen von Jesus. Gerade auch für junge Menschen, die bereits in christlichen Kreisen unterwegs sind, kann diese Form eine hilfreiche Möglichkeit sein, um für sich Klarheit im Blick auf Jesus zu schaffen. Viele Menschen sind in christlichen Kreisen unterwegs, ohne jemals eine Beziehung zu Jesus zu beginnen. Diese Form kann eine geeignete Möglichkeit sein, um das zu ändern. Dabei hilft ein Kreuz, das irgendwo im Raum positioniert ist und an dem sich Jugendliche gemeinsam mit Mitarbeitern zu einem ersten Gebet treffen.

2. Sich an Jesus festmachen

Jugendliche können einen Wollfaden an ein Kreuz binden und sich so symbolisch an Jesus festmachen. Besonders eindrücklich ist es, wenn diese Wollfäden noch eine Zeit lang am Kreuz bleiben und verdeutlichen, dass Jugendliche mit Jesus begonnen haben.

3. Symbolische Handlungen

Symbolische Handlungen sind bei Jugendlichen beliebt und helfen eine erste Begegnung mit Jesus zu gestalten. Vielleicht ist es der Stein, den ich ans Kreuz legen kann, um sinnbildlich meine Schuld bei Jesus abzugeben. Vielleicht ist es das kleine Herz, das ich in Empfang nehme und das mir deutlich macht: Ich bin von Gott unendlich geliebt. Auch die Schatzkiste am Kreuz, aus der ich einen goldenen Stein nehmen kann, hilft, um deutlich zu machen: Ich habe Jesus als Schatz für mein Leben entdeckt. Vielleicht ist es auch der Briefkasten am Kreuz, in den ich einen kleinen ersten Brief an Jesus schreibe. Auch die Kerze, die ich am Kreuz anzünde, kann Symbol dafür sein, dass mir ein Licht aufgegangen ist und ich Jesus entdeckt habe.

Hier gibt es viele kreative Möglichkeiten. Wichtig ist, dass das Ziel vor Augen bleibt: Wir wollen Jugendlichen helfen, diese erste Begegnung mit Jesus zu gestalten. Die Aktion an sich muss dieser Sache dienen.

4. Der persönliche Segenszuspruch

Ein persönlicher Segenszuspruch kann die erste Begegnung mit Jesus zu einem besonderen Ereignis machen. Durch Handauflegung oder ein Salbkreuz in die Hand oder auf die Stirn des Jugendlichen kann deutlich werden: Du gehörst zu Jesus.

Vorbemerkungen

„Warum zu Jesus einladen?“ ist die erste Einheit von „testify – dein Leben bezeugt Jesus“, einem Kurs, der die Teilnehmenden befähigt, in ihrem Alltag von Jesus zu erzählen. Er bietet dazu theologische Grundlagen, vertiefende Themen sowie praktische Methoden und Aktionen.

Diese Einheit funktioniert auch eigenständig. Wenn ihr euch mit dem Thema Zeuge sein / Evangelisation („to testify“ heißt übersetzt „bezeugen“) näher beschäftigen wollt, dann solltet ihr auch die anderen Einheiten von testify machen. testify besteht aus 5 bis 15 Einheiten. 5 BASE-Einheiten bilden das Fundament und vermitteln die wichtigsten Grundlagen. Sie sind das „Pflichtprogramm“. Bis zu 10 PLUS-Einheiten stehen optional bereit. Sie vertiefen die Inhalte und lassen sie noch praktischer werden. So wird der Kurs unkompliziert zu einem individuellen Programm, das genau auf eure Themen, Fragen und Bedürfnisse zugeschnitten ist.

„testify – dein Leben bezeugt Jesus“ von Jan Edler und Tobi Liebmann ist als Buch und E-Book in Zusammenarbeit mit truestory bei buch+musik ejw-service gmbh erschienen und überall im Buchhandel erhältlich, aber auch unter direkt bei truestory und bei buch+musik. –> Hier kannst du dir die Leseprobe ansehen und die Themen entdecken.

App

Zu testify gehört auch eine App, in der Aufgaben für die Teilnehmenden, Spiele, Bibelverse und verschiedene Tools zu finden sind. Es ist eine Webapp und damit von jedem mobilen Gerät aus einfach im Browser aufzurufen. Du findest sie unter www.testifyapp.de. Am besten schickst du den Teilnehmenden den Link direkt. Speichert euch die Website als Lesezeichen auf dem Handy – dann habt ihr immer direkten Zugang. Hinweis: Für diese Einheit dürft ihr die App nutzen. Um den Rest der App zu verstehen und nutzen zu können – holt euch den ganzen Kurs testify!

Farben

Um dir die Vorbereitung und Durchführung der Einheit zu erleichtern, haben wir große Teile der Einheit so geschrieben, dass du sie einfach vorlesen kannst. Diese Abschnitte sind farbig geschrieben. Natürlich musst du die Texte nicht unbedingt so vorlesen, wie sie abgedruckt sind. Du darfst dich sehr gern auch darauf vorbereiten, völlig frei deine eigenen Worte und Formulierungen zu verwenden. Mach es zu deinem Ding!

Zwischen den farbigen gibt es auch schwarz geschriebene Texte. Sie sind als Unterstützung für dich gedacht, geben dir hilfreiche Informationen, Orga-Hinweise oder Tipps und werden nicht vorgelesen.

BASE: Warum zu Jesus einladen?

Material: je 1 Handy für 2–3 Teilnehmende oder den Download zu dieser Einheit (einmal pro Person ausdrucken); dick schreibende Stifte, Notizzettel in 3 verschiedenen Farben, 3 größere Zettel in denselben Farben, weitere größere Zettel in einer vierten Farbe, 3 Bögen Flipchartpapier; ggf. Bibeln, 3 Pinnwände, Pinnadeln, pro Person 3 Klebepunkte

Ziel: Die Teilnehmenden fangen an, über Evangelisation nachzudenken, begegnen biblischen Grundlagen und setzen sich mit ihren eigenen Emotionen, Antreibern und Herausforderungen auseinander.

Begrüßung (2 min)

Begrüß die Teilnehmenden und mach sie heiß auf die Stunde. Dabei kannst du folgende Infos (in deinen eigenen Worten und auf deine Gruppe angepasst) einfließen lassen:

Heute werden wir uns mit einem wichtigen und intensiven Thema beschäftigen.
Es geht darum, sich Gedanken darüber zu machen, wie wir Jesus in unserem Leben bezeugen können, und was dieser Gedanke in uns auslöst.
Dabei sind deine Rückfragen, Zweifel und Herausforderungen genauso willkommen wie deine Erfolgsgeschichten. Du darfst hier komplett ehrlich sein! Dann bringt es dich und uns als Gruppe richtig weiter.
Wir machen das als Vorbereitung für truestory (oder eine andere Veranstaltung, bei der Menschen zu Jesus eingeladen werden).

Leite über zum Gebet.

Gebet (2 min)

Bete in eigenen Worten, z. B.:

  • Dank für die Gruppe, das Zusammensein und die Chance, sich mit dem Thema intensiv zu beschäftigen.
  • Bitte für die Gespräche, den gemeinsamen Weg, die Begegnungen und Erlebnisse.
  • Bitte um Durchblick bei schwierigen Fragen und Hilfe bei Herausforderungen.

Aktion (10 min)

Stell den Teilnehmenden die App zum Buch vor und hilf ihnen, falls nötig, sie auf ihrem Handy zu speichern. Teil am besten den Link www.testifyapp.de über einen Messenger und erklär ihnen, wie sie die Seite im Browser öffnen und sie zum Startbildschirm hinzufügen können. Bilde dann Gruppen von zwei oder drei Personen und erklär die Aufgabe.

Wer das Handy hat, stellt einer anderen Person eine Frage und markiert sie. Wer geantwortet hat, bekommt das Handy, darf eine Frage auswählen und jemand anderem stellen.

Falls du testify ohne App machen willst, teilst du die Fragen aus. Eine Downloadmöglichkeit dazu gibt es im Buch. Dann erklärst du die Aufgabe folgendermaßen:

Ihr dürft jetzt reihum eine Frage wählen und sie jemand anderem aus der Gruppe stellen. Wer geantwortet hat, stellt die nächste Frage.

Die folgenden Fragen stehen in der App:

  • Wann warst du schon mal so richtig mutig?
  • Wovor hast du am meisten Angst?
  • Was sollen deine letzten Worte vor deinem Tod sein?
  • Was begeistert dich an Jesus?
  • Hast du schon mal jemandem von Jesus erzählt? Wie war das?
  • Warum lebst du mit Jesus?

Gedanke (5 min)

Hatte jemand eine gute Antwort auf die Frage mit den letzten Worten vor dem Tod?

Hier kannst du dir die besten Antworten aus den Gruppen sagen lassen.

Die letzten Worte mancher berühmter Persönlichkeiten sind in die Geschichte eingegangen. Das ist schon etwas Besonderes: Die letzte Botschaft eines Menschen, bevor er aufhört zu leben. Bevor Jesus stirbt, spricht er wichtige letzte Worte am Kreuz. Aber die letzten Sätze, die er auf der Erde sagt, spricht er als Auferstandener vor seiner Himmelfahrt. Je nach biblischem Buch unterscheiden sich die letzten Worte Jesu ein bisschen. Aber sie haben in den ersten drei Evangelien und der Apostelgeschichte alle den gleichen Inhalt: Jesus fordert seine Jünger auf, die gute Nachricht von seiner Auferstehung und der Rettung der Welt allen Menschen weiterzusagen.

Lass vier Teilnehmende je eine der folgenden Bibelstellen laut vorlesen:

„Jesus kam zu ihnen und sagte: ‚Gott hat mir alle Macht gegeben, im Himmel und auf der Erde. Geht nun hin zu allen Völkern und ladet die Menschen ein, meine Jünger und Jüngerinnen zu werden. Tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Und lehrt sie, alles zu tun, was ich euch geboten habe! Seid gewiss: Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt‘“ (Mt 28,18-20 BB).

„Jesus sagte zu den elf Jüngern: ‚Geht in die ganze Welt hinaus. Verkündet allen Menschen die Gute Nachricht‘“ (Mk 16,15 BB).

„Und allen Völkern muss in seinem Namen verkündet werden: ‚Ändert euer Leben! Gott will euch eure Schuld vergeben.‘ Fangt in Jerusalem an! Ihr seid Zeugen für alles, was geschehen ist“ (Lk 24,47-48 BB).

„Aber wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt, werdet ihr Kraft empfangen. Dann werdet ihr meine Zeugen sein – in Jerusalem, in ganz Judäa und Samarien und bis ans Ende der Erde“ (Apg 1,8 BB).

Aktion (30 min)

Reaktionen sammeln (10 min)

Sammelt gemeinsam eure Reaktionen auf diese herausfordernden letzten Worte Jesu.

Emotion

Schreib auf ein großes farbiges Papier das Schlagwort „Emotion“. Teil an alle Teilnehmenden Zettel in der gleichen Farbe wie das Schlagwort aus.

Auf die erste Farbe schreiben wir unsere Emotionen.

Pinn den Zettel mit dem Stichwort „Emotion“ an eine Pinnwand (oder leg ihn auf einem Tisch oder dem Boden aus).

Wie geht es dir, wenn du diese Verse hörst?
Welche Emotionen kommen in dir auf? Motivation, Druck, ein schlechtes Gewissen, Überraschung, Neugier, Überforderung …?

Schreib bitte immer genau eine Emotion gut lesbar auf einen Zettel. Wenn du fertig bist, pinnst du (oder legst du) deine Zettel einfach zu dem Stichwort „Emotion“.

Wenn alle ihre Emotionszettel geschrieben und gesammelt haben, kommt die nächste Kategorie an die Reihe:

Motivation

Schreib auf ein großes farbiges Papier das Schlagwort „Motivation“. Teil an alle Teilnehmenden Zettel in der gleichen Farbe wie das Schlagwort aus.

Auf die zweite Farbe schreiben wir, was uns motiviert.

Was motiviert dich ganz persönlich, andere Menschen zu Jesus einzuladen?
Was begeistert dich selbst an Jesus?
Wann fällt es dir leicht, wann bist du besonders motiviert und woran liegt das dann?

Schreib bitte immer genau eine Motivation gut lesbar auf einen Zettel. Wenn du fertig bist, pinnst du (oder legst du) deine Zettel einfach zu dem Stichwort „Motivation “.

Wenn alle ihre Motivation(en) auf Zettel geschrieben und gesammelt haben, machst du mit der letzten Kategorie weiter:

Entmutigung

Schreib auf ein großes farbiges Papier das Schlagwort „Entmutigung“. Teil an alle Teilnehmenden Zettel in der gleichen Farbe wie das Schlagwort aus.

Auf die Zettel der letzten Farbe schreiben wir, was uns entmutigt und daran hindert, Menschen von Jesus zu erzählen.

Was entmutigt dich, wenn du daran denkst, andere zu Jesus einzuladen?
Was sind deine Sorgen?
Was hast du schon Negatives erlebt?
Welche Hindernisse stehen dir im Weg und welche Herausforderungen siehst du dabei?

Schreib bitte immer genau eine Entmutigung gut lesbar auf einen Zettel. Wenn du fertig bist, pinnst du (oder legst du) deine Zettel einfach zu dem Stichwort „Entmutigung“.

Hinweis: Du kannst die drei Schritte auch zusammenfassen und gleich die Zettel aller drei Farben austeilen. Einfacher und gründlicher wird es aber, wenn ihr die Schritte hintereinander macht.

Reaktionen sortieren (5 min)

Sortiert jetzt die gesammelten Zettel der drei Farben. Je nach Gruppengröße könnt ihr das als gesamte Gruppe für jeden Bereich nacheinander machen, oder euch in drei Kleingruppen aufteilen und die drei Bereiche gleichzeitig sortieren. Jeder Bereich wird danach mit der folgenden Methode sortiert:

Stellt euch gemeinsam vor die Zettel eines Bereichs. Jede/jeder darf nun Zettel verschieben und gruppieren, wie sie/er es für richtig hält. Dabei darf nicht gesprochen werden. Es darf auch nicht eine Person allein sortieren, sondern nach jeder Sortieraktion ist eine andere Person an der Reihe. Wenn es eine offensichtliche Meinungsverschiedenheit gibt, merkt sie euch für die anschließende Gesprächsphase.

Reaktionen zusammenfassen (5 min)

Nehmt als ganze Gruppe die sortierten Bereiche in den Blick und findet gemeinsam Überschriften für die zusammensortierten Begriffe. Das kann ein verbindender Überbegriff sein oder einer der Begriffe, der auf einem der Zettel steht und diese Gruppe innerhalb des Bereichs gut beschreibt.

(So könnten z. B. „Angst vor Rückfragen“, „Ich weiß keine Antworten“ und „Ich verstehe selbst nicht alles“ zusammengefasst werden mit „fehlendes Wissen“.)

Schreib die Überbegriffe auf größere Zettel einer neuen Farbe und leg sie zu den Zetteln, die sie zusammenfassen.

Reaktionen priorisieren (5 min)

Sortiert die Überbegriffe, die ihr gefunden habt (nur die Überbegriffe, nicht alle einzelnen Zettel!) nach der Wichtigkeit für euren Umgang mit dem Thema:

Jede Person hat pro Bereich drei Klebepunkte (oder Striche mit dickem Stift), die sie auf die drei Überbegriffe klebt, die die besten Antworten auf die folgenden Fragen sind:

(Emotionen) Welche Emotion empfinde ich am stärksten? Welche Emotion prägt mein Verhältnis zu Evangelisation am stärksten?

(Motivation) Welche Motivation ist (oder wäre) für mich der stärkste Antrieb, um andere zu Jesus einzuladen?

(Entmutigung) Welche Entmutigung hindert mich am stärksten daran?

In kleineren Gruppen mit älteren Teilnehmenden könnt ihr den Prozess auch gemeinsam im Gespräch durchführen. Wenn der Sortierprozess beendet ist, halt das Ergebnis fest. Schreib die Überbegriffe zu jedem Bereich in der gewerteten Reihenfolge jeweils auf ein eigenes Flipchartpapier. Wenn ihr mit Klebepunkten oder Abstimmung gearbeitet habt, könnt ihr die Anzahl der Stimmen dazuschreiben. Wenn es euch möglich ist, hängt die Paper für die Zeit, in der ihr testify macht, auf. Sie erinnern euch dann immer an eure Emotionen, Motivatoren und Entmutigungen.

Reaktionen zusammenfassen (5 min)

Fass für alle die gesammelten Inhalte nochmal zusammen:

Jesus beauftragt uns, andere Menschen zu einem Leben mit ihm einzuladen.
Das hat bei uns folgende Emotionen ausgelöst:

(Lies die gesammelten Überbegriffe der Emotionen vor.)

Wir haben gemerkt, dass es Vieles gibt, was uns motiviert von Jesus zu erzählen:

(Lies die gesammelten Überbegriffe der Motivationen vor.)

Aber wir merken auch, dass es Herausforderungen gibt, die uns davon abhalten:

(Lies die gesammelten Überbegriffe der Entmutigungen vor.)

Wir hören jetzt Statements von ein paar Leuten, die unterschiedliche Erfahrungen damit gemacht haben, andere zu Jesus einzuladen.

Kleingruppe (8 min)

Setzt euch nochmal kurz in den Gruppen vom Anfang zusammen. Hört euch die Statements zur persönlichen Evangelisation aus der App an.

In der App erzählen verschiedene Personen positive und negative Erlebnisse, die sie beim persönlichen Einladen hatten. Wenn ihr die App nicht nutzt, erzählt euch gegenseitig aus eurer eigenen Erfahrung mit dem Thema. Achtet darauf, dass ihr ehrlich beides berichtet: Erfolge und Misserfolge.

Redet kurz über die folgenden Fragen zu den Statements:

In welchem Statement findest du dich am meisten wieder?
Wie geht es dir, nachdem ihr so viele Emotionen aus der Gruppe gesammelt und die Statements gehört habt?
Wie findest du es, dass sich eure Gruppe in den nächsten Wochen mit dem Thema Evangelisation beschäftigen wird?

Abschluss (2 min)

Heute haben wir herausgefunden, wie es uns mit dem Thema „Evangelisation“ geht. Was es bei uns auslöst, was uns motiviert, was uns davon abhält.
In den nächsten Wochen werden wir mit testify viele unserer Gedanken von heute aufgreifen und weiterdenken. Wir werden herausfinden, was uns motiviert, was wir gegen die Entmutigungen tun und wie wir die Herausforderungen meistern können.

Gehrausforderung (2 min)

Zum Ende der Stunde gibt es noch eine Gehrausforderung, also eine Challenge, die dich herausfordert, rauszugehen und das, was wir hier gemeinsam lernen, in deinem Alltag umzusetzen. Eben eine „Geh raus Forderung“.

Diese Challenge ist noch super easy: Frag dich bei allen Menschen, denen du diese Woche begegnest, wie Jesus diesem Menschen helfen könnte. Warum denkst du, sollte dieser Mensch Jesus kennenlernen?

Wenn sich aus deiner Frage ein Gespräch ergibt – go for it. Aber das muss auch noch nicht sein. Wichtig ist in deiner ersten Challenge, dass du dir mal die Frage stellst, warum die Menschen in deiner Umgebung Jesus brauchen.

Diese Gehrausforderung gibt es in der App als kleines Bild. Öffne das Bild und lege es dir für die nächste Woche als Hintergrund- oder Sperrbildschirmbild fest. Dann wirst du immer wieder daran erinnert.

Wie geht’s weiter? (5 min)

Hoffentlich hat euch diese Einheit geholfen, euch mit dem Thema Evangelisation und allen dazugehörigen Emotionen, Antreibern und Herausforderungen auseinanderzusetzen.

Wenn ihr euch weiter mit dem Thema beschäftigen wollt, dann nehmt diese Einheit doch als Startschuss, um euch als Gruppe mit testify auf den Weg zu machen. So lernt ihr Gottes Gedanken aus der Bibel kennen, begegnet euren Fragen und Ängsten und lernt ganz konkret, wie ihr durch euer Leben und eure Worte auf Gott hinweisen könnt.

Wenn du die Entscheidung, ob ihr testify weitermachen wollt, mit deiner Gruppe gemeinsam treffen willst, dann stell jetzt hochmotiviert vor, was ihr damit erleben könnt. Stimmt dann ab, wie es weitergehen soll:

Vielleicht habt ihr heute gemerkt, dass es extrem hilft, wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzt, wie wir Jesus im Alltag bezeugen können. Diese Einheit war ein Auszug aus dem Kurs testify. „to testify“ heißt übersetzt „bezeugen“. Dort können wir gemeinsam lernen, wie wir unseren Glauben an Jesus bezeugen können. Nach dieser ersten Einheit würde es in testify mit einem optionalen Zeugnisabend weitergehen. Oder ihr springt zur nächsten BASE-Einheit. Folgende weitere BASE-Einheiten sind in testify enthalten:

Was ist meine Rolle?
Wie rede ich über Jesus?
Was ist das Evangelium?
Wo wirkt Gott durch mich?

Dazu gibt es 10 PLUS-Einheiten, die wir wahlweise dazwischen machen können, um einzelne Themen zu vertiefen.

Wenn ihr also durch diese Kurs-Einheit auf den Geschmack gekommen seid, euch mit diesem Thema weiter zu beschäftigen und schulen zu lassen, dann lasst uns doch mit testify weitermachen!

Egal wie ihr euch entscheidet – wir hoffen, dass euch diese Einheit geholfen und bestärkt hat!
Jan und Tobi

Leitgedanken/Leitverse

Aussage: Angenommen durch Jesus! Deshalb will ich um jeden Preis mit Gott verbunden sein.
Sarg von Jesus, sein voller Einsatz, sein Sterben, sein Möglichmachen, seine Annahme für uns, Zeugnis: Deshalb will ich um jeden Preis mit ihm verbunden sein, Gott ist das, was dich hält, wenn alles wegbricht, …

Aussage: Jesus nachfolgen – Komme was will!

  • mit ihm unterwegs/verbunden sein
  • all in
  • voller Einsatz
  • loslassen, …

Aussage: Kraft seiner Auferstehung!
Durch einen Sarg als Tür in die Kirche gehen. Kirche als Symbol für das Anteilhaben an Gottes Kraft. Selbst der Tod kann uns nicht trennen. Wir leben mit der Perspektive Ewigkeit schon hier und jetzt.

Aussagen aus dem Philipperbrief, die dem inhaltlichen Fokus zugrundeliegen

  • Meine Gefangenschaft hat die Botschaft nicht aufgehalten. Ganz im Gegenteil: die Menschen, die Paulus gefangen gehalten haben, haben erkannt, warum Paulus gefangen wurde: Weil er an Jesus glaubt.
  • Christus ist mein Leben. Am liebsten würde ich jetzt sterben, andererseits habe ich noch eine wichtige Aufgabe, damit auch ihr fest im Glauben bleibt. (Christus ist mein Leben und Sterben mein Gewinn)
  • Lasst euch nicht von euren Gegnern einschüchtern: Jesus war Gott, gehorsam bis hin zum Tod. Er erniedrigt sich selbst.
  • Was immer geschehen mag, freut euch, weil ihr zu Gott gehört. Das ist eine tiefe Gewissheit.
  • Wir verlassen uns nicht mehr auf uns selbst, sondern verlassen uns auf Gott. Gegenüber dem Gewinn, dass Christus mein Herr ist, ist alles andere belanglos geworden! Um jeden Preis möchte ich mit Gott verbunden sein. Macht euch keine Sorgen, ihr könnt in jeder Lage zu Gott beten, sagt ihm, wie es euch geht. Und dankt ihm, denn ihr seid mit Christus verbunden!
  • Was zählt, ist dass ich von Gott angenommen bin. Wir haben unsere Heimat im Himmel, wir sind nicht darauf angewiesen, alles, was unser Leben gerade ausmacht, so wichtig zu bewerten und zwanghaft daran festzuhalten.
  • Ich will die Kraft seiner Auferstehung erfahren!! (Aber auch sein Leid mittragen)

RealLIFE Programm

Rahmen:

Audioguide

  • per Handy der TN

Modus

  • Pro Min. geht eine Person los
  • Flexibles Losgehen und Ankommen möglich
  • Jeder geht für sich alleine / Kleine Gruppe sind aber möglich

Mitarbeitende

  • zusätzliche Personen für die Seelsorge am Ende des Weges
  • 1 Person am Checkpoint
  • 1-2 Personen am Check in
  • je Station mind. 1 Person

Stationen:

Im Downloadbereich gibt es ein Dokument mit den Texten des jeweiligen Audiotracks. Hier nur die Kurzbeschreibungen der Stationspunkte.

Station 1: Checkpoint

  • Backstein/Ziegelstein als Eintrittskarte aushändigen (Erleben eine Last zu tragen / Unangenehm) TN-Zahlen dadurch kontrollieren z. B. an jeder Station gibt es max. 60 Backsteine zum frei rausgeben
  • Wegbeschreibung zum Ankommen
  • 15-30 Min. Wegziel: Ankommen auf dem Friedhofsvorplatz / Stein ablegen

Station 2: Check in

  • Audioguide aushändigen und für technische Funktionen sorgen –> Hinweis beim Aushändigen: ihr seid solo unterwegs, macht es für euch oder maximal zu zweit, nicht in großen Gruppen.
  • Erhalten Friedhofsplan / Wegplan und Schreibzeug inkl. Unterlage / beim Schreibzeug
  • Offene Frage: Kommt jemand ohne Stein, bekommt er mit dem Audiogerät dann direkt einen ausgehändigt, den er dann auch gleich wieder ablegen kann?

Station 3: Blick auf Kreuz

  • Bei Punkt, wo Blick aufs Kreuz gut ist, stehen bleiben, dort Audio hören;
  • Der Punkt sollte markiert sein (auf dem Schild dazu sollte stehen, in welche Richtung sie blicken sollen)
  • Lediglich Erinnerung, keine extra Aktion

Station 4: Lebensinhalt

  • Stifte, Zettel, Schreibunterlage (bekommen sie schon zu Beginn mit)
  • Schreibe Sachen drauf, die dir wichtig sind.

Station 5: Loslassen

  • Vor einem der großen Mülleimer

Station 6: Alles weg? Feld namenloser Gräber 

  • Bei einem Ort von namenlosen Urnengräbern

Station 7: Grabrede

  • Ausgabe von Stiften, Zettel, Unterlage, Briefumschläge zum Mitnehmen
  • Eine eigenen Grabrede über sich selber schreiben
  • Bei finanziellen Spielraum wollen wir die Briefe zentrale ein paar Wochen später an sie versenden

Themensammlung zu Dingen, Kräften, Mächten, wo wir das Gefühl haben: Die sind nicht von dieser Welt! Konkrete Inhalte des Themenpakets siehe einzelne Einheiten und Bausteine.

Das Wort „Segnen“ stammt, wie das „Signieren“, vom lateinischen „signare“ („etwas unterzeichnen, mit einer Unterschrift versehen“) Der Segen Gottes ist mehr als ein guter Wunsch. Er bedeutet: Gott setzt seine Unterschrift unter dein Leben. Er sagt bedingungslos JA zu dir und ist in Höhen und Tiefen des Lebens an deiner Seite. Dieser Segen hinterlässt Spuren- in einem Leben, aber auch an Orten.

Nicht nur in der Kirche kann etwas vom Segen sichtbar werden, sondern auch beim Metzger, am Kindergarten, im Wald oder in einem Hinterhof. #BlessingPlaces verbindet Orte mit segensvollen Gedanken und bringt Menschen innerlich und äußerlich in Bewegung. Grundlage der #BlessingPlaces-Tour ist eine Google-Maps-Karte, auf der die entsprechenden Orte markiert und beschriftet sind. Diese Plätze können dann ganz individuell und zeitlich unabhängig von allen besucht werden, die den Link zur Karte haben.

#BlessingPlaces- Touren können dabei unterschiedlichen Charakter haben: sie können für Gruppen oder für Einzelpersonen ausgelegt sein, für Familien, Jugendliche oder Erwachsene. Es gibt #BlessingPlaces mit spielerischem Charatkter, bei denen man kleine Rätsel oder Aufgaben lösen muss – und andere, die eher meditativ und nachdenklich ausgerichtet sind. Wichtig: Immer ist der Inhalt mit den Orten verbunden und immer geht es um Gedanken und Geschichten, die der Seele gut tun. #BlessingPlaces wurde von Mitgliedern des jugonet-Redaktionsteams entwickelt. Du findest alle aktuellen Touren auf dieser Homepage. Wenn du eigene #BlessingPlaces entwickelt hast, dann melde dich gerne und wir nehmen sie mit auf. Auch über Rückmeldungen zu den bestehenden #BlessingPlaces freuen wir uns!

Und so entwickelst du eigene #BlessingPlaces:

  • ENTWEDER du beginnst mit den Orten: welche interessanten, vielleicht auch unbekannten Plätze gibt es bei euch? Was hat interessante Geschichte oder weckt spannende Assoziationen? Dann überlegst du, welche Inhalte dazu passen und was dein Roter Faden sein könnte. Ideen, was spannende Orte und passende Inhalte sein könnten findest du in der angehängten Datei.
  • ODER du überlegst, welche Inhalte und Geschichten du vermitteln möchtest und suchst danach die passenden Orte
  • Inhaltlich geht’s bei #BlessingPlaces immer um Mutmachendes, Segensreiches. In der Regel ist an irgendeiner Stelle tatsächlich ein Segen eingebaut – schriftlich, als Video oder als Link auf segen.jetzt
  • Dann erstellst du die Karte – die technischen Hinweise hast du in der angehängten Datei
  • Letzter Schritt: Veröffentlichung. Überlege dir, wie und wo du deine #BlessingPlaces-unters Volk bringen kannst. Nutze auch ungewohnte und neue Wege – digtal und analog (Homepages, whatsapp-Nachrichten, Postkarten drucken, Zeitungsartikel, Flyer bei der Tourist-Information…)

In den angehängten Dateien findest du auch eine Vorlage, wie du #BlessingPlaces mit einer Jugendgruppe selbst erstellen kannst. Das Konzept wurde erfolgreich mit einer TRAINEE-Gruppe erprobt.

Aufgrund der aktuellen Situation haben wir hier ein paar Materialien zusammengestellt, die mit Krieg und Frieden zusammenhängen. Wir hoffen euch können die Einheiten und Bausteine für die Arbeit vor Ort mit der Zielgruppe helfen.

Wenn wir für die Kinderstunde einkaufen, bei Freizeiten essen, mit dem Auto oder der Bahn unterwegs sind, im Gruppenraum die Heizung aufdrehen – dann entstehen Treibhausgase. Denn Energie muss gewonnen werden, Rohstoffe verarbeitet und der Müll entsorgt werden. Bei einer schöpfungsgerechten Jugendarbeit versuchen wir diese Emission zu vermeiden, zu reduzieren oder zu kompensieren. Warum? Die hohe Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre trägt stark zum Klimawandel bei, der schon heute massive Auswirkung auf Menschen und die Umwelt hat.

Vermeiden und Reduzieren

Kompensieren reicht bei Weitem nicht, um die schlimmen Folgen des Klimawandels abzuwenden. Es ist höchste Zeit unseren hohen Energieverbrauch gezielt und systematisch zu reduzieren. Wie das geht? Informiert euch hier über Zusammenhänge und Handlungsmöglichkeiten rund um den Klimawandel.

Treibhausgase, die durch eure Jugendarbeit entstehen, und unvermeidbar sind, könnt ihr kompensieren:

Kompensieren

Eine bestimmte Menge an Treibhausgasen wird an einem Ort ausgestoßen. Dafür werden in einem Klimaschutzprojekt an anderer Stelle Emissionen mit der mindestens gleichen Klimawirksamkeit vermieden. In der Summe bleiben die weltweiten Treibhausgasemissionen also gleich – die ausgestoßenen Gase werden „ausgeglichen“.

Das Prinzip der Kompensation funktioniert, weil es für das Klima keine Rolle spielt, wo Treibhausgase ausgestoßen oder eingespart werden. Entscheidend ist die Konzentration von klimawirksamen Gasen insgesamt in der Atmosphäre. Das unterscheidet den Klimawandel von anderen, lokal begrenzteren Umweltproblemen wie beispielweise Wasser- oder Luftverschmutzung.

Allerdings: Der Ausgleich entstehender Emissionen trägt zwar zum Klimaschutz bei, reicht aber nicht aus. Notwendig ist eine massive Reduktion der globalen Treibhausgasemissionen. Für uns bedeutet das, erst zu schauen, welche Emissionen wir vermeiden können. Dann, welche wir reduzieren können. Und erst im letzten Schritt, welche unvermeidbaren Emissionen wir kompensieren.

Praktisch funktioniert Kompensation über so genannte „Zertifikate“. Ein Zertifikat entspricht in der Regel einer Tonne CO2. Wer ein solches Zertifikat besitzt oder erwirbt, ist gewissermaßen berechtigt, eine Tonne Treibhausgase auszustoßen. Man spricht daher auch von „Emissionsrechte“.

Für die Beurteilung von Kompensationsanbietern und -angeboten sollten eine Reihe von Kriterien berücksichtigt werden, die sicherstellen, dass tatsächlich ein Ausgleich der entstandenen Emissionen in voller Höhe stattfindet und die Kompensationsprojekte einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten. Denn gleicht eine Kompensation zwar Emissionen aus, hat aber auch schädliche soziale oder ökologische Auswirkungen, so wird aus dem Beitrag zum Klimaschutz schnell eine Ursache neuer Umwelt- und Entwicklungsprobleme.

Was kompensieren?

Kompensieren kann jeder Mensch, jede Organisation und jede Gemeinde – das Angebot steht allen Interessierten offen. Beispiele für mögliche Kompensationen sind der CO2-Ausstoß von Reisen (Bus, Bahn, Flug), aber auch der unvermeidbare Schadstoffausstoß von Veranstaltungen (Energie, Mobilität, Mahlzeiten, Papier, Druck, Website).

Ihr könnt die Aktivitäten in eurer Jugendarbeit beispielsweise bei der Klima-Kollekte kompensieren:

Klima-Kollekte

Die Klima-Kollekte garantiert, dass der Betrag, der für die Kompensation eigener Emissionen bezahlt wird, dafür verwandt wird, die Menge an CO2 im Rahmen der Klimaschutzprojekte auszugleichen. Die Ausgleichzahlungen werden gezielt in emissionsmindernde und zudem armutsreduzierende Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern investiert und helfen dort dabei, den Ausstoß von klimaschädlichen Gasen zu verringern. Damit verringern die Projekte nicht nur den Ausstoß von Treibhausgasen, sondern sie verbessern auch die Lebensqualität der lokalen Bevölkerung und tragen zur nachhaltigen Entwicklung vor Ort bei.

Die Klima-Kollekte gGmbH ist ein CO2-Kompensationsfonds christlicher Kirchen in Deutschland. Besonderheit ist, dass der Ausgleich von CO2-Emissionen durch Klimaschutzprojekte kirchlicher Organisationen oder ihrer Partner in Entwicklungsländern geschieht.

Wie kompensieren?

Den Beitrag zum Ausgleich der verursachten Emissionen direkt anhand eines CO2-Rechners ermitteln. Trotz der Verwendung von wissenschaftlichen Standards und exakter Berechnung, greifen Rechner auch auf Durchschnittswerte zurück; diese können u.U. von den tatsächlich verursachten Emissionen und ihrer Klimawirkung in ihrer genauen Höhe abweichen.

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Es kann sehr schwer sein, angesichts des Leidens in der Welt zu beten. Wo soll man nur anfangen? Was kann man sagen? Da es den Engagierten bei Tearfund Deutschland oft genau so ergeht, haben sie einen Gebetsleitfaden entwickelt, der euch eine Starthilfe geben kann.

In dem Leitfaden findet ihr Gebete der Dankbarkeit, Klage und Hoffnung: für die gesamte Schöpfung, für unsere globalen Mitmenschen und für Politiker und Politikerinnen.

Hier könnt ihr den Gebetsleitfaden Für das Klima beten (PDF) herunterladen.

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Interview mit mehreren Personen zum Thema Engel zu den Fragen: Gibt es deiner Meinung nach Engel? Wenn ja, wie sehen sie aus? Hast du schon mal einen Engel erlebt?

Dieses Escape Game wurde im Rahmen der Influencer-Kampagne fürs CHRISTIVAL22 entwickelt. Es ist Teil der CHRISTIVAL-Box.

One Paper Escape Games sind eine ganz neue Kategorie im Genre der Escape Games. Auf dem DIN-A4 Blatt ist fast das ganze Escape Game und es werden nur noch wenige Utensilien zusätzlich benötigt. Dazu ist es auch ein flexibles „Kleingruppen Live Escape Game“, bei dem mehrere Teams, parallel in einem Raum die gleichen Rätsel in ca. 90 Minuten lösen. Je nach Personenanzahl wird das Material häufiger zur Verfügung gestellt.

Alter: Ab 12 Jahre
Spieleranzahl: 3 – 4 Personen pro Team
Empfehlung: höchstens 2 Teams pro Spielleitung
Dauer:

  • Vorbereitung zu Hause: ca. 30–45 Minuten je Team
  • Aufbau vor Ort: ca. 30–45 Minuten
  • Spieldauer: ca. 90 Minuten

Raumanforderungen:
Es handelt sich um ein portablesundunaufwendiges LiveEscapeGame. Für alle Teams muss ausreichend Platz sein. Je größer und leerer der Raum, desto mehr Teams können gleichzeitig spielen. Tischgruppen mit Stühlen für jedes Team können sehr hilfreich sein, alternativ können die Spielenden denfreienBoden nutzen. Der Raum benötigt unbedingt eine Freifläche wo die Umschläge und Taschen/Kisten der Reihe nach platziert werden können und stabiles Internet über WLAN bzw. guten Mobilnetzempfang.

Herangehensweise

Zuerst ist es hilfreich, wenn du dich näher mitdemRahmen des Escape Games beschäftigst. Lies dir also die betreffende Bibelstelle (Philipper 2,1–7) durch. Überlege dir anschließend, was dir an der Bibelstelle wichtig ist und welche Botschaft darin steckt, die du den Teilnehmenden vermitteln möchtest. Sieh dir auch das Video am Ende des Games an, damit du weißt, was dort gesagt wird.

Besorge sämtliche Materialien, die auf der „Materialliste“ stehen. Im Idealfall sprecht ihr euch im Teamdrei bis vier Wochen vorher ab, wer welches Material besorgen kann undwasnoch besorgt werden muss. Denke daran, dass du viele Materialien entsprechend der Personen- und Teamanzahl benötigst. Einige Gegenständewerden allerdings erst für den „Aufbau vor Ort“ benötigt und sind dort möglicherweise schon vorhanden. Diese Dinge musst du also nicht extra im Voraus besorgen.


Wenn du die erforderlichen Materialien besorgt hast, kannst du mit den „Vorbereitungen zu Hause“ beginnen. Vorher solltest du jedoch das Kapitel „Lösungswege“ mit der Erklärung der Rätsel gelesen haben. Die Vorbereitungen fallen nämlich leichter, wenn man weiß, wie die einzelnen Rätsel funktionieren.

Nach den „Vorbereitungen zu Hause“ kannst du dich um den „Aufbauvor Ort“ kümmern.

Wenn die Vorbereitungen abgeschlossen sind, lies dir noch einmal sorgfältig das Kapitel „Spieldurchführung“ durch. Dann kann es endlich losgehen!

Die detaillierte Anleitung findest du im Downloadbereich!

Spiele-Entwickler: Ingo Müller, Deutscher EC-Verband „Entschieden für Christus“

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