Anspiel „Back to the Rut“Anspiel „Back to the Rut“

Anspiel „Back to the Rut“

Stundenentwurf

Verband: EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Materialart: Stundenentwurf
Zielgruppe: Kinder (7-11 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: Jungscharleiter
Bibelstelle: Rut 1,1-4

Dieses Anspiel wurde als Rahmengeschichte für die Bibelarbeitsreihe „Back to the Rut“ (Rut 1-4) geschrieben. Es eignet sich für Kinderfreizeiten, um die Themen von Rut in das Heute der Kinder zu übertragen. Zu jeder Bibelarbeit gibt es vor und nach der biblischen Geschichte (Rahmengeschichte Teil 1 und 2) eine Szene auf dem Bauernhof.


Vorschau:

Dieses Anspiel wurde als Rahmengeschichte für die Bibelarbeitsreihe „Back to the Rut“ (Rut 1-4) geschrieben. Es eignet sich für Kinderfreizeiten, um die Themen von Rut in das Heute der Kinder zu übertragen. Zu jeder Bibelarbeit gibt es vor und nach der biblischen Geschichte (Rahmengeschichte Teil 1 und Teil 2) eine Szene auf dem Bauernhof.

Grundidee: Leonie ist 13 Jahre alt und mit ihrer Mutter auf einem Bauernhof im Urlaub. Ihre Eltern sind getrennt und die Mutter hat einen neuen Freund. Das ist der Onkel von Max, dem der Bauernhof mitgehört. Leonie kommt eigentlich aus der Stadt und findet die Aussicht, die Ferien auf dem Bauernhof zu verbringen ziemlich uncool.
Max ist auch 13 Jahre alt und lebt mit seinen Eltern, seinem Onkel und seinen Großeltern auf dem Bauernhof. Er liebt das Landleben.

Tag 1

Rut 1,1-4

Rahmengeschichte Teil 1

Leonie läuft mit ihrem Handy durch die Gegend und sucht ein Netz. Dabei schaut sie sich nach allen Seiten um.
Leonie: Mann, wo bin ich denn hier gelandet? Mitten in der Pampa. Und es gibt hier noch nicht mal Netzempfang. Wie soll ich die nächsten Tage bloß überleben? Schlimm genug, dass meine Mutter einen neuen Freund hat. Und nun muss der auch noch ein Bauer sein. Ich glaub’s echt nicht.
Max kommt dazu.
Max: Hey du, du musst Leonie sein. Mein Onkel hat mir schon einiges von dir erzählt.
Leonie: Soso, hat er das? Ich kenne ihn ja selbst noch nicht so lange. Und wer bist du?
Max: Ich bin Max. Und ich lebe hier mit meinen Eltern, meinen Großeltern und Onkel Thomas auf dem Bauernhof.
Leonie: Oh Mann, du tust mir echt leid, dass du hier auch noch leben musst. Ich finde es ja schon schlimm genug, einige Tage hier mit meiner Mutter zu verbringen. Aber meine Mutter wollte mich unbedingt dabeihaben. Sie wollte, dass ich ihren neuen Freund besser kennen lerne.
Max: Tja, und was spricht dagegen? Ist doch ’ne gute Idee.
Leonie: Mal ehrlich. Ich könnte jetzt bei meinem Vater sein und mit meinen Freunden abhängen. Die sind gerade alle zu Hause und ich … habe hier noch nicht mal Empfang.
Max: Ach, so schlimm wie du tust, ist es hier wirklich nicht. Du wirst es schon sehen. Am Anfang findet man vieles Neue doof. Aber man kann hier echt viel machen, wenn man sich darauf einlässt. Apropos auf Neues einlassen. Kennst du die Geschichte von Noomi und Rut? Das waren auch zwei Frauen, die sich auf richtig viel Neues einlassen mussten.
Leonie: Nee, ist das ’ne Fernsehsendung?
Max (lachend): Haha, du bist ja witzig…

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  • Autor / Autorin: Claudia Englert
  • © EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg

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