Backstage mit GottBackstage mit Gott

Backstage mit Gott

Andacht

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 5-7 Min. (Vorbereitung: 20 Min.)
Materialart: Andacht
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Bibelstelle: 1. Samuel 16,7

Wir leben in einer Zeit, wo es uns leichtfällt, uns zu verstellen und zu präsentieren. Aber was bleibt, wenn die Scheinwerfer der sozialen Medien aus sind? Gott hat Sehnsucht danach, hinter
die Fassade zu blicken und uns Backstage zu starken Menschen zu machen.


Vorschau:

Kurzbeschreibung

Wir leben in einer Zeit, wo es uns leichtfällt, uns zu verstellen und zu präsentieren. Aber was bleibt, wenn die Scheinwerfer der sozialen Medien aus sind? Gott hat Sehnsucht danach, hinter die Fassade zu blicken und uns Backstage zu starken Menschen zu machen.

 

Neulich bin ich in den Schwarzwald gefahren, um ein paar Stunden zu wandern und die Natur zu genießen. Mal raus aus der Stadt, rein in den dichten Wald, abschalten vom Alltagsstress. Hört sich leichter an, als es war. So Wälder haben nämlich die seltsame Eigenschaft, dass sie noch nie was von mobiler Datenverbindung gehört haben. So hat sich schon nach einigen Minuten das sonderbare Gefühl eingestellt, nicht erreichbar zu sein. Selbst die schnell gemachten Bilder ließen sich einfach nicht in diversen Gruppen verbreiten. Urlaub kann so einsam sein, wenn man ihn nicht teilen kann. Ein kurzzeitiges Gefühl von Panik stieg auf. Würde sich jemand Sorgen machen, wenn ich einen halben Tag nicht online sein würde? Ich hätte zumindest meine Eltern informieren sollen, damit sie nicht die Polizei rufen, wenn jemand über mein Verschwinden nachfragt. Wie schön, als zurück im Tal der kleine smarte Freund wieder anfing zu blinken und zu surren. Ich konnte der Welt mitteilen, dass ich noch lebe.

Wahrscheinlich hatte vor einigen Jahren noch niemand wirklich auf dem Schirm, wie tief greifend die technischen Neuerungen um künstliche Intelligenz und soziale Vernetzung in unser alltägliches Leben einschlagen. Es liegt in unserer Natur, die Technik zu unterschätzen. Als 1903 ein US-amerikanischer Banken-Präsident das gerade aufkommende Automobil als eine „vorrübergehende Modeerscheinung“ bezeichnete, ging es ihm sicherlich nicht viel anders als den meisten von uns heute: Wir wissen nicht, wohin uns die neue Technik treiben wird. Angst machen muss uns das nicht. Neuerungen hat es in der Weltgeschichte immer gegeben. Wir müssen nur unseren Umgang damit lernen. Aber Fakt ist, dass wir in einer Zeit leben, wo die Technik einen immer größer werdenden Raum in unserem Leben einnimmt…

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  • Autor / Autorin: Jan-Paul Herr
  • © Deutscher EC-Verband

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