Defiance – UnbeugsamDefiance – Unbeugsam

Defiance – Unbeugsam

Video

Verband: buch+musik , ejw-service gmbh
Zeitbedarf: 180 Min. (Vorbereitung: 30 Min.)
Materialart: Video
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+)
Einsatzgebiete: Gruppenstunde, virtuell / digital
Redaktion: der Steigbügel
Benötigtes Material: Beamer
Bibelstelle:

Ein Film, der ein breites Spektrum von Themen und Fragen über unser Menschsein anspricht. Durch verschiedene Bausteine kann „Defiance“ in der Jugendarbeit vertieft werden.


Vorschau:

Ein Film über Rache, Rettung und Menschlichkeit

„Defiance“, 2009 von dem amerikanischen Regisseur Edward Zwick inszeniert, erzählt die (wahre) Geschichte der Brüder Bielski, die in den letzten Kriegsjahren über 1000 Juden das Leben gerettet haben.

Im Sommer 1941 tobt der Zweite Weltkrieg in ganz Europa. Auch in der Sowjetrepublik Weißrussland sind die Nazis auf dem Vormarsch, überziehen das Land mit ihrem Terror-Regime aus Erschießungen und Deportationen. Bei einer Massenhinrichtung in einem Dorf in der Nähe der Stadt Novogrudok werden nahe Familienangehörige von Tuvia Bielski ermordet, darunter seine Eltern und seine junge Frau. Zusammen mit seinen Brüdern Zus, Asael und Aron schwört er Rache an den Tätern.

Doch zunächst fliehen die vier in die nahe gelegenen, tiefen Wälder von Naliboki, die sie seit ihrer Kindheit kennen, und bauen sich dort ein einfaches Lager. Tuvia nimmt blutige Rache, als er in das Haus des örtlichen Polizeichefs eindringt und ihn und seine Söhne beim Abendessen tötet. Danach ist sein Rachedurst allerdings gestillt, denn für ihn besteht die viel größere Rache und Leistung darin, dass „wir Juden überleben“. Die Nachricht vom Widerstand der Bielski-Brüder verbreitet sich in der Gegend wie ein Lauffeuer, und es dauert nicht lange, bis erste jüdische Flüchtlinge zu ihnen stoßen, auf der verzweifelten Suche nach Hilfe und Schutz vor den deutschen Besatzern. Die Bielskis nehmen sie in ihrer Gemeinschaft auf, wenn auch zunächst widerwillig. Der Strom der Hilfesuchenden reißt aber nicht ab. An manchen Tagen schwillt er so stark an, dass es schon bald unmöglich scheint, den geheimen Zufluchtsort im Wald mit so vielen Menschen tatsächlich als Versteck zu bewahren. Während Tuvia, eher wortkarg und einzelgängerisch, sich in die ungewohnte Rolle des Anführers gedrängt sieht und schließlich Besonnenheit predigt, drängt der heißblütige Zus darauf, die Nazis zu bekämpfen und jeden Kollaborateur in der Gegend auszuschalten. Bei Partisanenaktionen gelingt es ihm und einigen Männern tatsächlich, deutsche Soldaten zu töten und sich deren Waffen anzueignen.

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  • Autor / Autorin: Martin Burger, Landesjugendreferent beim ejw, Althengstett
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