„Dein Gott ist mein Gott!“„Dein Gott ist mein Gott!“

„Dein Gott ist mein Gott!“

Bibelarbeit

Verband: EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Zeitbedarf: 45-90 Min. (Vorbereitung: 60-120 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder, Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: Jungscharleiter
Bibelstelle: Rut 1,5-22

Themenreihe „back to the Rut“:
Entwurf einer biblischen Einheit für Freizeittag 2 (alternativ Gruppenstunde) zu Rut 1 5-22.
Zielgedanke: Gib Gott Raum in deinem Leben, so dass du ihn besser kennenlernen kannst.


Vorschau:

Rut war eine kinderlose Witwe. Da ihre Schwiegermutter Noomi keine weiteren Söhne hatte, die mit Rut einen Sohn zeugen konnten, der dann der Erbe ihres verstorbenen Mannes wäre (=Leviratsehe) hätte sie das Recht gehabt, in ihr Elternhaus zurückzukehren. Ihr Vater hätte ihr dann einen neuen Ehemann suchen können. Sie entschied sich allerdings bei Noomi zu bleiben, mit dieser in ein ihr unbekanntes Land umzusiedeln, zu einem Volk, dessen Kultur und Religion sie kaum kannte und wo sie als rechtlose, da kinderlose Witwe leben würde. Sie zog mit dem Wissen nach Israel, keine Chance auf eine Ehe zu haben, da sie Moabiterin war, mit denen die Israeliten innerhalb des verheißenen Landes keine Ehe eingehen durften. Trotzdem ging Rut sehr entschieden, vertrauensvoll und mit einer großen Offenheit Noomis Gott gegenüber diesen Weg. Sie wollte diesen Gott kennenlernen, ihm Raum geben. Noomi hingegen ging ganz anders diesen Weg nach Israel: verbittert, hoffnungslos, ohne Offenheit für Gott, seine Möglichkeiten und seine Hilfe (Rut 1,20-21). Gleichzeitig sorgte die Rückkehr der beiden Frauen nach Bethlehem dafür, dass sich Gottes Verheißung erfüllen kann: Ruth wird dort König Davids Urgroßmutter und so Vorfahrin von Jesus (Matthäus 1,5+6), der nach Gottes Verheißung in Bethlehem zur Welt kommen soll. (Micha 5,1ff)

Erlebniswelt der Kinder: Vertrauen – ein großes Wort. Nicht auf unsere Möglichkeiten schauen, nicht alles selbst in der Hand haben und kontrollieren, Sicherheit aus der Hand geben, sich ganz auf jemand anderen einlassen, sich ihm an-vertrauen. Das fällt mit zunehmendem Alter und Erfahrung immer schwerer.
Kindern fällt Vertrauen in der Regel deutlich leichter als…

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  • Autor / Autorin: Caroline Roth
  • © EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg

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