Ein kleiner Funken Hoffnung: Elia trifft die WitweEin kleiner Funken Hoffnung: Elia trifft die Witwe

Ein kleiner Funken Hoffnung: Elia trifft die Witwe

Bibelarbeit

Verband: EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Zeitbedarf: 45-90 Min. (Vorbereitung: 20-30 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: Jungscharleiter
Bibelstelle: 1. Könige 17,8-16
1. Könige 17,8-17,16

8Da kam das Wort des Herrn zu ihm: 9Mach dich auf und geh nach Sarepta, das zu Sidon gehört, und bleibe dort; denn ich habe dort einer Witwe geboten, dass sie dich versorge.

10Und er machte sich auf und ging nach Sarepta. Und als er an das Tor der Stadt kam, siehe, da war eine Witwe, die las Holz auf. Und er rief ihr zu und sprach: Hole mir ein wenig Wasser im Gefäß, dass ich trinke! 11Und als sie hinging zu holen, rief er ihr nach und sprach: Bringe mir auch einen Bissen Brot mit! 12Sie sprach: So wahr der Herr, dein Gott, lebt: Ich habe nichts Gebackenes, nur eine Handvoll Mehl im Topf und ein wenig Öl im Krug. Und siehe, ich habe ein Scheit Holz oder zwei aufgelesen und gehe heim und will’s mir und meinem Sohn zubereiten, dass wir essen – und sterben.

13Elia sprach zu ihr: Fürchte dich nicht! Geh hin und mach’s, wie du gesagt hast. Doch mache zuerst mir etwas Gebackenes davon und bringe mir’s heraus; dir aber und deinem Sohn sollst du danach auch etwas backen. 14Denn so spricht der Herr, der Gott Israels: Das Mehl im Topf soll nicht verzehrt werden, und dem Ölkrug soll nichts mangeln bis auf den Tag, an dem der Herr regnen lassen wird auf Erden. 15Sie ging hin und tat, wie Elia gesagt hatte. Und er aß und sie auch und ihr Sohn Tag um Tag. 16Das Mehl im Topf wurde nicht verzehrt, und dem Ölkrug mangelte nichts nach dem Wort des Herrn, das er geredet hatte durch Elia.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Wer nach Personen zum Thema Hoffnungslosigkeit und Resignation in der Biel sucht, wird schnell bei Elia fündig. Doch der Prophet aus dem alten Testament ist dabei nicht stehen geblieben – was ihm geholfen und wieder Hoffnung gegeben hat, darum geht es in dieser Bibelarbeit.


Vorschau:

Zielgedanke

Ein kleiner Funke Hoffnung verändert uns und setzt uns wieder in Bewegung.

Vorüberlegung für Mitarbeitende

Wegen der Dürre soll sich Elia auf den Weg vom Bach Krit nach Zarpat machen. Das ist ein Weg von 128–144 km. Zarpat liegt in Phönizien, der Heimat Königin Isebels. Die Bevölkerung dort verehrt Baal-Melkart, dem auch die Stadt geweiht ist.

Witwen und ihre Kinder waren von der Dürre als erstes betroffen: sie hatten keinen Versorger, kein Land und dadurch kaum Vorräte. Und trotzdem verspricht Gott, dass Elia dort durch eine Witwe zu Nahrung kommen soll.
In den Wochen vor diesem Ereignis hat Elia Gottes besondere Versorgung erlebt und sein Vertrauen war gestärkt. So konnte er sich widerspruchslos auf die weite Reise ins verfeindete Nachbarland begeben, in der Hoffnung, von einer Witwe versorgt zu werden.
Die Witwe in Zarpat war hoffnungslos und resigniert: Sie buk noch einmal Brot für sich und ihren Sohn. Danach waren alle Lebensmittel aufgebraucht. Sie würden verhungern. Das war eine Tatsache, der sie sich stellte.

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  • Autor / Autorin: Caroline Roth
  • © EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg