Er gibt RechtEr gibt Recht

Er gibt Recht

Bibelarbeit

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 40-50 Min. (Vorbereitung: 40-50 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Zettel, Stift(e), Verkleidung, Material um Geräusche zu erzeugen, Blanko-Puzzle, Schnur, Schuhkarton(s), Trinkröhrchen, Schere(n), Kleber, Metallkugel
Bibelstelle: Lukas 18,1-8

Anhand des Gleichnisses von der bittenden Witwe wird den Kindern verdeutlicht, dass ich meine Gebetsanliegen immer wieder Gott sagen kann. Methoden sind dabei zum Beispiel ein interaktives Theaterstück und Vertiefungselemente mit Puzzleteilen.


Vorschau:

Hinführung

Idee 2: 50 Cent
Der Mitarbeiter zeigt ein 50-Cent-Stück und fragt die Jungscharler, wer es haben will. Vermutlich sagen alle: „Ich!“ Die nächste Frage ist: „Was würdet ihr tun, um dieses Geldstück zu erhalten?“ Nun dürfen die Jungscharler ihre Ideen sagen. Der Leiter zögert. Er lässt evtl. jemanden probeweise eine Idee ausführen und fragt dann, wer es noch besser kann oder wer das auch draufhat. Er nimmt sich Zeit zur Entscheidung und spornt die Jungscharler zu neuen Ideen an. Nach einer langen Zeit (mehrere Minuten) sagt er eine Idee, die ihm am besten gefällt und dann verteilt er den Betrag von 50 Cent gleichmäßig an alle Teilnehmer.
Übertragung zum Bibeltext: 1. Manchmal muss man lange bitten, bis etwas geschieht. 2. Alle bekommen den gleichen Betrag. Ist das gerecht, obwohl er nur einem versprochen war?

Verkündigung
Mitmachgeschichte
Ein Mitarbeiter spielt den Richter. Er kann sich auch mit einer Robe oder einem Umhang verkleiden. Außerdem braucht man noch einen Erzähler und die Witwe. Diese Rollen werden von Mitarbeitern gespielt, wenn aber wenige Mitarbeiter da sind, dann können diese Rollen auch von den Jungscharlern übernommen werden. Alle anderen Jungscharler sind auch mit an der Erzählung der Geschichte beteiligt. Sie erhalten jeweils einen Zettel, auf dem ein Anliegen steht, mit dem sie vor den Richter kommen.

Solche Anliegen können zum Beispiel sein:
• Mein Nachbar hat mir Obst aus meinem Garten geklaut.
• Ein anderer hat mich verprügelt.
• Ein anderer hat mich beschuldigt, dass ich eine Scheibe eingeschlagen habe, aber er war es selbst.
• Ich hatte in der Schule eine tolle Idee für ein Bild in Kunst und ein anderer hat genau dieses Bild gemalt. Aber es war meine Idee.
• Ein anderer hat mir vor dem Fahrradrennen, die Reifen zerstochen.
Tipp: Wenn viele Kinder in der Gruppe sind, können sie auch immer in kleinen Teams von zwei oder drei Jungscharlern vor den Richter treten.

Außerdem steht immer eine Nummer auf dem Zettel, dass dürfen aber nur gerade Zahlen sein, denn zwischen jedem Kind tritt immer wieder die Witwe mit ihrem Anliegen auf. Das Anliegen der Witwe ist, dass die Menschen ihr das Erbteil des verstorbenen Mannes wegnehmen wollen.
Der Erzähler benötigt noch große Zettel mit Zahlen. Immer, bevor eine neue Person vor den Richter tritt, hält er diese Zahl hoch.

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  • Autor / Autorin: Thomas Kretzschmar
  • © Deutscher EC-Verband

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