„Finde Luther!“: Wer von den Vielen ist er bloß?„Finde Luther!“: Wer von den Vielen ist er bloß?

„Finde Luther!“: Wer von den Vielen ist er bloß?

Geländespiel

Verband: EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Zeitbedarf: 30-120 Min. (Vorbereitung: 15 Min.)
Materialart: Geländespiel
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre), Konfis
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: Jungscharleiter
Benötigte Materialien: Zettel (pro Spieler einen), Stift(e), Armbinden (o.ä. Gruppenkennzeichnung)

Ein simples thematisches Geländespiel mit wenig Vorbereitungsaufwand, perfekt für Kinder und Jungschargruppen- und Freizeiten geeignet!


Vorschau:

Luther wird in Worms vom Papst für vogelfrei erklärt und muss fliehen. „Vogelfrei“ heißt, dass jeder ihn töten kann, ohne dafür bestraft zu werden. Deswegen wird Luther erst von seinem Landesfürsten entführt und dann in ein sicheres Versteck gebracht. In dem Geländespiel „Finde Luther“ geht es darum, Luther vor anderen Menschen zu schützen.

 

Rahmen

Das Spiel macht am meisten Spaß mit einer größeren Gruppe (ab 16 Kinder) auf einem größeren Gelände, wo man sich unter Umständen auch verstecken kann.

Die Kinder in 2 Gruppen einteilen und mit Armbinden etc. kennzeichnen, so dass die Gruppen klar zu unterscheiden sind. Jedes Kind bekommt einen Zettel. Auf einem Zettel steht „Luther“, auf den restlichen Zetteln „Bürger“. In jeder Gruppe gibt es ein Kind, das „Luther“ ist.

Ziel des Spiels ist es, dass die eine Gruppe den „Luther“ aus der anderen Gruppe findet. Die Schwierigkeit besteht darin, dass die Zettel innerhalb der Gruppe immer wieder getauscht werden. So ist nie klar, wer gerade Luther ist.

Beim Finden folgendermaßen vorgehen: Wird jemand aus der anderen Gruppe gefangen oder zwei Kinder treffen sich, bekommt jeder den Zettel des anderen zu sehen. Allerdings müssen beide ihre Zettel zeigen. Das heißt, wenn beide „Luther“ wären, gäbe es ein „Unentschieden“. Findet ein Bürger den Luther, hat die Gruppe des findenden Bürgers gewonnen.

 

Taktiken

Man kann bei dem Spiel verschiedene Taktiken anwenden:

  • Eine Kleingruppe schützt sich gegenseitig und tauscht den „Luther“-Zettel immer untereinander.
  • Andere täuschen, indem man weg rennt und versucht, sich nicht fangen zu lassen.

Wichtig ist, dass niemand schummelt und etwa zwei Zettel bei sich trägt und somit gleichzeitig „Bürger“ und „Luther“ ist.

 

Varianten

Variante 1:

Es gibt nur einen Luther in einer Gruppe, die andere Gruppe fängt nur.

Variante 2:

Für kleine Gruppen mit weniger Platz wäre es möglich, dass man das Spiel ohne Rennen innerhalb einer Gruppe spielt. Dazu gibt es einen Zettel mit „Luther“, einen Zettel mit „Soldat“ und entsprechend viele Zettel mit „Bürger“, je nach Anzahl der Kinder. Wenn sich zwei Kinder treffen, zeigen sie sich zuerst ihre Zettel. Dann tauschen sie diese. In den meisten Fällen passiert nichts. Nur wenn „Soldat“ und „Luther“ aufeinandertreffen, hat der Soldat gewonnen. D. h. die Kinder müssen verfolgen, wer mit wem den Zettel getauscht haben könnte. Man spielt dabei mehrere Runden. Das Kind, das drei Mal gewonnen hat, ist der beste „Luther“-Finder.

 

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  • Autor / Autorin: Claudia Englert
  • © EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg