„Glauben bedeutet für mich …“„Glauben bedeutet für mich …“

"Glauben bedeutet für mich ..."

Andacht

Verband: EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Zeitbedarf: 10-30 Min. (Vorbereitung: 20-30 Min.)
Materialart: Andacht
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Konfis, Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiete: Corona Spezial, Events + Projekte, Gruppenstunde
Heft: der Steigbügel
Benötigtes Material: Computer (mit Internet)
Bibelstelle: Römer 8,21
  • Der Brief an die Römer (Röm 8,21)

21 die Hoffnung, dass auch die Schöpfung selbst aus der Knechtschaft der Vergänglichkeit befreit wird. Und dass sie so zu der Freiheit gelangt, die Gottes Kinder in der Herrlichkeit erwartet.

Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor.

Jugendliche interpretieren Bibelverse

„Glauben bedeutet für mich, dass ich mich über Jesus Christus freuen kann, wie man sich über den Besuch der Freundin  freut.“

Das wäre eine schöne Interpretation des Bibelverses: „Ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.“ (Johannes 16,22)

„Glauben ist für mich wie Eis essen an einem heißen Sommertag“.

Der zugehörige Bibelvers wäre etwa: „Sie nahmen die Speise mit Freuden und lauterem Herzen“ (Apostelgeschichte 2,47)

Die Idee sieht so aus: Die Leitungsperson macht ein Anschreiben an die Gruppenmitglieder (alles per Internet!) und teilt mit, dass jedes Mitglied ein oder zwei (wenn die Gruppe nur ca 5 Personen stark ist, könnte man auch drei oder vier Texte pro Person verfassen lassen) persönliche Interpretationen  zu Bibelversen schreiben soll.

Beginnen sollten die Texte so: „Glauben bedeutet für mich…….“  oder „Glauben ist für mich wie….“ .

Selbstverständlich dürfen sich zwei verschiedene Jugendliche den gleichen Bibelvers aussuchen.

Diese Texte werden an die Leitungsperson geschickt, die die Texte sammelt.

Anwendungsmöglichkeiten:

  1. Die Pfarrerin bzw. der Pfarrer wird gebeten, einige Texte in einen der nächsten Gottesdienste einzubauen (am besten von den Verfassern selber vorlesen lassen). Ich würde bei genügender Anzahl die Texte auf mehrere Gottesdienste verteilen! Mehr als vier Texte können die Gottesdienstbesucher nicht aufnehmen (oder an verschiedenen Stellen im Gottesdienst einbauen!)
  2. Die Texte werden auf Instagram, Twitter, der Homepage der Gemeinde oder im Gemeindebrief veröffentlicht (evtl. mit Namensnennung)
  3. Auf Instagram oder im Gemeindebrief wird ein Wettbewerb angezeigt: welche Interpretation zu einem Bibelvers ist der schönste? Interpretationen und Bibelvers werden angegeben ohne Namensnennung(!). Im Gemeindebrief müsste man unten an der Seite einen Abschnitt (zum Ausschneiden) abdrucken etwa der Form: „Ich finde Text Nr. …. am schönsten“ mit Unterschrift. Die Abschnitte werden dann in den Briefkasten des Pfarramts eingeworfen oder bei der Leitungsperson. Oder man gibt eine E-Mail Adresse an, an welche die Nominierung geschickt werden kann. Die Gewinnerin bzw. der Gewinner bekommt dann von der Kirchengemeinde z.B. einen Gutschein von einem Fachmarkt für Computer und Medien.
  4. Im Konfirmandenunterricht werden die Texte (mit Bibelversen) gelesen und diskutiert   
  5. Wenn wieder Gruppenstunden stattfinden, werden alle Texte vorgestellt und diskutiert. Dies kann auch schon über den verwendeten Messenger oder Angebote wie Zoom Call stattfinden.

Geeignete Bibelverse wären (gerne abändern bzw. ergänzen):

  • „Wie die Erde hervorbringt, was sprießt, so wird Gott der Herr Gerechtigkeit sprießen lassen“ (Jesaja 61,11)
  • „In  Christus sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen“  (Kolosser 2,3)
  • „Meine Augen blicken stets auf den HERRN. Denn er selbst zieht meine Füße aus dem Netz.“ (Psalm 25,15)           
  • „Und er wird jede Träne abwischen von ihren Augen. Es wird keinen Tod und keine Trauer mehr geben.“ (Offenbarung 21,4)
  •  „Die Liebe deckt zu alle Übertretungen“ (Sprüche 10,12)
  • „Ich freue mich im Herrn und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott“ (Jesaja 61,10)
  • „Man wird wieder hören den Jubel der Freude und Wonne, die Stimme des Bräutigams und der Braut und die Stimme derer, die da sagen: „Danket dem Herrn Zebaoth; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich“ (Jeremia 33,11)
  • „Aber wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, wird nie wieder Durst haben.“ (Johannes 4,14)
  •  „Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sein Leben dabei verliert“ (Markus 8,36)
  • „Damit ist aber eine Hoffnung verbunden: die Hoffnung, dass auch die Schöpfung selbst aus der Knechtschaft der Vergänglichkeit befreit wird. Und dass sie so zu der Freiheit gelangt, die Gottes Kinder in der Herrlichkeit erwartet.“ (Römer 8,21)
  • Autor: Manfred Pohl
  • © EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg