Glauben – und Spielen – und Pädagogik?Glauben – und Spielen – und Pädagogik?

Glauben – und Spielen – und Pädagogik?

Hintergrund/ Grundsatz

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 1-5 Min. (Vorbereitung: 5-20 Min.)
Materialart: Hintergrund/ Grundsatz
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Konfis, Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Schulung
Redaktion: TEC:

Stefan Piasecki analysiert die Verbindung zwischen Glauben, Gaming und Pädagogik. Bildschirmspiele sind ein Werkzeug der Unterhaltung, Bildung und der popkulturellen Selbstvergewisserung. Sie müssen im Kontext ihrer Zeit betrachtet werden. Außerdem wird die Frage beantwortet, was Jugendarbeit mit all dem praktisch anfangen kann.


Vorschau:

Jugendgruppenleiter fühlen sich oft zwischen Bereitschaft, Themen der Jugendlichen zu unterstützen und ihren eigenen pädagogischen Ansichten hin- und hergerissen. Sie befürchten durch interaktive Medienangebote eine Ablenkung von wichtigeren Inhalten und Zielen und sind bewegt von der Angst, Jugendliche könnten durch Geräte, Medien oder virtuelle Welten Gefährdungen ausgesetzt sein, denen sie selbst nicht begegnen können, weil sie sich nicht damit auskennen oder sie sogar ablehnen. Dabei wäre es wichtiger, anerkennend zu reagieren, um empathisch Jugendliche und ihr Wissen und ihre Fähigkeiten anzunehmen, denn nur so lassen sich …

  1. … neue Möglichkeiten im virtuellen Raum für die Jugendarbeit im Bereich der interpersonalen Kommunikation erschließen,
  2. … virtuelle Medien gewinnbringend in der Jugendarbeit für Spiel und Spaß einsetzen,
  3. … Persönlichkeiten junger Menschen wertschätzend behandeln und Begegnungen ermöglichen.

 

Die Ablehnung von Themen, die jungen Menschen wichtig sind, können in einer empfundenen Zurückweisung der Menschen selbst resultieren, die gar nicht beabsichtigt war. Unterschwellige Ängste, dass jugendliche Spieler von Gewaltspielen selbst gewalttätig werden oder sein könnten, spielen in ausgesprochenen Ablehnungen häufig eine große Rolle.

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  • Autor / Autorin: Prof. Dr. Stefan Piasecki
  • © Deutscher EC-Verband