Humor / Von der echten und unechten FreudeHumor / Von der echten und unechten Freude

Humor / Von der echten und unechten Freude

Andacht

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 10 Min. (Vorbereitung: 15-20 Min.)
Materialart: Andacht
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiete: (Jugend-)Gottesdienst, Evangelisation/ missionarisches Event, Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Bibelstelle: Römer 8,5-9
Römer 8,5-8,9

5Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt. 6Denn fleischlich gesinnt sein ist der Tod, doch geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede. 7Denn fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch sich dem Gesetz Gottes nicht unterwirft; denn es vermag’s auch nicht. 8Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen. 9Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, da ja Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Spaß, Humor und Genuss sind gottgewollt, wenn wir sie mit ihm haben und nicht ohne ihn.


Vorschau:

1. Zielgedanke

Spaß, Humor und Genuss sind gottgewollt, wenn wir sie mit ihm haben und nicht ohne ihn.

2. Ausformulierte Andacht

(gern mit Interaktion, einem Platzhalter fĂŒr ein persönliches Beispiel, einer Frage fĂŒr ein GesprĂ€ch oder einer Aktion, um das Gehörte zu erleben)

Meine lieben Freunde,

ich kann mich noch gut an ein Bild erinnern, das an der Wand im Haus unseres Sonntagschullehrers hing. Das Bild hieß „Der schmale und der breite Weg“ und es zeigte eine breite Straße, links und rechts gesĂ€umt von Theater, Kino, Restaurants und GlĂŒckspiel und die in den Rachen eines schrecklichen brennenden Ungeheuers fĂŒhrte. Auf der anderen Seite gab es den schmalen, steinigen, beschwerlichen Weg, der aber schlussendlich in eine glĂ€nzende leuchtende Wolkenstadt fĂŒhrte. Dieses Bild hat mein Empfinden darĂŒber, was christlichen Glauben ausmacht, ziemlich geprĂ€gt. Es ist ja auch schließlich nicht ganz aus der Luft gegriffen, denn Jesus selbst benutzt es in MatthĂ€us 7,13.14, allerdings ohne die praktischen Beispiele wie Tanzbar oder Kinosaal. Woher kommen dann aber diese Beispiele? Nun, das Bild reicht zurĂŒck bis in die Zeit der Erweckung im 19. Jahrhundert und damals war es tatsĂ€chlich so, dass die Menschen scharenweise der Kirche den RĂŒcken zugekehrt haben und stattdessen lieber tanzen, trinken oder spielen gegangen sind.

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  • Autor / Autorin: Fossi BĂ€umer
  • © Deutscher EC-Verband

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