Jesus geht mit dir mit (Himmelfahrt) [5* / Anspiel / Freitag]Jesus geht mit dir mit (Himmelfahrt) [5* / Anspiel / Freitag]

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Jesus geht mit dir mit (Himmelfahrt) [5* / Anspiel / Freitag]

Theater/ Anspiel

Verband: EJW - evangelisches Jugendwerk in W├╝rttemberg
Zeitbedarf: 10-15 Min.
Materialart: Theater/ Anspiel
Zielgruppen: Kinder, Kinder (3-7 Jahre), Kinder (7-11 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Themenstellungen: Bibelanspiele, Jesus und Berge, Video
Redaktion: ejw
Bibelstelle: Lukas 24,50-53
Lukas 24,50-24,53

Jesu Himmelfahrt

50Er f├╝hrte sie aber hinaus bis nach Betanien und hob die H├Ąnde auf und segnete sie. 51Und es geschah, als er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel. 52Sie aber beteten ihn an und kehrten zur├╝ck nach Jerusalem mit gro├čer Freude 53und waren allezeit im Tempel und priesen Gott.

Die Bibel nach Martin Luthers ├ťbersetzung, revidiert 2017, ┬ę 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Lukas 24, 50-53; Apg. 1, 9-11

Zielgedanke

Jesus ist immer an meiner Seite, auch wenn ich ihn nicht sehen kann. Er ist da und l├Ąsst mich nicht alleine.

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Anspiel

Personen:

  • Jesus
  • Petrus
  • Andreas
  • Jakobus
  • Johannes

Requisiten:

  • Gew├Ąnder f├╝r Schauspieler
  • Evtl. Nebelmaschiene

Petrus: Also eins muss ich jetzt mal sagen Jesus, was wir in den letzten Jahren alles mit dir erlebt haben, das glaubt uns in 2000 Jahren kein Mensch mehr. Du bist wahrhaft Gottes Sohn!

Andreas: Oh Ja, z.B. die ganzen Wunder. Als du Kranke geheilt hast die eigentlich nicht zu heilen waren. Da hat ja jeder gemerkt, dass du nicht von dieser Welt bist! 

Und wie du 5000 Menschen mit 2 Broten und 5 Fischen satt gemacht hast, das war Hammer!

Bei der Hochzeit hast du das Wasser zu Wein verwandelt. Als es st├╝rmte hast du dem Sturm gesagt er soll still sein soll und es war Still. So etwas kann nur der Sohn dessen tun der alles erschaffen hat, n├Ąmlich Gott.

Jakobus: Und wer da noch nicht an dich geglaubt hat, der musste sp├Ątestens dann kapiert haben, als du selber wieder von den Toten auferstanden bist. Ich meine, ich habe es selber gesehen. Du warst mausetod, du hingst am Kreuz und es war kein Leben mehr in dir. Du wurdest in das Grab in der H├Âhle gelegt. Der Stein wurde vor das Grab gerollt. Wir alle dachten das war`s!

Doch nun, bist du wieder lebendig und stehst vor uns. Ein Toter der wieder lebt, wo gibt es denn so was? Wir haben so viel mit dir erlebt, das ist unglaublich!

Johannes: Ja wir freuen uns so sehr, dass du wieder bei uns bist und dass wir jetzt wieder mit dir zusammen unterwegs sein k├Ânnen. Ich bin gespannt was wir jetzt machen. Wo gehen wir den als n├Ąchstes hin?

Jesus: Meine Lieben, so viel habt ihr mit mir zusammen gesehen und erlebt. Doch nun habe ich einen neuen Auftrag f├╝r euch. Ihr sollt meine Boten sein und die Erlebnisse die ihr gemacht habt weitergeben. Erz├Ąhlt ├╝berall auf dieser Welt was ihr mit mir erlebt habt. Alle Menschen sollen erfahren, dass Gott ihr Vater ist.

Erz├Ąhlt ihnen, dass ich f├╝r ihre Fehler gestorben bin und dass ich von ihnen all ihre Lasten und ihre Schuld wegnehmen m├Âchte. Die Menschen sollen h├Âren, dass Gott sie lieb hat, dass er mit ihnen unterwegs sein m├Âchte immer und ├╝berall.

Petrus: Klar, das machen wir gerne. Ich freu mich schon mit dir zusammen loszuziehen Jesus und dann ├╝berall zu erz├Ąhlen was du getan hast. Wo gehen wir als erstes hin?

Jesus:  Nicht wir Petrus, ihr werdet gehen. Mein Weg f├╝hrt mich heim zu meinem Vater.

Jakobus: Ah, du gehst nun zu Josef nach Nazareth. Da gehen wir mit.

Jesus: Nein Jakobus, ich gehe nicht nach Nazareth. Ich gehe zu meinem himmlischen Vater und da k├Ânnt ihr jetzt noch nicht mitgehen.

Andreas: Wie zu deinem himmlischen Vater? Wo wohnt der? Und warum k├Ânnen wir nicht mit dir gehen? Willst du uns schon wieder allein lassen?

Jesus: Ich werde weggehen von hier, aber ich lasse euch nicht allein. Ich werde euch den Heiligen Geist hierlassen, sozusagen als mein Stellvertreter. Mit ihm k├Ânnt ihr immer reden, er wird immer bei euch sein. Zwar nicht so in einem K├Ârper wie ich jetzt hier bin, aber in euren Herzen. Ihr k├Ânnt immer mit mir reden, weil er sozusagen in euch ist.

Johannes: Moment mal, das verstehe ich jetzt nicht. Du, so wie du dastehst mit deinem ganzen K├Ârper, F├╝├čen, Armen usw. wirst weg sein? Das finde ich aber schon schade.

Jesus: Ja genau, aber ihr m├╝sst nicht traurig sein, den ich werde ja durch den Heiligen Geist trotzdem bei euch sein. Ihr werdet es merken.

Johannes: Wir sind nicht allein, weil du quasi durch diesen Geist in uns bist, in unseren Gedanken und Taten. In allem was wir tun.  

Jesus: Genau so ist es.

Johannes: Das finde ich tr├Âstend, denn ich bin nicht gern allein. Und vor allem m├Âchte ich immer bei dir sein.

Jakobus: Aber was ich noch nicht kapiert habe ist, wo du jetzt genau hingehst? Du sagtest zu deinem himmlischen Vater. Du gehtÔÇÖs also in den Himmel. Also irgendwo da oben hin?

Jesus: Du darfst dir den Himmel nicht als einen Ort vorstellen Jakobus. Der Himmel ist nicht irgendwo dort oben hinter den Wolken. Es ist auch kein Raum oder Haus. Der Himmel ist die Heimat des Vaters. Und dieses Ort ist kein Ort wie wir ihn kennen. Er ist ├╝berall, so wie mein Vater und Ich ├╝berall sind. Dort gibt es kein Leid mehr, niemand ist mehr traurig, sondern alle sind fr├Âhlich. Es ist ein Ort wo alles gut ist, wo es nur Frieden und Freude gibt.

Petrus: Wenn dieser Himmel ├╝berall ist, dann bist du ja auch ├╝berall! Bei allen Menschen also nicht nur bei uns, sondern auch bei den Menschen, zu denen du uns nun sendest?

Jesu: Genauso so ist es Petrus. Und durch den Heiligen Geist k├Ânnt ihr und alle Menschen die an mich glauben auch mit mir reden, z.B., wenn ihr betet oder Geschichten von mir lest. Und glaubt mir, auch in 2000 Jahren werden Menschen, die an mich glauben mit mir reden k├Ânnen. Ich werde bei ihnen sein, so wie ich bei euch bin. Und sie werden merken, dass ich da bin, auch wenn sie mich nicht sehen.

Jakobus: Das ist ja toll! Also jetzt habe ich keine Angst mehr. Von mir aus k├Ânnten wir losziehen und vor allen Menschen bezeugen, dass es dich wirklich gibt. Das du all diese Wunder wirklich vollbracht hast.

Jesus: Das ist sch├Ân Jakobus. F├╝r mich wird es aber nun Zeit zu gehen. Seid nicht traurig und vergesst nicht: Ich werde immer bei euch sein.

Himmelfahrt (evtl. mit Nebel Maschine)

Petrus: Nun ist er weg, schade. Aber wir wissen ja, er ist dennoch da.

Andreas: Ja, er verl├Ąsst uns nie! Das macht mir Mut.

Johannes: Also dann, lasst uns losziehen und es allen sagen: Jesus ist Gottes Sohn! Und er ist immer bei uns, nicht nur bei uns J├╝ngern, sondern bei allen Menschen.

  • Autor / Autorin: 5 Sterne - Kids-Team
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