Komm zur Quelle!Komm zur Quelle!

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Komm zur Quelle!

Andacht

Verband: EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Zeitbedarf: 20-70 Min. (Vorbereitung: 10-25 Min.)
Materialart: Andacht
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: Jungscharleiter
Benötigte Materialien: Salzstangen (oder Keckse um die Kinder durstig zu machen), Papier (DIN A4 oder DIN A5 mit der Jahreslosung)
Bibelstelle: Offenbarung 21,6

Eine Andacht(z.B. für eine Jungscharstunde) zu Offenbarung 21,6


Vorschau:

Zielgedanke

Mit Gott Zeit zu verbringen, heißt direkt an der Quelle zu sein. Gott selbst ist die Wasserquelle, die uns gibt, was wir brauchen.

Vorüberlegung für Mitarbeitende

Die Jahreslosung steht im Zusammenhang mit den Versen 1-8. Darin geht es um das „himmlische Jerusalem“. Johannes bekommt von Gott einen Einblick, wie es am Ende unserer Welt zugehen wird: Gott wird über das Böse siegen. Es gibt kein Leid, keine Tränen, keinen Schmerz oder Tod mehr. Das Leben regiert. Es wird hier mit dem starken Symbol „Wasser“ ausgedrückt. Gott selbst ist der Lebensspender. Die Menschen und Gott wohnen in enger Gemeinschaft, in einer WG, zusammen. Nichts und niemand trennt die Menschen mehr von Gott. Zu Johannes‘ Zeiten wurden Christen verfolgt. Dieser Text soll Christen Mut machen und sie trösten. Wer Gott vertraut, hat auch in schwierigen Phasen nichts zu befürchten.
Der ganze Textzusammenhang ist aber gerade für kleine Kinder harte Kost. Begriffe wie „Weltende“, „Tod“, „Leid“ können bei Kindern Ängste auslösen. Von daher wird auf das Thema „Ende der Welt“ verzichtet.
Die Jahreslosung in diesem Text ist für sich stehend eine „Mutmacherin“. Sie lädt ein, sich von Gott das Wasser seiner Gemeinschaft schenken zu lassen. Es ist umsonst. Und es fließt als Quelle. Wer durstig ist, ist eingeladen, sich an der Quelle zu bedienen, immer wieder. Zeit mit Gott zu verbringen ist nichts anderes, als direkt an der Quelle zu sitzen. Gott selbst ist das Wasser, das unseren Lebensdurst stillt.

Erlebniswelt der Kinder

Jedes Kind hat Durst. Eine trockene Kehle schreit nach Limo, Saft oder Wasser. Ja, sie sehnt sich nach einem kühlen Nass.
Kinder „dürsten“ auch nach anderem Lebensnotwendigen, z. B. nach Lob, Anerkennung, Wertschätzung und Liebe. Manche sehnen sich auch nach großem Reichtum, nach Freiheit oder Macht. Wer stillt die Lebenssehnsüchte? Gott selbst ist es, der ihnen schenken will, was sie wirklich brauchen. Gott sagt seinen Kindern durch die Bibel, durch Menschen, durch Ereignisse zu, dass er sie liebt und wertschätzt und dass er ihnen gibt, was sie zum Leben brauchen.
Mit diesem Stundenentwurf werden die Kinder eingeladen, mit Gott Zeit zu verbringen, mit ihm zu reden und auf ihn zu hören.

Einstieg

Eine praktische Aktion, bei der die Kinder durstig werden. Falls ihr dieses Thema im Sommer macht, eignen sich Spiele, bei denen man sich draußen ordentlich bewegen muss, z. B. Fangspiele, Ballsportarten, Staffelläufe, Parcours. Vielleicht habt ihr auch genug Platz und Räume im Gemeindehaus, um die Kinder ins Schwitzen zu bringen.
Alternative: „Wettessen“: Jedes Kind bekommt einen salzigen Keks / oder einige Salzstangen. Auf Kommando kaut und schluckt jedes Kind so schnell wie möglich. Wer zuerst den Mund wieder leer hat, pfeift.

Andachtsimpuls

Ihr braucht dazu Mineralwasser und Limo für alle Kinder. Versteckt die Getränke in einem anderen Raum, der gemütlich ist und wo man ungestört eine Andacht machen kann. Und ihr braucht die Jahreslosung auf DIN A3 oder A4 gedruckt.

Ich kann mir vorstellen, dass ihr …

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  • Autor / Autorin: Hanna Weber
  • © EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg