Maria – eine Frau begegnet JesusMaria – eine Frau begegnet Jesus

Maria - eine Frau begegnet Jesus

Bibelarbeit

Verband: buch+musik , ejw-service gmbh
Zeitbedarf: 30-60 Min. (Vorbereitung: 20-40 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppe: Jugendliche
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: der Steigbügel
Benötigte Materialien: Lied "Nur zu Besuch" (Tote Hosen), Textstreifen (mit Versen aus dem Bibeltext), Herzen (aus rotem Ton; 1 je TN), Smileys (aus grünem Ton; 1 je TN), Tränen (aus schwarzem Ton; 1 je TN), Briefpapier, Briefumschläge
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Eine Bibelarbeit über eine Ostergeschichte, die von Tod, Traurigkeit und einer tiefen Hoffnung erzählt. Maria Magdalena begegnet dem auferstandenen Jesus – und das hat ganz schön viel mit uns zu tun!


Vorschau:

Einen Menschen zu verlieren, der uns viel bedeutet, tut unendlich weh. Auch Jugendliche tragen schmerzliche Erfahrungen von Tod und Traurigkeit mit sich. Und zugleich bewegt viele die Frage, was nach dem Sterben kommt. Diese Bibelarbeit denkt darüber nach, wie wir mit Trauer und Schmerz umgehen können und welche Hoffnung Christen hält. Die Erfahrungen von Jugendlichen mit Tod und Sterben und ihre Fragen werden wahr- und ernstgenommen und mit einer eindrücklichen Ostererzählung aus dem Johannesevangelium in Beziehung gesetzt: Maria Magdalena begegnet dem auferstandenen Jesus (Joh. 20,11-19) und findet einen Weg aus Trauer und Verzweiflung.

Gedanken zur Ostergeschichte

„Maria weint“

Maria Magdalena steht vor dem leeren Grab von Jesus und weint. Aller Schmerz bricht aus ihr heraus. Der Schmerz, dass dieser Jesus, den sie so geliebt hat, nun nicht mehr da ist. Maria steht vor den Scherben ihres Lebens, weil der, der ihr Leben festhielt, der ihr Halt gab, nicht mehr da ist. Sie war Jesus gefolgt, seit er sie aus einer tiefen Dunkelheit befreit hatte (vgl. Lukas 8,2). Und nun bricht alles aus Maria heraus. Und nicht einmal ein Ort zum Trauern bleibt ihr, weil sie ein leeres Grab findet. Was soll sie auch anderes annehmen, als dass jemand den Leichnam von Jesus weggenommen hat? Vielleicht können wir gut mit Maria mitfühlen. Vielleicht werden wir an Momente unseres Lebens erinnert, wie wir selber am Grab eines geliebten Menschen standen. Da ziehen dann die Erinnerungen an diesen Menschen vor dem inneren Auge vorbei. Nichts ist mehr, wie es war. Weil dieser Mensch so fehlt! Die Geschichte von Maria ist keine Erzählung, die wir gemütlich zurückgelehnt im Sofa lesen. Sie ist unsere Geschichte. Weil sie von unserer Traurigkeit erzählt und von dem, was uns halten kann in dieser Traurigkeit. Von den Gräbern unseres Lebens erzählt diese Geschichte.

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  • Autor / Autorin: Cornelius Kuttler
  • © buch+musik , ejw-service gmbh