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Mosaik

Andacht

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 10-60 Min. (Vorbereitung: 2 Min.)
Materialart: Andacht
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiete: (Jugend-)Gottesdienst, Events + Projekte, Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: bunte Glasscherben (auf stumpfe Kanten achten), Glaskleber, Bilderrahmen (mit Glasscheibe zum Aufkleben des Mosaik), Fugengibs (o.ä.)
Bibelstelle: Matthäus 1,23

Bedeutung haben – wer möchte das nicht. Aber wie geht das? Wie kann ich Bedeutung haben mit meinem Leben? Ist das nicht eigentlich aussichtslos, weil ich ja oft noch nicht mal mein eigenes Leben auf die Reihe kriege und die Welt halt ist, wie sie st? Und was hat Gott damit zu tun?
Diesen Fragen könnt ihr gemeinsam mit euren Teens und Jugendlichen mit dieser Andacht nachgehen.


Vorschau:

1. Vorbemerkungen

Wie kann ich in unserer Welt als Christ glauben, leben und Bedeutung haben?
Kann ich wirklich glauben, dass Gott die Welt in der Hand hat und es gut mit ihr meint, wenn ich mir die Welt mit allem Leid, aller Not und allem Zerbruch ansehe?
Kann ich wirklich als Christ leben und einen positiven Unterschied machen? Obwohl ich selber zweifle, das Gefühl habe allein zu sein und am Ende auch gar nicht so ganz genau weiß, was ich denn wo wie genau tun könnte, damit etwas besser wird?
Kann ich bedeutungsvoll leben – ich? In dieser Welt?

2. Zielgedanke

Die Teens und Jugendlichen sollen wissen, dass Zerbruch und Zweifel zu Leben und Glauben dazu gehören – und dass Gott genau hier zu finden ist. Sie sollen motiviert sein, mitten in allem Zerbruch des Lebens mit Gott am Werk zu sein, um Gutes zu verwirklichen und in diesem Sinne bedeutungsvoll zu sein.

3. Einführung

Warum genau musste Weihnachten eigentlich sein? Warum musste Gott Mensch werden? Warum dieser krasse Abstieg mitten auf die Welt mit allem Schmutz und Gestank, aller Lüge und dem Hass?

Kann es sein, dass wir Menschen eine unbändige Sehnsucht danach haben, nicht allein zu sein? Sondern Beziehungen zu haben. Zu anderen Menschen, unserer Umwelt und zu Gott. Aber gerade diese Beziehungen, die wir so sehr brauchen, fallen uns gleichzeitig so schwer. Wir neigen dazu, egoistisch und verletzend zu sein – und andere Menschen zu verletzen. Wir sind ziemlich groß darin, unseren Vorteil aus allem und jedem zu ziehen – egal ob Menschen, Tiere, Pflanzen und es dabei auch gern mal zu übertreiben (und Menschen/ Umwelt etc. Einfach auszunutzen, zu missbrauchen). Wir sind immer die Größten, Tollsten und Schlauesten, wenn man uns fragt. Wir wollen selber toll sein und lieber keinen Gott brauchen. Wir bekommen es hin, uns auf allen Ebenen von den Beziehungen, die wir uns eigentlich wünschen und die wir brauchen, so zu entfremden, dass wir darunter leiden. …

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  • Autor / Autorin: Heiko Metz
  • © Deutscher EC-Verband