Na, wie sagt man? / DANKENa, wie sagt man? / DANKE

Na, wie sagt man? / DANKE

Andacht

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 10-15 Min. (Vorbereitung: 10-20 Min.)
Materialart: Andacht
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiete: Events + Projekte, Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Bibelstelle: 1 Thessalonicher 5,18

Wie sagt man? – Danke. Diese Floskel kennen wir doch alle, oder? Aber Dankbarkeit ist mehr als eine Floskel. Dankbarkeit kann sogar in Momenten, in denen mir überhaupt nicht nach Dank zu Mute ist, eine Hilfe sein.


Vorschau:

1. Zielgedanke

Entdecke neu und werde dankbar für das, was Gott jeden Tag für dich tut und wie er dir zur Seite steht.

2. Ausformulierte Andacht

Kennst du das? Du bekommst ein Geschenk von jemandem und deine Eltern sagen: „Was sagt man?“ Klar: Danke. Sei dankbar. Vielleicht hast du diese Sätze auch schon in Verbindung mit Gott gehört. Wir wollen Gott danken für … Ehrlich gesagt gibt es aber auch Situationen, die gar nicht so zum Danken einladen. Da bekommst du ein Paar ultrahässlicher Socken von deiner Tante geschenkt … und was sagt man? Am liebsten würde man sagen, dass sie die Dinger schnell als Grillanzünder verwenden oder jemand anderem schenken sollte. Nein, man sagt „Danke“. Ernst gemeint ist das aber nicht. So ist es auch in der Beziehung zu Gott. Auch da gibt es Situationen, in denen ich eher fragen würde: „Dein Ernst?“ Vielleicht kennst du Situationen, bei denen du Gott lieber alles andere an den Kopf geworfen hättest, als ihm Danke zu sagen. Es ist auch irgendwie schräg, Danke zu sagen für die Krankheit, die richtig schlecht gelaufene Mathearbeit, die auseinandergebrochene Beziehung oder Familie. Und wenn ich dann noch lese, dass in der Bibel steht: „Sagt in allem Dank! Denn dies ist der Wille Gottes“ (1. Thess 5,18) oder „Dankt Gott, dem Vater, zu jeder Zeit für alles“ (Eph 5, 20), dann wird es echt schwer.

Meine erste Reaktion ist, dass ich sauer werde. Wenn Gott will, dass ich dankbar bin, dann soll er sich auch darum kümmern, damit ich Grund dazu habe. Meine zweite Reaktion ist, dass ich in ein gewisses Selbstmitleid verfalle und dann alles nur noch negativer sehe als es schon ist. Und beides bringt mich nicht weiter. Also, was tun? Ich möchte euch zwei Ideen mitgeben, wie ihr in Situationen, die nicht direkt zum Dank einladen, umgehen könnt.

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  • Autor / Autorin: Andreas Müller
  • © Deutscher EC-Verband

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