Rudi und das echt gute Wasser: Eine besondere Begegnung am BrunnenRudi und das echt gute Wasser: Eine besondere Begegnung am Brunnen

Rudi und das echt gute Wasser: Eine besondere Begegnung am Brunnen

Erzählung

Verband: EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Zeitbedarf: 5-10 Min.
Materialart: Erzählung
Zielgruppen: Kinder (3-7 Jahre), Kinder (7-11 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: Jungscharleiter
Bibelstelle: Johannes 4,1-26
Johannes 4,1-4,26

4

Jesus und die Samariterin

Johannes 4,1-42

Jesus bittet eine Samariterin um Wasser

1Die Pharisäer hörten, dass Jesus

mehr Menschen zu Jüngern machte

und taufte als Johannes.

2– Allerdings taufte Jesus nicht selbst,

sondern seine Jünger. –

3Als Jesus das erfuhr, verließ er Judäa

und kehrte wieder nach Galiläa zurück.

4Dabei musste er das Gebiet durchqueren,

in dem die Samariter lebten.

5Unterwegs kam er nach Sychar, einem Ort in Samarien.

In seiner Nähe liegt das Grundstück,

das Jakob einst seinem Sohn Josef vererbt hatte.

6Dort befand sich der Jakobsbrunnen.

Jesus war müde von dem langen Weg

und setzte sich an den Brunnen.

Es war um die sechste Stunde.

7Da kam eine Samariterin, um Wasser zu schöpfen.

Jesus bat sie: »Gib mir etwas zu trinken.«

8Seine Jünger waren nämlich in den Ort gegangen,

um etwas zum Essen zu kaufen.

9Da sagte die Samariterin zu ihm:

»Du bist ein Jude, und ich bin eine Samariterin.

Wie kannst du mich um etwas zu trinken bitten?«

Denn die Juden vermeiden jeden Umgang mit Samaritern.

Von Jesus kommt das Wasser des Lebens

10Jesus antwortete: »Wenn du wüsstest,

was für ein Geschenk Gott den Menschen macht

und wer dich hier bittet: ›Gib mir etwas zu trinken‹! –

dann würdest du ihn bitten,

und er würde dir lebendiges Wasser geben!«

11Die Frau erwiderte:

»Herr, du hast nichts, um Wasser zu schöpfen,

und der Brunnen ist tief.

Woher hast du denn dieses lebendige Wasser?

12Bist du etwa mehr als unser Stammvater Jakob?

Er hat uns diesen Brunnen hinterlassen.

Er selbst hat daraus getrunken,

ebenso seine Söhne und sein Vieh.«

13Darauf antwortete Jesus:

»Wer von diesem Wasser hier trinkt,

wird wieder Durst bekommen.

14Aber wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe,

wird nie wieder Durst haben.

Denn das Wasser, das ich ihm geben werde,

wird in ihm zu einer Quelle werden:

Ihr Wasser fließt und fließt – bis ins ewige Leben

15Da bat ihn die Frau:

»Herr, gib mir dieses Wasser!

Dann habe ich nie mehr Durst

und muss nicht mehr herkommen, um Wasser zu schöpfen.«

Wie Gott angebetet werden soll

16Jesus sagte zu ihr:

»Geh, ruf deinen Mann und bring ihn her!«

17Da antwortete die Frau: »Ich habe keinen Mann.«

Jesus sagte zu ihr:

»Es stimmt, wenn du sagst: ›Ich habe keinen Mann.‹

18Denn fünfmal warst du verheiratet,

und der, mit dem du jetzt zusammen bist,

ist nicht dein Mann.

Da hast du die Wahrheit gesagt.«

19Da sagte die Frau:

»Herr, ich sehe: Du bist ein Prophet!

20Unsere Vorfahren haben Gott auf dem Berg dort verehrt.

Aber ihr behauptet,

dass sich in Jerusalem der richtige Ort befindet,

um Gott zu verehren!«

21Da antwortete Jesus:

»Glaub mir, Frau: Es kommt die Stunde,

in der ihr den Vater weder auf diesem Berg

noch in Jerusalem verehren werdet.

22Ihr Samariter betet Gott an und kennt ihn nicht.

Wir beten Gott an und kennen ihn.

Denn die Rettung für alle Menschen

kommt von dem jüdischen Volk.

23Aber es kommt die Stunde, ja, sie ist schon da!

Dann werden die Menschen, die Gott wirklich verehren,

den Vater anbeten.

Dabei werden sie von Gottes Geist

und von Gottes Wahrheit erfüllt sein.

Denn der Vater sucht Menschen, die ihn so anbeten.

24Gott selbst ist Geist – und wer ihn anbetet,

muss vom Geist und von der Wahrheit erfüllt sein.«

25Da sagte die Frau zu ihm:

»Ich weiß, dass der Messias kommt.

Man nennt ihn auch Christusden Gesalbten.

Wenn der kommt,

wird er uns über all das Auskunft geben.«

26Jesus antwortete:

»Ich bin es. Ich, der mit dir spricht.«

BasisBibel 2012/2020, © Deutsche Bibelgesellschaft

Jesus, das lebendige Wasser – eine Erzählung zur Frau am Jakobsbrunnen in Samarien. Der Rabe Rudi erzählt wie er die Geschichte gesehen und erlebt hat.


Vorschau:

Also Sachen gibt’s, die gibt’s ja überhaupt nicht.

Wenn ich das irgendeinem erzähle, das glaubt mir keiner. Dass da eine Frau bei einer Bullenhitze am Schuften ist, nur weil sie niemandem begegnen will, ist ja schon ziemlich krass. Aber was dann passierte, ist echt der Oberhammer. Aber ich fang’ am besten mal von vorne an.

Ich war mal wieder auf einem meiner Rundflüge. Diesmal in Sychar, das liegt in Samarien.

...
  • Autor / Autorin: Frank E.W. Ortmann
  • © EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg