Rudi und der 			freigelassene Mörder: Barabbas und JesusRudi und der 			freigelassene Mörder: Barabbas und Jesus

Rudi und der freigelassene Mörder: Barabbas und Jesus

Erzählung

Verband: EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Zeitbedarf: 5-10 Min. (Vorbereitung: 2 Min.)
Materialart: Erzählung
Zielgruppen: Kinder (3-7 Jahre), Kinder (7-11 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: Jungscharleiter
Bibelstelle: Lukas 23,13-25
Lukas 23,13-23,25

Jesu Verurteilung

13Pilatus aber rief die Hohenpriester und die Oberen und das Volk zusammen 14und sprach zu ihnen: Ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht als einen, der das Volk aufwiegelt; und siehe, ich habe ihn vor euch verhört und habe an diesem Menschen keine Schuld gefunden, deretwegen ihr ihn anklagt; 15Herodes auch nicht, denn er hat ihn uns zurückgesandt. Und siehe, er hat nichts getan, was den Tod verdient. 16Darum will ich ihn züchtigen lassen und losgeben. 18Da schrien sie alle miteinander: Hinweg mit diesem! Gib uns Barabbas los! 19Der war wegen eines Aufruhrs, der in der Stadt geschehen war, und wegen eines Mordes ins Gefängnis geworfen worden.

20Da redete Pilatus abermals auf sie ein, weil er Jesus losgeben wollte. 21Sie riefen aber: Kreuzige, kreuzige ihn!

22Er aber sprach zum dritten Mal zu ihnen: Was hat denn dieser Böses getan? Ich habe keine Schuld an ihm gefunden, die den Tod verdient; darum will ich ihn züchtigen lassen und losgeben. 23Aber sie setzten ihm zu mit großem Geschrei und forderten, dass er gekreuzigt würde. Und ihr Geschrei nahm überhand. 24Und Pilatus urteilte, dass ihre Bitte erfüllt würde, 25und ließ den los, der wegen Aufruhr und Mord ins Gefängnis geworfen war, um welchen sie baten; aber Jesus übergab er ihrem Willen.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Die Geschichte von der Freilassung Barabbas erzählt von Rudi dem Rabe


Vorschau:
Also Sachen gibt’s, die gibt’s ja überhaupt nicht. Wenn ich das irgendeinem erzähle, das glaubt mir keiner. Dass da ein Mörder einfach frei kommt und ein Unschuldiger dafür zum Tode verurteilt wird, ist schon ziemlich krass. Aber am besten erzähle ich euch die Geschichte, wie ich sie selbst miterlebt habe.

In Israel lebten einige Leute die wollten am liebsten, dass die Römer, die Israel besetzt hatten, sich ganz schnell vom Acker machen sollten. Und dafür waren sie sogar bereit mit Waffen in der Hand zu kämpfen. Sie machten einen Aufstand gegen die Römer. Und ihr stellt es euch nicht vor: Dabei wurde tatsächlich ein Mensch umgebracht.

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  • Autor / Autorin: Frank E. W. Ortmann
  • © EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg

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